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Folge 4: Digitale Bewerbungsstrategien und Online-Präsenz Dein Weg zum Traumjob

Cover Folge 4
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 4

Digitale Bewerbungsstrategien und Online-Präsenz – Dein Weg zum Traumjob

Die Art, wie wir uns bewerben, hat sich in den letzten Jahren fundamental verändert. Deine Bewerbungsmappe ist längst digital, und damit auch dein erster Eindruck. Was früher das sorgfältig gestaltete Anschreiben war, ist heute dein LinkedIn-Profil, deine Xing-Präsenz oder sogar dein Instagram-Feed. Personaler googeln dich – und das, was sie finden, entscheidet oft mit darüber, ob du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. In dieser Podcast-Folge sprechen Maik Marx und Lia über genau diese digitale Realität: Wie du deine Online-Präsenz strategisch aufbaust, welche Plattformen wirklich wichtig sind und wie du die häufigsten Fehler vermeidest.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Über 90 Prozent der Personalverantwortlichen recherchieren vor oder nach einem Bewerbungsgespräch online über Kandidaten. Sie wollen sehen, ob das Bild, das du in deiner Bewerbung zeichnest, mit deinem tatsächlichen digitalen Fußabdruck übereinstimmt. Für dich bedeutet das: Deine digitale Bewerbungsstrategie ist kein nettes Extra mehr, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Maik Marx, erfahrener Bewerbungscoach und Inhaber von plangenial.de, erklärt in dieser Folge Schritt für Schritt, wie du deine Online-Präsenz zu deinem stärksten Verbündeten im Bewerbungsprozess machst – und wie du gleichzeitig digitale Fettnäpfchen geschickt umgehst.

Warum deine Online-Präsenz heute über deinen Karriereerfolg entscheidet

Die Zeiten, in denen eine Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen ausgereicht hat, sind endgültig vorbei. Heute beginnt der Bewerbungsprozess oft schon lange bevor du überhaupt eine Stelle gefunden hast – nämlich dann, wenn Recruiter aktiv nach passenden Kandidaten suchen. Wer online nicht sichtbar ist, existiert für viele Arbeitgeber schlicht nicht.

Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet mittlerweile über 800.000 offene Stellen in ihrer Jobbörse, doch gleichzeitig beklagen Unternehmen einen massiven Fachkräftemangel. Der Grund? Viele qualifizierte Kandidaten werden einfach nicht gefunden, weil sie digital unsichtbar sind. Eine professionelle Online-Präsenz ist heute deine persönliche Visitenkarte, die rund um die Uhr für dich arbeitet.

Besonders interessant: Nicht nur aktiv Jobsuchende profitieren von einer starken digitalen Präsenz. Viele Karrierewechsel und -sprünge entstehen heute durch Active Sourcing – Recruiter sprechen potenzielle Kandidaten direkt an, die sie über Plattformen wie LinkedIn oder Xing gefunden haben. Wenn du dort nicht präsent oder dein Profil veraltet ist, verpasst du möglicherweise deine nächste große Chance.

Ein weiterer entscheidender Aspekt: Konsistenz. Personaler gleichen heute systematisch ab, ob die Angaben in deiner Bewerbung mit deinen Online-Profilen übereinstimmen. Widersprüche bei Tätigkeitszeiträumen, Jobbezeichnungen oder Qualifikationen wirken unprofessionell und wecken Misstrauen. Eine durchdachte digitale Bewerbungsstrategie bedeutet deshalb immer auch, alle deine Kanäle synchron zu halten.

  • Sichtbarkeit: Über 70 Prozent der Personaler nutzen Social Media und Businessnetzwerke für die aktive Kandidatensuche
  • Glaubwürdigkeit: Konsistente Angaben über alle Plattformen hinweg stärken deine Authentizität
  • Aktives vs. passives Recruiting: Eine gute Online-Präsenz öffnet Türen, auch wenn du gerade nicht aktiv suchst
  • Branchenrelevanz: In digitalen, kreativen und technischen Berufen ist eine starke Online-Präsenz praktisch Pflicht
Cover Folge 4 – Digitale Bewerbungsstrategien und Online Präsenz
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In Folge 4 unseres Plangenial-Podcasts erfährst du von Bewerbungsexperte Maik Marx und Moderatorin Lia, warum deine Online-Präsenz heute entscheidender ist als je zuvor – und wie du sie strategisch für deine Karriere nutzt. Über 90 Prozent aller Personaler recherchieren vor einem Vorstellungsgespräch im Internet über Bewerber. Was sie dort finden, kann über Zusage oder Absage entscheiden.

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Die wichtigsten Plattformen für deine berufliche Online-Präsenz

Nicht jede Plattform ist für jeden Berufsbereich gleich relevant. Während LinkedIn und Xing die unangefochtenen Platzhirsche für klassische Karrierenetzwerke sind, gibt es je nach Branche spezialisierte Plattformen, die für dich wichtiger sein können. LinkedIn ist international ausgerichtet, während Xing besonders im deutschsprachigen Raum stark vertreten ist.

Für IT-Fachkräfte und Entwickler ist ein gepflegtes GitHub-Profil oft wichtiger als jedes Anschreiben. Dort können potenzielle Arbeitgeber direkt sehen, an welchen Projekten du arbeitest, wie du Code schreibst und wie aktiv du in der Community bist. Dein Code spricht oft lauter als tausend Worte in einem Motivationsschreiben. Wenn du im Bereich KI oder Digitalisierung arbeiten möchtest, lohnt sich auch ein Blick auf spezialisierte Plattformen und Communities.

Designer, Fotografen und Kreative sollten auf Plattformen wie Behance, Dribbble oder ein eigenes Portfolio auf einer professionellen Website setzen. Hier zählt deine visuelle Arbeit mehr als formale Qualifikationen. Dein Portfolio ist deine Bewerbung – und es sollte jederzeit online abrufbar sein.

Für Wissenschaftler und Akademiker sind Plattformen wie ResearchGate oder Academia.edu relevant, um Publikationen zu teilen und sich mit Kollegen zu vernetzen. Auch hier gilt: Wer nicht sichtbar ist, wird nicht zitiert – und nicht für Forschungsprojekte oder Professuren angefragt.

Selbst in traditionelleren Branchen wie dem Handwerk oder der Baubranche kann eine Online-Präsenz den Unterschied machen. Ein gepflegtes Xing-Profil oder sogar eine einfache Unternehmensseite zeigen, dass du mit der Zeit gehst. Gerade bei Führungspositionen wird eine digitale Visitenkarte zunehmend erwartet.

  • LinkedIn & Xing: Pflicht für fast alle Berufsgruppen, besonders im B2B-Bereich und Management
  • GitHub: Unverzichtbar für Entwickler, Data Scientists und IT-Professionals
  • Behance/Dribbble: Wichtig für Designer, Illustratoren, UX/UI-Experten
  • ResearchGate/Academia: Relevant für Wissenschaftler, Dozenten, Forscher
  • Eigene Website: Besonders wertvoll für Selbstständige, Berater, Kreative – hier professionelle Unterstützung holen
Lia unterschreibt einen Vertrag, Maik lächelt ermutigend

Der digitale Frühjahrsputz – So machst du deine Online-Präsenz fit

Bevor du anfängst, neue Profile anzulegen oder bestehende zu optimieren, solltest du einen digitalen Frühjahrsputz durchführen. Das bedeutet: Google dich selbst – und zwar gründlich. Nutze dafür am besten den Inkognito-Modus deines Browsers, um personalisierte Suchergebnisse zu vermeiden. Schau dir mindestens die ersten drei bis vier Seiten der Suchergebnisse genau an.

Was findest du dort? Alte Social-Media-Posts, die du heute anders formulieren würdest? Partyfotos aus Studienzeiten? Kommentare unter Nachrichtenartikeln, die vielleicht zu emotional waren? Alles, was du online findest, finden auch Personaler – und sie interpretieren es im Kontext deiner Bewerbung. Sei kritisch und ehrlich zu dir selbst.

Besonders heikel sind widersprüchliche Angaben. Wenn in deinem Lebenslauf steht, dass du von 2018 bis 2020 bei Firma X gearbeitet hast, auf LinkedIn aber 2017 bis 2019 – fällt das auf. Und es wirft Fragen auf. Gleiches gilt für Jobbezeichnungen: Warst du nun „Marketing Manager“ oder „Marketing Assistant“? Solche Inkonsistenzen schaden deiner Glaubwürdigkeit massiv.

Ein wichtiger Aspekt ist auch der Datenschutz. Die Bundesdatenschutzbeauftragte weist darauf hin, dass du grundsätzlich ein Recht darauf hast, veraltete oder falsche Informationen über dich aus dem Netz entfernen zu lassen. Bei Google gibt es das sogenannte „Recht auf Vergessenwerden“ – du kannst beantragen, dass bestimmte Suchergebnisse zu deinem Namen nicht mehr angezeigt werden. Das ist besonders bei alten, nicht mehr relevanten Inhalten sinnvoll.

Praktisch gehst du so vor: Erstelle eine Liste aller Plattformen, auf denen du registriert bist. Logge dich nacheinander überall ein und überprüfe deine Profilfotos, Biografie-Texte, geteilte Inhalte und Kommentare. Lösche oder verberge alles, was nicht zu dem professionellen Bild passt, das du vermitteln möchtest. Bei privaten Plattformen wie Facebook oder Instagram stelle sicher, dass deine Privatsphäre-Einstellungen so gesetzt sind, dass nur Freunde deine Beiträge sehen können.

  • Selbst-Google: Suche im Inkognito-Modus nach deinem Namen + Wohnort/Beruf
  • Profil-Audit: Überprüfe alle Social-Media-Kanäle auf unprofessionelle Inhalte
  • Konsistenz-Check: Gleiche alle Daten (Tätigkeitszeiträume, Jobtitel, Qualifikationen) ab
  • Privacy-Settings: Stelle private Accounts auf privat, berufliche auf öffentlich und professionell
  • Content-Strategie: Überlege dir, welche Inhalte du künftig teilen möchtest – und welche nicht
Lia und Maik zeigen motiviert Daumen hoch

Die häufigsten Fehler bei der Online-Präsenz – und wie du sie vermeidest

Der klassische Kardinalfehler ist und bleibt das peinliche Partyfoto als Profilbild. Doch es gibt viele subtilere Fehler, die mindestens genauso schädlich sein können. Ein häufiges Problem: Veraltete oder unvollständige Profile. Wenn dein LinkedIn-Profil seit drei Jahren nicht aktualisiert wurde und deine letzten zwei Jobs fehlen, wirkt das nachlässig.

Ein weiterer Fehler: Zu viel Privates im Beruflichen, zu viel Berufliches im Privaten. Auf LinkedIn solltest du keine Urlaubsfotos posten, auf Instagram keine ellenlangen Fachvorträge halten (es sei denn, das ist deine Positionierung). Jede Plattform hat ihre eigene Tonalität und ihren eigenen Zweck – respektiere das.

Besonders gefährlich sind politisch extreme oder beleidigende Äußerungen in sozialen Medien. Was im privaten Freundeskreis als sarkastischer Kommentar gemeint war, kann im professionellen Kontext völlig anders interpretiert werden. Viele Unternehmen haben klare Werte und Compliance-Richtlinien – und prüfen, ob Kandidaten dazu passen. Ein unbedachter Tweet kann dich einen Job kosten.

Widersprüchliche Angaben zwischen verschiedenen Plattformen sind ein weiteres Warnsignal. Wenn du auf Xing angibst, fließend Spanisch zu sprechen, im Lebenslauf aber nur Grundkenntnisse erwähnst – welche Version stimmt? Personaler haben für solche Ungereimtheiten ein sehr feines Gespür, weil sie täglich dutzende Profile sichten.

Ein unterschätzter Fehler: Keine Online-Präsenz zu haben. Besonders in digitalen, kreativen oder technischen Berufen kann das den Eindruck erwecken, du seist nicht auf dem neuesten Stand. Für eine Position im digitalen Marketing oder als Social-Media-Manager ohne eigene sichtbare Online-Präsenz zu kandidieren, ist schlicht unglaubwürdig. Bei Plangenial helfen wir dir, deine digitale Strategie von Grund auf aufzubauen – professionell und authentisch.

  • Unprofessionelle Profilbilder: Selfies, Partyfotos, unscharfe oder alte Bilder wirken unseriös
  • Inkonsistente Daten: Unterschiedliche Angaben zu Tätigkeiten, Zeiträumen oder Skills schaden deiner Glaubwürdigkeit
  • Kontroverse Inhalte: Politisch extreme, beleidigende oder unangemessene Posts können zum Ausschlusskriterium werden
  • Vernachlässigte Profile: Ein seit Jahren nicht aktualisiertes LinkedIn-Profil wirkt nachlässig
  • Fehlende Präsenz: Gerade in digitalen Branchen ist keine Online-Präsenz ein echtes Handicap
„Deine Online-Präsenz ist heute deine persönliche Visitenkarte, die rund um die Uhr für dich arbeitet. Wer hier strategisch vorgeht, öffnet Türen, bevor er überhaupt anklopft.“— Maik Marx, plangenial

So baust du eine positive und strategische Online-Präsenz auf

Eine starke Online-Präsenz entsteht nicht über Nacht, aber mit der richtigen Strategie kannst du in wenigen Wochen ein professionelles digitales Profil aufbauen. Der erste Schritt ist ein vollständiges LinkedIn- oder Xing-Profil. Das bedeutet: professionelles Foto, aussagekräftige Headline, detaillierte Beschreibung deiner aktuellen und früheren Positionen, Skills und – ganz wichtig – Empfehlungen von ehemaligen Kollegen oder Vorgesetzten.

Deine Headline ist nicht einfach nur deine Jobbezeichnung. Nutze diesen Platz, um deine Expertise und deinen Mehrwert auf den Punkt zu bringen. Statt „Marketing Manager“ schreibe zum Beispiel „Marketing Manager | B2B-Lead-Generierung | Content-Strategie für SaaS-Unternehmen“. So wirst du bei Suchanfragen besser gefunden und zeigst direkt, wofür du stehst.

Ein oft unterschätztes Element ist die „Über mich“-Sektion. Hier hast du die Chance, deine Geschichte zu erzählen, deine Motivation zu zeigen und Persönlichkeit durchscheinen zu lassen. Schreibe in der Ich-Form, sei authentisch und zeige, was dich antreibt. Vermeide Floskeln wie „teamfähig“ oder „belastbar“ – zeige stattdessen konkret, was du erreicht hast und wofür du brennst.

Content Creation ist der nächste Level. Teile regelmäßig relevante Fachartikel, kommentiere Branchentrends oder schreibe eigene Beiträge zu Themen aus deinem Fachgebiet. Das positioniert dich als Experten in deiner Nische und erhöht deine Sichtbarkeit enorm. Du musst nicht täglich posten – aber ein bis zwei qualitativ hochwertige Beiträge pro Woche machen einen großen Unterschied.

Wenn du in einer visuellen oder kreativen Branche arbeitest, investiere in eine eigene Website oder ein Online-Portfolio. Plattformen wie WordPress, Wix oder Squarespace machen es heute sehr einfach, auch ohne Programmierkenntnisse eine professionelle Seite zu erstellen. Für individuelle, hochwertige Lösungen kannst du dir auch professionelle Unterstützung holen. Eine eigene Domain (z.B. deinname.de) wirkt deutlich professioneller als ein generisches Profil auf einer Plattform.

  • Vollständiges Profil: Foto, Headline, ausführliche Tätigkeitsbeschreibungen, Skills, Empfehlungen
  • SEO für dein Profil: Nutze relevante Keywords in Headline und Beschreibung, damit Recruiter dich finden
  • Content-Strategie: Teile Fachartikel, kommentiere Trends, zeige deine Expertise
  • Netzwerken: Vernetze dich strategisch mit Kollegen, Branchenexperten und Recruitern
  • Portfolio/Website: Für Kreative und Selbstständige ein absolutes Muss – zeige deine Arbeit

AVGS-Coaching: Professionelle Unterstützung für deine digitale Bewerbungsstrategie

Du möchtest deine Online-Präsenz professionell aufbauen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) kannst du ein individuelles Bewerbungscoaching bei Plangenial in Anspruch nehmen – zu 100 Prozent gefördert von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Maik Marx unterstützt dich dabei, deine digitale Strategie zu entwickeln, deine Profile zu optimieren und dich als Experten zu positionieren. Mehr Infos zum AVGS findest du auch auf avgs.info oder direkt im Gesetzestext (§ 45 SGB III). Investiere in deine Zukunft – gefördert und professionell begleitet.

Branchenspezifische Strategien – Von Solar bis Handwerk

Je nach Branche unterscheidet sich die Relevanz einzelner Plattformen und Strategien erheblich. Wer beispielsweise im Bereich erneuerbare Energien arbeiten möchte, sollte auf LinkedIn gezielt Unternehmen und Influencer aus der Solar- und Windkraftbranche folgen, an Fachdiskussionen teilnehmen und sich in entsprechenden Gruppen engagieren. Jobs in der Solarbranche werden heute oft über spezialisierte Netzwerke und Empfehlungen vergeben.

Im Handwerk und auf dem Bau mag die Online-Präsenz auf den ersten Blick weniger wichtig erscheinen – doch auch hier wandelt sich der Markt. Moderne Handwerksbetriebe und größere Bauunternehmen suchen zunehmend online nach qualifizierten Fachkräften. Ein gepflegtes Xing-Profil mit Zertifikaten, Projektreferenzen und Fortbildungen kann den Unterschied machen. Bei Montageteam Marx etwa spielen Qualifikationsnachweise und Referenzen eine zentrale Rolle bei der Personalauswahl.

Wer in der Finanzbranche arbeitet oder arbeiten möchte, sollte besonders auf Seriosität und Professionalität achten. Hier sind private Social-Media-Accounts am besten komplett privat gestellt. Auf LinkedIn kannst du durch das Teilen von fundierten Marktanalysen, Kommentaren zu Wirtschaftstrends oder Beiträgen zu Themen wie Gehaltsverhandlung und Vermögensaufbau Expertise demonstrieren.

In technischen und digitalen Berufen – von der KI-Entwicklung bis zum Smart-Home-Bereich – ist eine sichtbare Online-Präsenz praktisch Pflicht. Hier wird erwartet, dass du dich mit den neuesten Technologien auskennst und das auch zeigst. Blog-Beiträge zu Tech-Trends, GitHub-Repositories mit eigenen Projekten oder Tutorial-Videos zeigen: Du lebst, was du arbeitest. Plattformen wie LiaSmart bieten hier Inspiration und Vernetzung.

Für Quereinsteiger und Jobwechsler ist die Online-Präsenz besonders wichtig. Wenn dein Lebenslauf auf den ersten Blick nicht perfekt zur ausgeschriebenen Stelle passt, kann deine digitale Präsenz zeigen: Du hast dich intensiv mit dem neuen Feld beschäftigt, Weiterbildungen gemacht, bist in der Community aktiv. Das kompensiert fehlende formale Erfahrung und zeigt intrinsische Motivation.

Frisch aus unserem LinkedIn-Feed

Noch mehr Tipps und Einblicke gibt es täglich auf LinkedIn@plangenial.de folgen:

Häufige Fragen

Wie wichtig ist LinkedIn wirklich für die Jobsuche in Deutschland?

LinkedIn ist mittlerweile auch in Deutschland die wichtigste Plattform für berufliche Vernetzung und Active Sourcing. Über 16 Millionen Nutzer sind hier aktiv, und etwa 70 Prozent der Recruiter nutzen LinkedIn für die Kandidatensuche. Besonders in internationalen Unternehmen, in der IT-Branche und im Management ist ein vollständiges, aktuelles LinkedIn-Profil praktisch Pflicht. Ein optimiertes Profil erhöht deine Chancen, direkt von Recruitern angesprochen zu werden, erheblich.

Was mache ich, wenn peinliche alte Social-Media-Posts von mir im Netz sind?

Zunächst solltest du alle Posts, auf die du Zugriff hast, selbst löschen oder auf privat stellen. Bei Inhalten auf fremden Seiten oder in Foren kannst du den Seitenbetreiber kontaktieren und um Löschung bitten. In schwerwiegenden Fällen kannst du bei Google das „Recht auf Vergessenwerden“ geltend machen und beantragen, dass bestimmte Suchergebnisse zu deinem Namen entfernt werden. Je früher du handelst, desto besser. Mehr Infos dazu bietet auch der Bundesdatenschutzbeauftragte.

Brauche ich wirklich eine eigene Website für meine Bewerbung?

Das hängt stark von deiner Branche ab. Für Kreative, Designer, Fotografen, Texter oder Berater ist eine eigene Portfolio-Website fast unverzichtbar – sie ist deine digitale Visitenkarte und zeigt deine Arbeit direkt. Auch für Selbstständige und Freiberufler ist eine professionelle Website wichtig für die Glaubwürdigkeit. In klassischen Angestelltenverhältnissen reicht meist ein gutes LinkedIn- oder Xing-Profil. Wenn du eine Website aufbauen möchtest, findest du hier professionelle Unterstützung.

Wie oft sollte ich auf LinkedIn oder Xing posten?

Qualität geht vor Quantität. Ein bis zwei durchdachte Beiträge pro Woche reichen völlig aus, um sichtbar zu bleiben und dich als Experten zu positionieren. Wichtig ist, dass die Inhalte relevant für deine Branche sind und echten Mehrwert bieten – sei es durch das Teilen von Fachartikeln, eigene Einschätzungen zu Trends oder praktische Tipps. Besser einmal pro Woche ein hochwertiger Post als täglich belanglose Inhalte. Konsistenz und Authentizität sind entscheidender als Frequenz.

Kann eine schlechte Online-Präsenz wirklich zum Ausschlusskriterium werden?

Ja, definitiv. Über 50 Prozent der Personaler geben an, dass sie Bewerber aufgrund ihrer Online-Präsenz bereits aussortiert haben. Gründe waren unter anderem unprofessionelle Fotos, widersprüchliche Angaben, beleidigende oder diskriminierende Kommentare oder Hinweise auf problematisches Verhalten (z.B. exzessiver Alkoholkonsum). In regulierten Branchen oder bei Positionen mit Vorbildfunktion wird besonders genau hingeschaut. Deine Online-Präsenz kann dich disqualifizieren – oder dir einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Ein persönliches Wort von Maik

Die digitale Welt bietet dir heute Möglichkeiten, von denen Bewerber vor zehn Jahren nur träumen konnten. Du kannst dich sichtbar machen, deine Expertise zeigen und Türen öffnen, noch bevor du dich überhaupt bewirbst. Doch genau diese Chancen bringen auch Verantwortung mit sich: Du musst deine Online-Präsenz bewusst gestalten, pflegen und strategisch nutzen. Ich weiß, dass das gerade am Anfang überwältigend wirken kann. Vielleicht sitzt du jetzt da und denkst: „Wo soll ich bloß anfangen?“ Genau dafür bin ich da. In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie Menschen durch eine durchdachte digitale Strategie Selbstvertrauen gewinnen und plötzlich Chancen bekommen, die vorher verschlossen schienen. Du bist nicht allein auf diesem Weg. Nimm dir die Zeit für den digitalen Frühjahrsputz, baue deine Profile Schritt für Schritt auf und sei dabei authentisch – denn am Ende zählt nicht die perfekte Fassade, sondern deine echte Persönlichkeit und Kompetenz. Ich glaube fest daran, dass in dir ein enormes Potenzial steckt. Lass es uns gemeinsam sichtbar machen. Du hast es verdient, gesehen zu werden – für das, was du kannst, für das, was du bist, und für das, was du werden möchtest.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenial

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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