
Beruflicher Wiedereinstieg nach einer Pause – So gelingt der Neustart
Jede berufliche Pause ist eine Zäsur – und jeder Wiedereinstieg ist eine Chance auf einen Neuanfang. Doch zwischen der letzten Arbeitswoche und dem ersten Tag im neuen oder alten Job liegen oft Monate oder Jahre, in denen sich nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch du selbst verändert hast. Maik Marx, erfahrener Coach bei plangenial.de, vergleicht den Wiedereinstieg mit dem Überqueren einer Brücke: Es braucht Mut, Vorbereitung und manchmal professionelle Unterstützung – aber es ist absolut machbar. In dieser Podcast-Folge beleuchtet er die häufigsten Hürden, die rechtlichen Rahmenbedingungen und vor allem die konkreten Schritte, die deinen Wiedereinstieg erfolgreich machen.
Die Statistik zeigt: Laut dem Statistischen Bundesamt nehmen in Deutschland jährlich über 600.000 Menschen Elternzeit, und Hunderttausende weitere unterbrechen ihre Karriere wegen Pflege, Krankheit oder persönlicher Neuorientierung. Der Wiedereinstieg ist kein Randthema, sondern eine gesellschaftliche Realität. Maik erklärt im Gespräch mit Lia, warum viele nach einer Pause mit Selbstzweifeln, veralteten Fachkenntnissen oder organisatorischen Problemen kämpfen – und wie du diese Hindernisse überwindest. Besonders wertvoll: Er stellt das kostenlose AVGS-Coaching vor, das von der Arbeitsagentur finanziert wird und dir individuell beim Wiedereinstieg hilft.
Warum der Wiedereinstieg so herausfordernd ist – fünf zentrale Hürden
Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Auszeit ist für viele Menschen emotional und praktisch eine der größten Herausforderungen ihrer Karriere. Maik Marx benennt im Podcast fünf zentrale Hürden, die fast jeder Wiedereinsteigerin erlebt – und die du kennen solltest, um dich gezielt darauf vorzubereiten.
Erstens: Fachliche Entwicklung. Während deiner Pause hat sich die Arbeitswelt weitergedreht. Neue Technologien, veränderte Prozesse, andere Markttrends – was vor zwei Jahren Standard war, ist heute vielleicht veraltet. Besonders in digitalen und technischen Berufen beschleunigt sich dieser Wandel dramatisch. Wenn du etwa im Marketing arbeitest, sind in den letzten Jahren KI-gestützte Tools zur Norm geworden; im Handwerk haben sich Bauprozesse und Materialien weiterentwickelt. Fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, ist daher keine Kür, sondern Pflicht.
Zweitens: Persönliche Veränderung. Du selbst hast dich verändert. Vielleicht hast du in der Elternzeit neue Prioritäten gesetzt, deine Work-Life-Balance überdacht oder erkannt, dass dir Sinnhaftigkeit im Job wichtiger ist als Gehalt. Diese innere Entwicklung ist wertvoll – doch sie kann auch bedeuten, dass dein alter Job oder deine alte Rolle nicht mehr zu dir passt. Maik betont: Selbstreflexion ist der erste Schritt, um zu klären, was du wirklich willst.
Drittens: Strukturelle Veränderungen. Der alte Arbeitsplatz existiert vielleicht nicht mehr, dein Team wurde umstrukturiert, deine Abteilung aufgelöst, oder das Unternehmen hat sich neu ausgerichtet. Viele Wiedereinsteigerinnen erleben, dass sie zwar ein Rückkehrrecht haben (etwa nach Elternzeit), aber nicht auf denselben Job zurückkehren können. Das erfordert Flexibilität und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen – mehr dazu erfährst du in unserem kostenlosen Erstgespräch.
Viertens: Psychologische Barrieren. Selbstzweifel, Angst vor Ablehnung, das Gefühl, nicht mehr mithalten zu können – diese Gedanken sind völlig normal, aber auch gefährlich. Sie können dich lähmen und daran hindern, aktiv zu werden. Maik sieht das täglich in seinem Coaching: Menschen, die fachlich top sind, aber innerlich blockiert. Die gute Nachricht: Diese Selbstzweifel lassen sich durch gezielte Vorbereitung und Unterstützung überwinden.
Fünftens: Praktische Organisation. Kinderbetreuung, veränderte Arbeitszeiten, Mobilität – wer nach einer Pause wieder arbeiten will, muss das Leben neu organisieren. Das ist keine Kleinigkeit: Kita-Plätze sind rar, Arbeitszeiten oft starr, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt ein täglicher Balanceakt. Eine realistische Planung der Rahmenbedingungen ist genauso wichtig wie die fachliche Vorbereitung.
- Fachlich: Neue Technologien, Methoden und Trends in deiner Branche nachholen (Online-Kurse, Webinare, Fachliteratur)
- Persönlich: Eigene Prioritäten klären – Will ich zurück in den alten Job? Teilzeit oder Vollzeit? Neue Branche?
- Strukturell: Flexibilität entwickeln, falls der alte Arbeitsplatz nicht mehr verfügbar ist
- Psychologisch: Selbstzweifel aktiv angehen, etwa durch Coaching oder Austausch mit anderen Wiedereinsteigerinnen
- Praktisch: Kinderbetreuung, Arbeitsweg, Arbeitszeiten vor dem ersten Arbeitstag organisieren

In Podcast-Folge 43 sprechen Lia und Maik Marx über ein Thema, das Millionen Menschen betrifft: den beruflichen Wiedereinstieg nach einer Auszeit. Ob Elternzeit, Krankheit, Pflege oder Sabbatical – Pausen gehören zum Leben, doch der Weg zurück in den Job ist oft steinig. Maik erklärt, warum der Wiedereinstieg herausfordernd ist und wie du ihn mit der richtigen Strategie meisterst.
▶ Zur FolgeAVGS-Coaching – deine kostenlose Unterstützung beim Wiedereinstieg
Eine der wertvollsten Informationen der Podcast-Folge: Das AVGS-Coaching (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) ist für Wiedereinsteigerinnen oft die entscheidende Hilfe – und komplett kostenfrei. Maik erklärt, dass die Arbeitsagentur oder das Jobcenter die Kosten für professionelles Bewerbungscoaching übernimmt, wenn du arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist.
Das AVGS-Coaching richtet sich gezielt an Menschen, die nach einer Pause wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen wollen. Du arbeitest über mehrere Wochen individuell mit einem Coach – an deiner Strategie, deinen Bewerbungsunterlagen, deiner Selbstpräsentation und deiner Jobsuche. Das ist keine Massenabfertigung, sondern maßgeschneiderte Begleitung auf Augenhöhe.
Um einen AVGS-Gutschein zu bekommen, musst du einen Termin bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter vereinbaren und den Gutschein dort beantragen. In der Regel ist das unkompliziert – die Beraterinnen wissen, dass Wiedereinstieg oft schwierig ist und unterstützen dich gerne. Sobald du den Gutschein hast, kannst du dir selbst deinen Coach aussuchen – zum Beispiel Maik Marx bei plangenial.de.
Besonders hilfreich ist das AVGS-Coaching für Menschen nach Elternzeit, nach Krankheit oder nach längerer Arbeitslosigkeit. Maik berichtet im Podcast, dass viele seiner Klientinnen genau in dieser Situation sind – und wie erfolgreich der Wiedereinstieg mit professioneller Begleitung gelingt. Du bist nicht allein, und du musst das nicht allein schaffen. Die rechtliche Grundlage für den AVGS findest du übrigens in § 45 SGB III.
Wenn du unsicher bist, ob das AVGS-Coaching für dich in Frage kommt, kannst du einfach ein kostenloses Erstgespräch bei plangenial.de buchen. Dort klärst du alle Fragen und bekommst eine ehrliche Einschätzung, welche Unterstützung für deine Situation am besten passt.
- AVGS-Gutschein: Wird von der Arbeitsagentur/Jobcenter ausgestellt, komplett kostenlos für dich
- Individuelles Coaching: Mehrere Wochen persönliche Begleitung bei Strategie, Unterlagen, Gesprächen, Jobsuche
- Freie Coach-Wahl: Du entscheidest, mit wem du arbeiten möchtest – nicht die Agentur
- Erfolgsquote: Viele Wiedereinsteigerinnen finden mit AVGS-Coaching schneller und besser bezahlte Jobs
- Einfache Beantragung: Termin bei Arbeitsagentur/Jobcenter, Gutschein beantragen, loslegen

Die verschiedenen Arten von beruflichen Pausen – und was sie bedeuten
Nicht jede Auszeit ist gleich – und jede Pause bringt eigene Herausforderungen und Chancen mit sich. Maik zählt im Podcast sieben typische Arten von beruflichen Pausen auf, die unterschiedliche Strategien beim Wiedereinstieg erfordern.
Erstens: Elternzeit. Mit Abstand die häufigste Form der Auszeit, meist ein bis drei Jahre, manchmal länger. Nach der Elternzeit hast du ein gesetzliches Rückkehrrecht auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz – dazu gleich mehr. Die Herausforderung: Du musst Kinderbetreuung organisieren, oft in Teilzeit einsteigen und fachlich nachholen. Die Chance: Du hast in der Elternzeit enorme Organisationsfähigkeiten, Geduld und Multitasking-Skills entwickelt.
Zweitens: Pflegezeit. Wer Angehörige pflegt, ist oft über Monate oder Jahre aus dem Job raus. Das ist emotional und physisch belastend – und gesellschaftlich noch viel zu wenig anerkannt. Pflegende entwickeln außerordentliche Empathie, Krisenmanagement und Belastbarkeit. Diese Kompetenzen sind im Berufsleben enorm wertvoll, werden aber selten so benannt.
Drittens: Krankheit. Eine eigene gesundheitliche Krise, eine Reha oder eine längere Genesung zwingt viele Menschen zur Pause. Der Wiedereinstieg ist hier oft mit Unsicherheit verbunden: Bin ich wieder leistungsfähig? Wie gehe ich mit meiner Krankheit im Bewerbungsgespräch um? Maik betont: Krankheit lehrt Resilienz – die Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden und gestärkt zurückzukommen. Das ist eine Kernkompetenz.
Viertens: Sabbatical. Eine bewusste Auszeit für Reisen, Weiterbildung oder Neuorientierung – oft von Menschen genommen, die sich beruflich weiterentwickeln oder neu ausrichten wollen. Ein Sabbatical bringt frische Perspektiven, neue Ideen und oft auch wertvolle Soft Skills (z. B. interkulturelle Kompetenz nach Auslandsreisen). Ein Sabbatical ist kein Makel, sondern ein Zeichen von Mut und Reflexionsfähigkeit.
Fünftens: Arbeitslosigkeit. Eine unfreiwillige Pause nach Kündigung oder Vertragsende. Arbeitslosigkeit ist emotional belastend und oft mit finanziellen Sorgen verbunden. Doch auch hier gilt: Die Zeit kannst du nutzen, um dich fachlich zu qualifizieren, dein Profil zu schärfen und gezielt nach dem richtigen Job zu suchen – statt den erstbesten zu nehmen. Die Jobbörse der Arbeitsagentur und Weiterbildungsangebote bei KURSNET helfen dabei.
Sechstens: Studium oder Weiterbildung. Zurück zur Uni, ein zweites Studium oder eine berufliche Qualifikation – solche Pausen sind meist strategisch geplant und bringen neue Kompetenzen. Der Wiedereinstieg ist hier oft leichter, weil du aktiv investiert hast. Siebtens: Selbstfindung. Manchmal braucht man einfach Zeit, um herauszufinden, was man wirklich will. Das ist legitim – und oft der Startpunkt für eine erfüllendere Karriere.
- Elternzeit: Rückkehrrecht nutzen, Organisationsfähigkeiten betonen, Kinderbetreuung planen
- Pflegezeit: Empathie, Krisenmanagement und Belastbarkeit als Stärken sichtbar machen
- Krankheit: Resilienz hervorheben, ehrlich aber professionell kommunizieren
- Sabbatical: Neue Perspektiven, Weiterbildungen oder interkulturelle Erfahrungen zeigen
- Arbeitslosigkeit: Zeit für Weiterbildung und gezielte Jobsuche nutzen

Rechtliche Grundlagen beim Wiedereinstieg nach Elternzeit
Wer nach Elternzeit in den Job zurückkehrt, hat wichtige Rechte – doch viele kennen sie nicht oder wissen nicht, wie sie sie durchsetzen. Maik nennt im Podcast fünf zentrale rechtliche Punkte, die du unbedingt kennen solltest.
Erstens: Rückkehrrecht. Nach der Elternzeit hast du Anspruch auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Das heißt: nicht zwingend denselben Job, aber eine Position mit vergleichbarer Verantwortung, vergleichbarem Gehalt und vergleichbaren Aufgaben. Dein Arbeitgeber darf dich nicht „abschieben“ oder herabstufen. Das Rückkehrrecht ist gesetzlich verankert und einklagbar.
Zweitens: Teilzeit. Du kannst beim Arbeitgeber Teilzeit beantragen – dieser muss zustimmen, es sei denn, betriebliche Gründe sprechen dagegen (z. B. in Kleinstbetrieben). In der Praxis ist Teilzeit nach Elternzeit inzwischen weit verbreitet und meist unproblematisch. Wichtig: Stelle den Antrag rechtzeitig, am besten schriftlich und mit konkretem Stundenvorschlag.
Drittens: Kündigungsschutz. Während der Elternzeit genießt du besonderen Kündigungsschutz – dein Arbeitgeber darf dir nur in Ausnahmefällen (z. B. Betriebsstilllegung) und nur mit Zustimmung der zuständigen Behörde kündigen. Das gibt dir Sicherheit. Nach der Elternzeit gilt wieder der reguläre Kündigungsschutz.
Viertens: Kontakt halten. Dein Arbeitgeber darf (und sollte) dir anbieten, während der Elternzeit auf dem Laufenden zu bleiben – etwa durch Newsletter, Einladungen zu Team-Meetings oder Schulungen. Das ist freiwillig, aber sehr sinnvoll: So bleibst du fachlich am Ball und der Wiedereinstieg fällt leichter. Nutze solche Angebote aktiv, wenn sie gemacht werden.
Fünftens: Rückkehrgespräch. Vor dem Wiedereinstieg solltest du unbedingt ein Gespräch mit deinem Arbeitgeber führen: Wann genau kommst du zurück? Wie viele Stunden? Welche Aufgaben? Gibt es Änderungen im Team? Dieses Gespräch klärt Erwartungen und verhindert Missverständnisse. Bereite dich darauf vor, indem du dir überlegst, was du willst – nicht nur, was der Arbeitgeber erwartet.
- Rückkehrrecht: Gleichwertiger Arbeitsplatz nach Elternzeit ist gesetzlich garantiert
- Teilzeitantrag: Rechtzeitig (schriftlich) stellen, Arbeitgeber muss prüfen und begründet ablehnen
- Kündigungsschutz: Während Elternzeit besonderer Schutz, danach regulärer Schutz
- Kontakt halten: Freiwillige Teilnahme an Meetings, Schulungen, Newslettern nutzen
- Rückkehrgespräch: Vor Wiedereinstieg klären: Wann, wie viele Stunden, welche Aufgaben, welche Änderungen
Die perfekte Vorbereitung – acht Schritte zum erfolgreichen Wiedereinstieg
Der Wiedereinstieg gelingt nicht von heute auf morgen – er braucht Vorbereitung. Maik nennt im Podcast acht konkrete Schritte, die du unbedingt gehen solltest, bevor du dich bewirbst oder ins Büro zurückkehrst.
Erstens: Selbstreflexion. Bevor du aktiv wirst, kläre für dich selbst: Was will ich eigentlich? Zurück in den alten Job oder etwas Neues? Teilzeit oder Vollzeit? Gleiche Branche oder Neuorientierung? Diese Fragen klingen banal, aber viele überspringen sie – und landen dann in Jobs, die nicht passen. Selbstreflexion ist der Kompass für deinen Wiedereinstieg.
Zweitens: Fachlich updaten. Was hat sich in deiner Branche verändert? Welche neuen Tools, Methoden, Trends gibt es? Investiere Zeit in Online-Kurse, Webinare, Fachliteratur oder Podcasts. Besonders hilfreich: Kostenlose Angebote wie YouTube-Tutorials, LinkedIn Learning (oft mit Probemonat) oder die Weiterbildungssuche der Arbeitsagentur. Wenn du im technischen Bereich arbeitest, schau dir liasmart.de an – dort findest du Infos zu KI und Digitalisierung.
Drittens: Netzwerk aktivieren. Kontaktiere alte Kolleginnen, Vorgesetzte, Geschäftspartnerinnen. Lass sie wissen, dass du wieder auf den Arbeitsmarkt zurückkehrst. Viele Jobs werden über persönliche Kontakte vergeben – dein Netzwerk ist Gold wert. Falls du noch kein starkes berufliches Netzwerk hast, starte jetzt: Profil auf LinkedIn aufbauen, in Fachgruppen aktiv werden, auf Branchenevents gehen.
Viertens: Bewerbungsunterlagen aktualisieren. Dein Lebenslauf, dein Anschreiben und dein LinkedIn-Profil sollten auf dem neuesten Stand sein. Besonders wichtig: Stelle die Pause positiv dar (dazu gleich mehr). Falls du unsicher bist, wie du das machst, hilft dir das AVGS-Coaching oder ein kostenloses Erstgespräch bei plangenial.de.
Fünftens: Pause positiv darstellen. Was hast du in der Auszeit gelernt? Welche Kompetenzen hast du entwickelt? Elternzeit lehrt Projektmanagement im Familienalltag. Krankheit lehrt Resilienz. Pflegezeit lehrt Empathie und Krisenmanagement. Benenne diese Stärken konkret – sie sind keine Selbstverständlichkeit.
Sechstens: Kinderbetreuung organisieren. Falls du nach Elternzeit zurückkehrst: Kläre vorher, wer dein Kind betreut. Kita-Platz, Tagesmutter, Großeltern, Partnerin – eine stabile Lösung gibt dir Sicherheit und verhindert Stress im Job. Siebtens: Selbstbewusstsein stärken. Du hast in der Pause viel geleistet – auch wenn es nicht auf dem Gehaltszettel stand. Arbeite an deinem Selbstbild, sprich mit Menschen, die dich stärken, und hole dir professionelle Unterstützung, wenn nötig.
Achtens: Unterstützung holen. Nutze Angebote wie das AVGS-Coaching, Beratungsstellen oder Karriere-Coaches. Du musst das nicht allein schaffen. Professionelle Begleitung spart Zeit, verhindert Fehler und erhöht deine Erfolgsaussichten enorm.
- Selbstreflexion: Kläre deine Ziele – Was will ich wirklich? Welche Arbeitszeit, welche Branche?
- Fachlich updaten: Online-Kurse, Webinare, Fachliteratur – investiere in dein Know-how
- Netzwerk aktivieren: Alte Kontakte reaktivieren, neue knüpfen, auf LinkedIn präsent sein
- Bewerbungsunterlagen aktualisieren: Lebenslauf, Anschreiben, LinkedIn-Profil – alles auf Stand bringen
- Kinderbetreuung organisieren: Stabile Lösung finden, bevor der Job startet
- Selbstbewusstsein stärken: Deine Leistungen in der Pause anerkennen und selbstbewusst kommunizieren
- Unterstützung holen: AVGS-Coaching, Beratung, Coach – professionelle Hilfe nutzen
Tipp: AVGS-Gutschein beantragen – so geht’s
Du willst nach einer Pause wieder in den Job und brauchst Unterstützung? Dann beantrage den AVGS-Gutschein bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter. Vereinbare einen Termin, erkläre deine Situation (z. B. Wiedereinstieg nach Elternzeit) und bitte um den Gutschein für ein Bewerbungscoaching. Die Bearbeitung dauert meist nur wenige Tage. Mit dem Gutschein kannst du dir dann selbst deinen Coach aussuchen – zum Beispiel Maik Marx bei plangenial.de. Das Coaching ist für dich komplett kostenlos, die Arbeitsagentur übernimmt alle Kosten. Nutze diese Chance – professionelle Unterstützung macht den Unterschied.
Die Pause im Lebenslauf – ehrlich, positiv und selbstbewusst
Eine der häufigsten Fragen beim Wiedereinstieg: Wie stelle ich die Pause im Lebenslauf dar? Maik gibt im Podcast klare Empfehlungen – und sein wichtigster Rat lautet: Ehrlich und positiv.
Erstens: Nicht verschweigen. Lücken im Lebenslauf fallen immer auf. Wer versucht, eine Pause zu verstecken, wirkt unehrlich – und das ist ein Ausschlusskriterium. Ehrlichkeit ist im Bewerbungsprozess nicht nur ethisch richtig, sondern auch strategisch klug.
Zweitens: Konkret benennen. Schreibe klar, was du gemacht hast: Elternzeit, Pflegezeit, Sabbatical, gesundheitliche Auszeit, Weiterbildung. Vermeide vage Formulierungen wie „Familienphase“ oder „Persönliche Auszeit“ – das wirkt unsicher. Sei präzise und selbstbewusst.
Drittens: Kompetenzen betonen. Was hast du in der Pause konkret gemacht? Hast du dich weitergebildet? Ehrenamt übernommen? Projekte organisiert? Beispiel: „März 2021 – August 2023: Elternzeit. In dieser Zeit habe ich meine Organisationsfähigkeiten weiterentwickelt, einen Online-Kurs in Projektmanagement absolviert und mich ehrenamtlich im Elternbeirat engagiert.“ Das zeigt: Du warst nicht untätig, sondern hast aktiv an dir gearbeitet.
Viertens: Kurz halten. Ein bis zwei Zeilen reichen. Dein Lebenslauf soll deine Qualifikationen und Erfolge zeigen – nicht deine Auszeiten ausführlich rechtfertigen. Benenne die Pause, betone kurz die Kompetenzen, und lenke den Fokus dann auf deine Rückkehr.
Fünftens: Fokus auf Rückkehr. Zeige, dass du jetzt wieder voll einsatzbereit bist. „Seit [Datum] wieder volleinsatzbereit und hochmotiviert, meine Expertise in [Bereich] einzubringen“ – so eine Formulierung signalisiert Klarheit und Entschlossenheit. Falls du dir unsicher bist, wie du deine Bewerbungsunterlagen optimal gestaltest, hilft dir das Team von plangenial.de gerne weiter.
- Nicht verschweigen: Lücken fallen auf – Ehrlichkeit ist Pflicht
- Konkret benennen: Elternzeit, Pflegezeit, Sabbatical – präzise und selbstbewusst formulieren
- Kompetenzen betonen: Was hast du gelernt? Weiterbildung, Ehrenamt, Organisationsfähigkeiten konkret nennen
- Kurz halten: Ein bis zwei Zeilen reichen – Fokus auf Qualifikationen und Erfolge legen
- Fokus auf Rückkehr: Zeigen, dass du jetzt wieder einsatzbereit und motiviert bist
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Häufige Fragen
Wie lange darf eine berufliche Pause sein, ohne dass sie zum Problem wird?
Es gibt keine feste Grenze – entscheidend ist, wie du die Pause nutzt und darstellst. Elternzeit von zwei bis drei Jahren ist gesellschaftlich völlig akzeptiert. Auch längere Pausen wegen Pflege oder Krankheit sind nachvollziehbar. Wichtig ist, dass du zeigst, was du in der Zeit getan hast – Weiterbildung, Ehrenamt, Selbstreflexion. Je länger die Pause, desto wichtiger wird es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und die Rückkehr aktiv vorzubereiten.
Muss ich im Vorstellungsgespräch über meine Krankheit sprechen?
Nein, du bist nicht verpflichtet, Details über deine Krankheit preiszugeben – es sei denn, sie beeinträchtigt deine aktuelle Arbeitsfähigkeit. Du kannst ehrlich, aber knapp sagen: „Ich hatte eine gesundheitliche Auszeit, bin jetzt aber vollständig genesen und voll einsatzbereit.“ Fokussiere auf deine Resilienz und was du daraus gelernt hast, statt auf Diagnosen. Falls die Krankheit längerfristige Auswirkungen hat (z. B. Schwerbehinderung), kannst du das bei Bedarf ansprechen – aber du entscheidest, wann und wie viel.
Kann ich nach Elternzeit in Teilzeit zurückkehren?
Ja, du hast das Recht, Teilzeit zu beantragen – dein Arbeitgeber muss dem zustimmen, es sei denn, betriebliche Gründe sprechen dagegen (z. B. in Kleinstbetrieben unter 15 Mitarbeitenden). Stelle den Antrag rechtzeitig (mindestens drei Monate vor Rückkehr) und schriftlich, mit konkretem Stundenvorschlag und gewünschtem Startzeitpunkt. In der Praxis wird Teilzeit nach Elternzeit in den meisten Unternehmen problemlos gewährt. Teilzeit ist kein Karrierekiller, sondern eine realistische Lösung für viele Familien.
Was ist der AVGS-Gutschein und wer bekommt ihn?
Der AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) ist eine Förderung der Arbeitsagentur, mit der du kostenloses Bewerbungscoaching in Anspruch nehmen kannst. Anspruch haben Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen – etwa nach Elternzeit, Krankheit oder Kündigung. Du beantragst den Gutschein bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter, wählst dann selbst deinen Coach (z. B. plangenial.de) und arbeitest individuell an Strategie, Bewerbungsunterlagen und Jobsuche. Die Kosten trägt die Agentur. Mehr Infos findest du unter avgs.info.
Wie erkläre ich eine längere Arbeitslosigkeit im Lebenslauf positiv?
Benenne die Arbeitslosigkeit ehrlich, aber zeige, was du aktiv gemacht hast: „Januar 2022 – Juni 2023: Berufliche Neuorientierung. In dieser Zeit habe ich Weiterbildungen in [Bereich] absolviert, mein Netzwerk ausgebaut und mich gezielt auf Positionen in [Branche] vorbereitet.“ Zeige, dass du die Zeit genutzt hast, um dich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Vermeide passive Formulierungen wie „arbeitssuchend“ – das klingt passiv. Nutze stattdessen aktive Begriffe wie „Neuorientierung“, „Qualifizierung“ oder „Vorbereitung auf Wiedereinstieg“.
Ein persönliches Wort von Maik
Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Pause ist eine Herausforderung – aber auch eine riesige Chance. Ich sehe in meinem Coaching täglich, wie Menschen nach Elternzeit, Krankheit oder Arbeitslosigkeit den Sprung zurück in den Job schaffen. Und weißt du, was fast alle gemeinsam haben? Sie hatten anfangs Zweifel. Sie fragten sich: Bin ich noch gut genug? Hat sich zu viel verändert? Will mich überhaupt noch jemand? Diese Gedanken sind völlig normal – aber sie sind auch überwindbar. Mit der richtigen Vorbereitung, ehrlicher Selbstreflexion und professioneller Unterstützung gelingt der Wiedereinstieg nicht nur – er wird oft der Startpunkt für eine erfüllendere, bewusstere Karriere. Du hast in deiner Pause mehr gelernt, als du vielleicht denkst. Du hast Resilienz entwickelt, Prioritäten geklärt, Organisationstalent bewiesen. Diese Stärken sind wertvoll – und du darfst sie selbstbewusst zeigen. Wenn du unsicher bist, wie du das angehst, dann lass uns reden. Ein Wiedereinstieg muss nicht perfekt sein – er muss nur deiner sein. Und ich bin überzeugt: Du schaffst das. Geh den ersten Schritt, hol dir Unterstützung, und vertrau darauf, dass deine Pause kein Hindernis, sondern ein Teil deiner Geschichte ist. Ich freue mich darauf, dich auf diesem Weg zu begleiten.
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Dein Wiedereinstieg beginnt jetzt – mit professioneller Unterstützung
Du stehst vor dem beruflichen Wiedereinstieg und möchtest deine Chancen maximieren? Dann vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch bei plangenial.de – wir klären deine Situation, zeigen dir konkrete Wege und begleiten dich mit AVGS-Coaching oder individueller Beratung auf deinem Weg zurück in den Job.
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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.



