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Bestandsgehalt erhöhen: Warum Wechsel oft falsch ist

Bestandsgehalt erhöhen: Warum Wechsel oft falsch ist

Karriere-Ratgeber · plangenial

Bestandsgehalt erhöhen: Warum Wechsel oft falsch ist

Du willst mehr Gehalt – und denkst sofort ans Kündigen. Doch der Jobwechsel ist riskanter als er klingt: Du kannst weniger verdienen als vorher, verlierst Sozialleistungen und startest in der neuen Firma ganz unten. Wer seinen Bestandsgehalt clever verhandelt, spart sich den Stress – und liegt oft besser.

Mehr Geld. Das ist der häufigste Grund, warum Menschen kündigen. Sie sind frustriert, fühlen sich unterbezahlt, schauen auf Jobbörsen – und hoffen, dass der nächste Arbeitgeber das Problem löst. Doch genau das ist die Falle: Ein Wechsel löst das Gehaltsproblem nicht automatisch. Er verschiebt es nur.

Wer seinen aktuellen Bestandsgehalt strategisch erhöht, hat oft die bessere Karte in der Hand. Du kennst die Strukturen, du hast Vertrauen aufgebaut, du weißt, wo die Hebel liegen. In diesem Artikel zeige ich dir, warum das Verhandeln im bestehenden Job unterschätzt wird – und wann ein Wechsel trotzdem sinnvoll sein kann.

Der Wechselmythos: Mehr Gehalt durch neue Firma?

Der Gedanke klingt logisch: Alter Arbeitgeber zahlt zu wenig, neuer zahlt mehr. In der Praxis stimmt das aber nur unter bestimmten Bedingungen – und längst nicht immer.

Viele Arbeitgeber bieten einen höheren Bruttolohn an, bauen diesen aber mit kürzeren Urlaubstagen, schlechterem Bonussystem oder geringerer betrieblicher Altersvorsorge wieder ab. Der echte Gesamtvorteil ist dann oft kleiner als gedacht.

Dazu kommt: Als neuer Mitarbeiter startest du mit einer Probezeit von meist sechs Monaten. Kein Kündigungsschutz, kein Netzwerk, kein Vertrauen – das ist eine strukturell schwächere Position als die, die du gerade aufgibst.

Der Wechsel kann sich lohnen – aber nur, wenn du ihn mit offenen Augen gehst. Wer das Gesamtpaket nicht vergleicht, entscheidet auf Basis einer Zahl und übersieht den Rest.

Schau dir deshalb zuerst an, was du wirklich aufgibst – und ob du das intern nicht zuerst verhandeln kannst.

  • Urlaubstage, Bonusmodell und Altersvorsorge immer mitrechnen
  • Probezeit bedeutet: volle Leistung, wenig Schutz
  • Soziales Kapital im alten Job hat echten Wert
  • Internes Verhandlungspotenzial wird oft unterschätzt
Coaching-Gespräch bei plangenial

Ist es möglich, beim Arbeitgeberwechsel weniger zu verdienen?

Ja – und das passiert häufiger, als du vielleicht denkst. Wer die Verhandlung schlecht vorbereitet, landet schnell unter seinem bisherigen Niveau. Das liegt an mehreren Faktoren.

Erstens: Du weißt oft nicht, was die neue Stelle wirklich zahlt, bis du ein konkretes Angebot hast. Und dann stehst du unter Druck – du hast bereits innerlich gekündigt, vielleicht sogar schon beim alten Chef das Gespräch gesucht.

Zweitens: Manche Branchen zahlen strukturell weniger als andere. Wer aus einem gut bezahlten Konzern in ein mittelständisches Unternehmen wechselt, nimmt manchmal bewusst Abstriche hin – und hofft auf andere Vorteile wie Flexibilität oder Sinn.

Das Risiko ist real. Laut Destatis gibt es erhebliche Lohnunterschiede zwischen Branchen, Betriebsgrößen und Regionen. Wer branchenübergreifend wechselt, kann leicht 10–15 % verlieren.

Die Lektion: Hol dir immer ein schriftliches Angebot, bevor du kündigst. Und verhandel dort genauso hart wie anderswo.

  • Branchenwechsel kann Gehaltseinbußen mitbringen
  • Zeitdruck nach der Kündigung schwächt deine Verhandlungsposition
  • Gesamtvergütung statt nur Bruttogehalt vergleichen
  • Niemals kündigen, bevor das Angebot schriftlich vorliegt

Praxis-Tipp: Vorbereitung schlägt Mut

Schreib vor dem Gehaltsgespräch eine Liste mit fünf konkreten Beiträgen, die du in den letzten zwölf Monaten geleistet hast. Ergänze sie mit zwei bis drei Marktvergleichen aus seriösen Quellen. Diese Kombination aus Eigenleistung und Marktdaten ist dein stärkstes Argument – stärker als Betriebszugehörigkeit oder Loyalität allein.

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Häufige Fragen

Ist es möglich, dass ich bei einem Arbeitgeberwechsel weniger Gehalt erhalte?

Ja, das ist möglich – und passiert öfter als gedacht. Besonders bei Branchenwechseln, fehlender Verhandlungsvorbereitung oder wenn du unter Zeitdruck ein Angebot annimmst. Rechne immer das gesamte Vergütungspaket durch, nicht nur das Bruttogehalt. Orientierung bietet die Bundesagentur für Arbeit mit Informationen zu Lohnstrukturen und Berufsfeldern.

Kann der neue Arbeitgeber sehen, wie viel ich vorher verdient habe?

Nein, nicht automatisch. Du bist in Deutschland nicht verpflichtet, deinen bisherigen Verdienst offenzulegen. Nenne stattdessen deine Gehaltsvorstellung auf Basis deines Marktwerts. Mehr zu deinen Rechten als Arbeitnehmer findest du beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Wie viel Gehaltssteigerung ist beim Jobwechsel realistisch?

Das hängt von Branche, Position und Verhandlungsgeschick ab. In Mangelberufen sind 10–20 % möglich, in gesättigten Märkten eher weniger. Wichtig: Den Nettovorteil immer selbst ausrechnen. Eine unabhängige Einschätzung zu Lohnentwicklung und Gehaltsstrukturen liefert Destatis.

Sind 20 % Gehaltserhöhung beim Jobwechsel realistisch?

In bestimmten Situationen ja – wenn du einen klar nachweisbaren Mehrwert mitbringst, der am neuen Arbeitsort dringend gesucht wird. Als pauschale Erwartung ist diese Zahl jedoch riskant. Ein AVGS-gefördertes Karriere-Coaching bei plangenial.de hilft dir, deinen Marktwert realistisch einzuschätzen und die Verhandlung gezielt vorzubereiten.

Wer zahlt ein Karriere-Coaching, wenn ich meinen Bestandsgehalt verhandeln will?

Wenn du arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, kann die Bundesagentur für Arbeit ein Coaching über einen AVGS-Gutschein finanzieren – auf Basis von § 45 SGB III. Das bedeutet: keine Eigenkosten für dich. Frag deinen Arbeitsvermittler oder informiere dich direkt bei Maik Marx, ob du die Voraussetzungen erfüllst.

Ein persönliches Wort von Maik

Ich habe in meiner Arbeit als Coach viele Menschen begleitet, die gekündigt haben – und hinterher festgestellt haben, dass sie das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert haben. Das ist kein Vorwurf, das ist einfach eine Dynamik, die ich immer wieder sehe. Deshalb ist mir dieses Thema wichtig. Wenn du innerlich schon halb draußen bist, weil du dich unterbezahlt fühlst, dann verstehe ich das. Aber bevor du gehst, frag dich einmal ehrlich: Habe ich intern wirklich alles versucht? Habe ich ein konkretes Gespräch geführt, mit Zahlen, mit Vorbereitung, mit einer klaren Forderung? Oft ist die Antwort: nein. Und das ist die eigentliche Chance, die noch nicht genutzt wurde. Ich helfe dir gerne dabei, diese Chance zu nutzen – egal ob intern oder beim Wechsel. Meld dich einfach.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenialMehr über mich und meine Projekte: maikmarx.de · plangenial.de

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Dein nächster Schritt zu mehr Gehalt

Du willst wissen, ob dein Gehalt dem Markt entspricht – und wie du es gezielt erhöhst, intern oder beim Wechsel? Ein AVGS-gefördertes Karriere-Coaching bei plangenial gibt dir eine klare Strategie, ohne Eigenkosten. Buch jetzt ein kostenloses Erstgespräch und finde heraus, welche Hebel wirklich für dich funktionieren.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der allgemeinen Information; er ersetzt keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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