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Folge 9: Networking für Introvertierte so knüpfst du als schüchterner Mensch Kontakte

Cover Folge 9
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 9

Networking für Introvertierte – so knüpfst du als schüchterner Mensch Kontakte

Networking – allein das Wort löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. Der Gedanke an einen Raum voller Fremder und Smalltalk-Geplänkel? Für introvertierte Menschen oft ein Albtraum. Dabei wissen wir alle: Ein starkes berufliches Netzwerk ist Gold wert. Studien zeigen, dass bis zu 70 Prozent aller Stellen nie öffentlich ausgeschrieben werden, sondern über persönliche Kontakte besetzt werden. Wer kein Netzwerk hat, verpasst also mehr als zwei Drittel aller Jobchancen – eine erschreckende Zahl, die vielen gar nicht bewusst ist.

In der 9. Podcast-Folge von PlanGenial.de sprechen Moderatorin Lia und Bewerbungsexperte Maik Marx genau über dieses Dilemma: Wie kann Networking funktionieren, wenn man von Natur aus eher zurückhaltend, schüchtern oder introvertiert ist? Maik selbst war früher extrem schüchtern – heute coacht er Menschen erfolgreich beim Berufseinstieg und der Karriereplanung. In diesem ausführlichen Beitrag fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse der Folge zusammen und ergänzen sie um praktische Strategien, die du sofort umsetzen kannst. Ob du gerade mit Unterstützung der Arbeitsagentur wieder in den Job einsteigst oder deine Karriere auf das nächste Level heben möchtest – hier findest du deinen Weg zum authentischen Netzwerken.

Warum Networking für deine Karriere unverzichtbar ist

Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung eines beruflichen Netzwerks massiv. Sie denken, eine gute Bewerbung und fachliche Kompetenz reichen aus. Doch die Realität auf dem Arbeitsmarkt sieht anders aus: Der verdeckte Arbeitsmarkt entscheidet über Karrieren.

Der verdeckte Arbeitsmarkt umfasst all jene Stellen, die nie in der offiziellen Jobbörse auftauchen. Unternehmen besetzen Positionen lieber intern oder über Empfehlungen – das spart Zeit, Geld und Risiko. Für dich als Bewerberin bedeutet das: Ohne Netzwerk bleibst du unsichtbar für diese Chancen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist der Informationsvorsprung. Durch dein Netzwerk erfährst du frühzeitig von Trends, Umstrukturierungen oder neuen Projekten in deiner Branche. Oft Monate, bevor diese öffentlich werden. Das verschafft dir einen klaren Wettbewerbsvorteil bei Bewerbungen oder Karriereentscheidungen.

Darüber hinaus bietet ein gutes Netzwerk Unterstützung und Mentoring. Menschen, die dich kennen und schätzen, geben dir Rat bei beruflichen Herausforderungen, öffnen Türen und empfehlen dich weiter. Ein Netzwerk ist dein berufliches Sicherheitsnetz.

Nicht zuletzt steigert Networking deine Sichtbarkeit und Reputation. Je mehr Menschen deine Arbeit kennen und positiv bewerten, desto besser wird dein Ruf – und desto mehr Chancen kommen auf dich zu, oft ohne aktive Bewerbung.

  • Zugang zum verdeckten Arbeitsmarkt: 70 % aller Jobs werden über Kontakte vergeben, nicht über Stellenanzeigen
  • Informationsvorsprung: Frühe Kenntnis von Trends, Projekten und Veränderungen in deiner Branche
  • Unterstützung & Mentoring: Menschen, die dich beraten, fördern und weiterempfehlen
  • Sichtbarkeit & Reputation: Ein starkes Netzwerk macht dich zur gefragten Fachkraft
  • Persönliches Wachstum: Austausch mit verschiedenen Menschen erweitert deinen Horizont kontinuierlich
Cover Folge 9 – Networking für Introvertierte – wie man auch als schüchterner Mensch erfolgreich Kontakte knüpft und nutzt
Folge 9 · Jetzt anhören

In Folge 9 des PlanGenial-Podcasts verrät Bewerbungsexperte Maik Marx, wie Networking auch für introvertierte Menschen funktioniert. Du erfährst, warum bis zu 70 Prozent aller Jobs über persönliche Kontakte vergeben werden – und wie du dein eigenes, authentisches Netzwerk aufbaust, ohne dich zu verstellen. Praktisch, empathisch und mit konkreten Strategien für schüchterne Menschen.

▶ Zur Folge

Warum Networking für Introvertierte besonders herausfordernd ist

Introversion ist keine Schwäche, sondern eine Persönlichkeitseigenschaft mit eigenen Stärken. Dennoch bringt sie beim Networking spezifische Herausforderungen mit sich. Das Verständnis dieser Hürden ist der erste Schritt zur Lösung.

Introvertierte Menschen beziehen ihre Energie aus Ruhe und dem Alleinsein. Soziale Interaktionen – besonders mit vielen fremden Menschen – kosten sie Energie, während Extrovertierte dadurch Energie gewinnen. Ein typisches Networking-Event mit 50 Fremden in einem Raum ist für Introvertierte daher körperlich und mental erschöpfend.

Ein weiteres Problem ist der Smalltalk. Viele Introvertierte empfinden oberflächliche Konversation über das Wetter oder das Buffet als unangenehm oder sinnlos. Sie bevorzugen tiefgründige Gespräche über bedeutsame Themen. Networking beginnt aber meist mit genau diesem leichten Geplapper.

Die Angst vor Ablehnung spielt ebenfalls eine große Rolle. Der Gedanke, auf fremde Menschen zuzugehen und möglicherweise abgewiesen, ignoriert oder negativ bewertet zu werden, kann lähmend wirken. Diese Angst ist bei Introvertierten oft ausgeprägter, weil sie soziale Situationen intensiver verarbeiten.

Hinzu kommt Unsicherheit über die Regeln: Wie beginne ich ein Gespräch? Wann ist der richtige Zeitpunkt, mich vorzustellen? Wie beende ich ein Gespräch höflich? Diese ungeklärten Fragen erhöhen die Hemmschwelle enorm. Wenn du dich auf deine berufliche Neuorientierung vorbereitest, sind diese Zweifel besonders präsent.

  • Energie-Haushalt: Soziale Interaktionen kosten Introvertierte Kraft statt sie aufzuladen
  • Smalltalk-Unbehagen: Oberflächliche Gespräche fühlen sich unecht und anstrengend an
  • Ablehnungsangst: Die Furcht vor negativer Beurteilung oder Zurückweisung ist stark ausgeprägt
  • Regelunsicherheit: Unklarheit über den „richtigen“ Ablauf von Networking-Gesprächen hemmt
Lia ballt am Telefon-Interview triumphierend die Faust, Maik freut sich mit

Die versteckten Stärken introvertierter Netzwerker

Jetzt kommt die gute Nachricht: Introvertierte können hervorragende Netzwerker sein – oft sogar besser als Extrovertierte. Sie müssen nur ihre eigenen Stärken erkennen und nutzen statt zu versuchen, jemand anderes zu sein.

Die wichtigste Stärke: Introvertierte sind ausgezeichnete Zuhörer. Während extrovertierte Menschen oft schon die nächste Anekdote im Kopf haben, hören Introvertierte aufmerksam zu. Gutes Zuhören schafft Vertrauen und tiefe Verbindungen – die Grundlage jedes wertvollen Netzwerks.

Zweitens bevorzugen Introvertierte tiefgründige Gespräche statt oberflächlichen Smalltalk. Das führt zu bedeutungsvolleren Beziehungen, die langfristig wertvoller sind als hundert flüchtige Visitenkarten-Austausche. Qualität schlägt Quantität – ein Prinzip, das beim Networking Gold wert ist.

Ein weiterer Vorteil: Gründliche Vor- und Nachbereitung. Introvertierte recherchieren vor einem Event, überlegen sich Gesprächsthemen und folgen konsequent nach. Diese Sorgfalt zahlt sich aus: Eine durchdachte Nachricht nach einem Treffen bleibt im Gedächtnis und zeigt echtes Interesse.

Außerdem wirken Introvertierte oft authentischer und weniger aufdringlich. Sie verkaufen sich nicht mit großen Worten, sondern überzeugen durch Substanz. In einer Welt voller Selbstdarsteller ist diese Echtheit erfrischend und vertrauensbildend. Wenn du etwa eine professionelle Website aufbauen möchtest, kannst du diese Authentizität auch online transportieren.

  • Exzellentes Zuhören: Introvertierte schenken echte Aufmerksamkeit und bauen dadurch tiefes Vertrauen auf
  • Tiefgründige Gespräche: Wenige, dafür bedeutungsvolle Kontakte sind langfristig wertvoller
  • Gründliche Vorbereitung: Recherche und Follow-up sind Stärken, die Extrovertierte oft vernachlässigen
  • Authentizität: Introvertierte wirken weniger aufdringlich und überzeugend echt
Lia und Maik feiern draußen mit der Faust in der Luft einen Erfolg

Praktische Networking-Strategien speziell für Introvertierte

Genug Theorie – jetzt wird es praktisch. Diese konkreten Strategien helfen dir, als introvertierter Mensch ein starkes Netzwerk aufzubauen, ohne dich zu verstellen oder zu erschöpfen.

Strategie 1: Setze auf Eins-zu-Eins-Treffen statt große Events. Statt auf Messen mit 200 Menschen zu gehen, verabrede dich lieber zu individuellen Kaffee-Gesprächen. In diesem Setting kannst du deine Stärke – tiefgründige Gespräche – voll ausspielen. Zwei gute Einzelgespräche sind wertvoller als zehn oberflächliche Event-Kontakte.

Strategie 2: Nutze Online-Plattformen. LinkedIn und Xing ermöglichen Networking ohne den Energie-Raubzug eines Live-Events. Du kannst in Ruhe Profile studieren, durchdachte Nachrichten schreiben und Kontakte in deinem eigenen Tempo aufbauen. Online-Networking ist wie geschaffen für Introvertierte.

Strategie 3: Bereite dich gründlich vor. Recherchiere vor einem Event oder Treffen die Teilnehmenden, überlege dir drei bis fünf Gesprächsthemen und formuliere eine kurze Selbstvorstellung (30-Sekunden-Pitch). Diese Vorbereitung gibt dir Sicherheit und reduziert Stress massiv.

Strategie 4: Plane Pausen und Limits ein. Gehe nicht zu jedem Event und bleibe nicht bis zum Schluss. Setze dir klare Grenzen: „Ich bleibe eine Stunde und führe drei gute Gespräche.“ Dann ziehst du dich zurück und lädst deine Batterien wieder auf. Qualität vor Marathon-Präsenz.

Strategie 5: Folge konsequent nach. Hier kannst du deine Stärke – Gründlichkeit – ausspielen. Schicke innerhalb von 48 Stunden eine persönliche Nachricht an neue Kontakte. Beziehe dich auf euer Gespräch, biete einen konkreten Mehrwert oder schlage ein Folgetreffen vor. Diese Nachbereitung unterscheidet dich von 90 % der anderen.

  • Eins-zu-Eins statt Masse: Individuelle Treffen ermöglichen tiefe, wertvolle Gespräche
  • Online-Plattformen nutzen: LinkedIn, Xing und Fachforen erlauben Networking im eigenen Tempo
  • Gründliche Vorbereitung: Recherche und Gesprächsthemen vorher überlegen gibt Sicherheit
  • Pausen & Limits setzen: Schütze deine Energie mit klaren Zeitgrenzen bei Events
  • Konsequentes Follow-up: Persönliche Nachricht innerhalb von 48 Stunden – deine Geheimwaffe
„Introvertierte müssen nicht zu Extrovertierten werden, um erfolgreich zu netzwerken. Sie brauchen nur ihren eigenen, authentischen Weg – und der ist oft nachhaltiger.“— Maik Marx, plangenial

Smalltalk meistern: Einstiegsfragen und Gesprächstechniken

Der gefürchtete Smalltalk – für viele Introvertierte die höchste Hürde. Doch mit den richtigen Techniken und Einstiegsfragen wird auch dieser Teil deutlich einfacher und weniger unangenehm.

Beginne mit offenen W-Fragen statt geschlossenen Ja/Nein-Fragen. Statt „Gefällt Ihnen die Veranstaltung?“ fragst du: „Was hat Sie zu dieser Veranstaltung geführt?“ oder „Woran arbeiten Sie aktuell?“ Offene Fragen laden zum Erzählen ein und nehmen dir den Druck, selbst viel reden zu müssen.

Eine weitere hilfreiche Technik: Die 70/30-Regel. Höre 70 Prozent der Zeit zu und sprich 30 Prozent. Das spielt deine Stärke – aufmerksames Zuhören – aus und macht dich gleichzeitig interessant. Menschen reden gern über sich selbst; wer gut zuhört, bleibt positiv in Erinnerung.

Nutze die Gemeinsamkeiten-Strategie: Suche nach gemeinsamen Interessen, Erfahrungen oder Herausforderungen. „Ich habe gesehen, Sie waren auch bei Konferenz X – wie fanden Sie den Vortrag zu Thema Y?“ Gemeinsamkeiten schaffen sofort Verbindung und Vertrauen.

Wenn du nicht weißt, wie du ein Gespräch beenden sollst, nutze die ehrliche Exit-Strategie: „Es war wirklich interessant, mit Ihnen zu sprechen. Ich möchte noch kurz Person Z begrüßen, bevor sie geht. Dürfte ich Ihnen morgen auf LinkedIn schreiben?“ So verlässt du das Gespräch höflich und sicherst gleichzeitig das Follow-up.

  • Offene W-Fragen: „Was bringt Sie hierher?“ statt „Gefällt es Ihnen?“ – lädt zum Erzählen ein
  • 70/30-Regel: 70 % zuhören, 30 % sprechen – nutzt deine Stärke optimal
  • Gemeinsamkeiten finden: Gemeinsame Erfahrungen oder Interessen schaffen sofort Verbindung
  • Ehrliche Exit-Strategie: Höflich verabschieden mit Hinweis auf Follow-up sichert den Kontakt

AVGS-Förderung: Kostenfreies Coaching für deinen Netzwerk-Aufbau

Wenn du aktuell Arbeitslosengeld I oder II beziehst oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, hast du Anspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) nach § 45 SGB III. Damit kannst du ein professionelles Bewerbungs- und Karrierecoaching zu 100 % gefördert bekommen – inklusive gezieltem Training für Networking, Selbstpräsentation und Karriereplanung. PlanGenial ist zertifizierter AVGS-Träger. Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch und finde heraus, wie du die Förderung nutzen kannst, um dein berufliches Netzwerk strategisch aufzubauen und deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt massiv zu steigern.

Langfristig Netzwerk pflegen: Kontakte in Beziehungen verwandeln

Ein Kontakt ist noch kein Netzwerk. Die wahre Kunst liegt in der langfristigen Pflege und der Verwandlung von Kontakten in tragfähige berufliche Beziehungen. Gerade hier können Introvertierte glänzen.

Setze auf regelmäßige, kleine Berührungspunkte statt seltener großer Aktionen. Eine kurze Nachricht zu einem Artikel, der die Person interessieren könnte, ein Glückwunsch zum neuen Job oder ein kurzes Check-in alle paar Monate – das hält die Beziehung lebendig, ohne aufdringlich zu wirken.

Geben statt Nehmen ist die goldene Regel beim Netzwerk-Aufbau. Überlege immer zuerst: Wie kann ich dieser Person helfen? Teile Fachwissen, stelle Kontakte her, empfehle Ressourcen. Wer gibt, ohne sofort eine Gegenleistung zu erwarten, baut echtes Vertrauen auf.

Nutze Anlässe für persönlichen Kontakt: Geburtstage, Jubiläen, Erfolge des Kontakts. Eine persönliche Glückwunschnachricht zeigt, dass du aufmerksam bist und die Person wertschätzt. Solche Gesten bleiben im Gedächtnis.

Dokumentiere deine Kontakte systematisch. Lege dir eine einfache Kontakt-Datenbank an (kann auch eine Excel-Tabelle sein): Name, Treffen-Datum, Gesprächsthemen, nächster geplanter Kontakt. Das klingt technisch, hilft aber enorm, den Überblick zu behalten und niemanden zu vergessen. Gerade wenn du parallel an deiner Karriere in einem Zukunftsfeld wie Solar-Energie arbeitest, ist Systematik Gold wert.

  • Regelmäßige Mini-Kontakte: Kurze Nachricht alle paar Monate hält die Beziehung lebendig
  • Geben statt Nehmen: Biete Mehrwert ohne Erwartung einer direkten Gegenleistung
  • Anlässe nutzen: Glückwünsche zu Geburtstag, neuem Job oder Erfolgen zeigen Wertschätzung
  • Kontakte dokumentieren: Einfache Datenbank mit Namen, Treffen, Themen und Follow-up-Terminen

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Häufige Fragen

Kann ich als introvertierter Mensch überhaupt erfolgreich netzwerken?

Absolut! Introvertierte haben sogar spezifische Stärken beim Networking: Sie hören besser zu, führen tiefgründigere Gespräche und bereiten sich gründlicher vor. Du musst nicht laut oder extrovertiert sein – erfolgreiche Netzwerker zeichnen sich durch Authentizität, Verlässlichkeit und echtes Interesse aus. Setze auf deine Stärken statt zu versuchen, jemand anderes zu sein.

Wie viele Networking-Events muss ich besuchen?

Qualität schlägt Quantität – immer. Als introvertierter Mensch ist es klüger, zwei bis drei gut ausgewählte Events pro Quartal zu besuchen und dort drei bis fünf tiefe Gespräche zu führen, als jede Woche auf Events zu hetzen und dort nur oberflächliche Kontakte zu sammeln. Ergänze Live-Events durch Online-Networking auf LinkedIn oder in Fachforen, das kannst du in deinem eigenen Tempo gestalten.

Was schreibe ich in einer Follow-up-Nachricht nach einem Networking-Treffen?

Eine gute Follow-up-Nachricht ist persönlich, konkret und bietet Mehrwert. Beziehe dich auf euer Gespräch: „Liebe Frau Müller, vielen Dank für das interessante Gespräch gestern über Thema X. Der Artikel, den Sie erwähnten, hat mich neugierig gemacht. Anbei finde ich eine Studie dazu, die Sie interessieren könnte. Gerne würde ich mich in vier Wochen noch einmal austauschen – passt Ihnen ein Kaffee am [Datum]?“ Diese Nachricht zeigt Aufmerksamkeit, Interesse und Initiative.

Wie baue ich ein Netzwerk auf, wenn ich gerade erst in den Arbeitsmarkt (wieder) einsteige?

Starte mit deinem bestehenden Umfeld: ehemalige Kolleginnen, Ausbilderinnen, Studienfreundinnen, Vereinsmitglieder. Informiere sie über deine berufliche Neuorientierung und bitte um Rat oder Kontakte. Nutze Weiterbildungsangebote der Arbeitsagentur – dort lernst du Menschen in ähnlicher Situation kennen. Engagiere dich in Fachgruppen auf LinkedIn oder besuche lokale Branchentreffs. Jeder Kontakt ist ein Anfang.

Ist Online-Networking genauso wirksam wie persönliches Networking?

Online-Networking ist extrem wirksam und für Introvertierte oft sogar besser geeignet. Du kannst in Ruhe Profile studieren, durchdachte Nachrichten schreiben und Kontakte in deinem Tempo aufbauen. Plattformen wie LinkedIn, Xing oder Fachforen ermöglichen den Aufbau echter, wertvoller Beziehungen. Ideal ist eine Kombination: Online-Kontakte knüpfen und vertiefen, gelegentlich durch persönliche Treffen (Eins-zu-Eins) verstärken.

Ein persönliches Wort von Maik

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie lähmend die Angst vor Networking sein kann. Früher habe ich Events gemieden wie die Pest, mich klein gemacht und gedacht, ich sei einfach nicht der Typ dafür. Heute weiß ich: Das stimmte nicht. Ich musste nur meinen eigenen Weg finden – einen Weg, der zu meiner Persönlichkeit passt. Und genau das wünsche ich dir auch. Du musst nicht die lauteste Person im Raum sein, um ein starkes Netzwerk aufzubauen. Du musst echt sein, aufmerksam, verlässlich. Du musst geben, bevor du nimmst. Und du musst geduldig sein – echte Beziehungen brauchen Zeit. Aber sie sind es wert. Jeder einzelne Kontakt, den du mit Herz und Verstand pflegst, kann deine Karriere verändern. Vielleicht öffnet er dir eine Tür, vielleicht gibt er dir genau den Rat, den du brauchst, vielleicht wird daraus eine Freundschaft. Beginne klein, heute, mit einem einzigen Schritt: Schreibe einer Person, die du schätzt, eine kurze Nachricht. Frage, wie es ihr geht. Biete deine Hilfe an. Das ist Networking. Und du schaffst das. Ich glaube an dich.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenial

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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