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Folge 1: Mit dem AVGS-Gutschein durch Bewerbungstraining zurück in den ersten Arbeitsmarkt

Cover Folge 1 – AVGS-Gutschein für Bewerbungstraining
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 1

Mit dem AVGS-Gutschein durch Bewerbungstraining zurück in den ersten Arbeitsmarkt

Stell dir vor, du bekommst ein persönliches Bewerbungscoaching im Wert von mehreren tausend Euro – und bezahlst dafür keinen einzigen Cent. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber nicht. Genau das ermöglicht der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, besser bekannt als AVGS. In der allerersten Folge unseres Bewerbungs- und Karriere-Podcasts nehmen dich Moderatorin Lia und Bewerbungsexperte Maik Marx an die Hand und erklären dir verständlich, was hinter diesem Gutschein steckt, wer ihn bekommt und wie du ihn ganz konkret beantragst.

Der AVGS ist eines der wirkungsvollsten – und zugleich am meisten unterschätzten – Instrumente auf dem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt. Viele Menschen haben schlicht noch nie davon gehört, obwohl ihnen die Förderung längst zusteht. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Punkte der Folge für dich zusammen, ordnen sie ein und gehen an den entscheidenden Stellen noch deutlich tiefer ins Detail, als es in einer einzigen Podcast-Folge möglich wäre.

Was ist der AVGS-Gutschein eigentlich?

Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein ist eine gesetzlich verankerte Förderung nach dem Sozialgesetzbuch (§ 45 SGB III). Mit ihm übernehmen das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit die vollständigen Kosten für eine individuelle Unterstützung auf deinem Weg zurück in Arbeit. Das kann ein intensives Bewerbungstraining sein, ein gezieltes Coaching für Vorstellungsgespräche, Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung oder die Begleitung in die Selbstständigkeit.

Wichtig zu verstehen: Der AVGS ist kein Kredit, den du zurückzahlen musst, und auch kein Almosen. Er ist ein gesetzliches Instrument der aktiven Arbeitsförderung. Der Staat investiert bewusst in deine Qualifikation und deine Vermittlungschancen, weil eine erfolgreiche Rückkehr in Arbeit am Ende für alle Seiten der beste Weg ist. Du bist also nicht in der Rolle des Bittstellers, sondern nutzt schlicht eine Leistung, die für genau deine Situation geschaffen wurde.

Der Gutschein wird immer für ein konkretes Ziel ausgestellt – zum Beispiel „Heranführung an den Arbeitsmarkt“ oder „Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme“. Auf dem Dokument steht, für welche Art von Maßnahme er gilt und über welchen Zeitraum du ihn einlösen kannst. Üblich ist eine Gültigkeit von einigen Wochen bis Monaten. Innerhalb dieser Frist suchst du dir einen passenden, zugelassenen Anbieter und reichst den Gutschein dort ein – den Rest der Abrechnung regeln Anbieter und Kostenträger direkt miteinander, ganz ohne dich.

Wie viel ist ein AVGS überhaupt wert?

Viele unterschätzen, welcher Gegenwert tatsächlich hinter dem Gutschein steckt. Ein professionelles Einzelcoaching über mehrere Wochen oder Monate hat einen realen Marktwert von oft mehreren tausend Euro. Genau diese Summe wird im Rahmen des AVGS vom Kostenträger übernommen – für dich bleibt der Betrag bei null.

Rechne es dir einmal vor: Würdest du ein vergleichbares Bewerbungstraining, ein Coaching für Gehaltsverhandlungen und eine persönliche Begleitung bei der Jobsuche privat einkaufen, kämen schnell vierstellige Beträge zusammen, die sich kaum jemand aus eigener Tasche leisten könnte. Über den AVGS bekommst du genau dieses Paket – finanziert durch die öffentliche Hand.

Der eigentliche Wert liegt aber nicht nur im Geld. Es geht um Zeit, um Orientierung und um Selbstvertrauen. Wer nach Monaten der Jobsuche frustriert ist, gewinnt durch ein gutes Coaching wieder Struktur, eine klare Strategie und das Gefühl, nicht mehr allein zu sein. Genau das macht den Unterschied zwischen „noch eine Bewerbung schreiben“ und „endlich die richtige Stelle finden“.

AVGS-Beratung im Coaching mit Maik Marx

Wer hat Anspruch auf einen AVGS?

Die Hürden sind niedriger, als die meisten denken. Grundsätzlich kommen sehr viele Menschen für den Gutschein infrage – deutlich mehr, als allgemein angenommen wird. Dazu zählen unter anderem:

  • Arbeitslos gemeldete Personen, die Leistungen vom Jobcenter (Bürgergeld) oder der Agentur für Arbeit (Arbeitslosengeld) beziehen.
  • Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind – zum Beispiel nach einer Kündigung, noch während der laufenden Kündigungsfrist.
  • Beschäftigte in bestimmten Konstellationen, die sich beruflich umorientieren oder weiterentwickeln möchten.
  • Personen, die den Schritt in die Selbstständigkeit planen und dabei eine fundierte Vorbereitung und Begleitung brauchen.
  • Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger nach einer längeren Pause, etwa nach Familienzeit oder Krankheit.

Ob du im Einzelfall Anspruch hast, hängt von deiner persönlichen Situation ab – etwa davon, wie lange du bereits arbeitssuchend bist und welches Ziel du verfolgst. Entscheidend ist oft, dass die Maßnahme deine Chancen auf eine Vermittlung nachvollziehbar verbessert. Die gute Nachricht: Das musst du nicht allein herausfinden. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deine Lage gemeinsam an und sagen dir ehrlich, ob und wie der AVGS für dich infrage kommt.

Warum kennt den AVGS kaum jemand?

Das ist tatsächlich ein strukturelles Problem. Viele Vermittlerinnen und Vermittler informieren nicht von sich aus über den Gutschein – teils, weil es zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeutet, teils, weil die Budgets begrenzt sind. Dadurch verschenken Jahr für Jahr unzählige Menschen eine wertvolle Chance, einfach weil sie nicht wissen, dass es sie gibt. Unser Rat ist deshalb klar: Warte nicht darauf, dass man dir den AVGS anbietet. Frag aktiv und selbstbewusst danach. Es ist dein gutes Recht.

So beantragst du den AVGS – Schritt für Schritt

Der Weg zum eigenen Gutschein ist unkomplizierter, als viele befürchten. In der Folge gehen Lia und Maik den Prozess gemeinsam durch. Hier die wichtigsten Schritte – mit ein paar zusätzlichen Praxistipps aus über zwei Jahrzehnten Beratungserfahrung.

1. Bereite dich auf das Gespräch vor

Bevor du in dein Vermittlungsgespräch gehst, solltest du dir zwei Fragen beantworten: Welche konkrete Unterstützung brauchst du? Und warum hilft dir genau diese Maßnahme dabei, wieder in Arbeit zu kommen? Wer mit einer klaren Begründung auftritt, wirkt überzeugend und erhöht die Chancen auf eine Bewilligung deutlich. Notiere dir am besten ein, zwei Sätze, die dein Anliegen auf den Punkt bringen.

2. Frag konkret nach dem AVGS

Der entscheidende Schritt ist, im Gespräch mit deiner Ansprechperson beim Jobcenter oder der Agentur für Arbeit aktiv nach einem AVGS zu fragen. Benenne das Instrument ruhig konkret beim Namen – das signalisiert, dass du dich informiert hast und genau weißt, was dir zusteht. Bring dein vorbereitetes Ziel mit ins Gespräch.

3. Bleib hartnäckig – aber immer freundlich

Es kann passieren, dass du beim ersten Anlauf ein Nein hörst. Lass dich davon nicht entmutigen. Frage freundlich, aber bestimmt nach den Gründen und mach noch einmal deutlich, warum dir die Maßnahme beim Wiedereinstieg hilft. Hartnäckigkeit zahlt sich hier erfahrungsgemäß aus – viele bekommen ihren Gutschein erst beim zweiten oder dritten Anlauf.

4. Wähle deinen Anbieter selbst

Ein zentraler Vorteil, den viele nicht kennen: Sobald du den Gutschein hast, entscheidest du selbst, welcher zugelassene Träger dich coacht. Du suchst dir den Anbieter aus, dessen Schwerpunkt zu deinem Ziel passt und bei dem die persönliche Chemie stimmt – nicht das Amt entscheidet das für dich.

Folge 1 – AVGS-Gutschein Bewerbungstraining mit Lia und Maik Marx
Folge 1 · „Mit AVGS-Gutschein durch Bewerbungstraining“ – jetzt anhören

Was tun, wenn dein Antrag abgelehnt wird?

Eine Ablehnung ist kein Grund aufzugeben. Bitte zunächst um eine nachvollziehbare Begründung und prüfe, ob du sie entkräften kannst. Oft hilft es schon, das eigene Ziel noch klarer zu formulieren oder zusätzliche Argumente zu liefern, warum gerade diese Maßnahme deine Vermittlungschancen verbessert.

In bestimmten Fällen kannst du außerdem einen schriftlichen Widerspruch einlegen – dafür gelten feste Fristen, die in deinem Bescheid stehen. Wichtig ist, sachlich und beharrlich zu bleiben und dich nicht entmutigen zu lassen. Manchmal ist es auch sinnvoll, das Gespräch mit einer anderen Ansprechperson zu suchen. Genau bei solchen Schritten unterstützen wir dich gern mit unserer Erfahrung.

„Der AVGS ist kein Almosen – er ist ein Instrument, das dir zusteht. Du darfst selbstbewusst danach fragen.“ — Maik Marx, Bewerbungsexperte bei plangenial

Den richtigen Anbieter wählen – worauf es ankommt

Wenn du deinen Coaching-Anbieter frei wählen darfst, lohnt sich ein genauer Blick. Drei Dinge sind besonders wichtig:

  • AZAV-Zulassung: Nur Träger mit einer gültigen AZAV-Zertifizierung dürfen über den AVGS abrechnen. Das ist Pflicht – und ein erstes Qualitätssiegel.
  • Erfahrung und Referenzen: Frag nach Erfolgsquoten und Erfahrungsberichten früherer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ein seriöser Anbieter teilt diese offen.
  • Die persönliche Chemie: Ein gutes Coaching lebt vom Vertrauen zwischen dir und deinem Coach. Achte auf dein Bauchgefühl im Erstgespräch.

plangenial ist ein AZAV-zertifizierter Träger (Zertifikat-Nr. W-24-23880). Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung und mehreren hundert begleiteten Klientinnen und Klienten wissen wir, worauf es auf dem heutigen Arbeitsmarkt ankommt – und richten jedes Coaching individuell auf dein Ziel aus, statt Schema F abzuspulen.

Erfolgreicher Wiedereinstieg nach AVGS-Coaching

Was ein AVGS-Coaching bei plangenial beinhaltet

Ein Coaching über den AVGS ist weit mehr als ein bisschen Hilfe beim Lebenslauf. Wir begleiten dich umfassend – von der Standortbestimmung bis zum erfolgreichen Wiedereinstieg. Typische Bausteine sind:

  • Professionelles Bewerbungstraining inklusive moderner, ATS-tauglicher Unterlagen, die auch von Bewerbungssoftware sauber gelesen werden.
  • Gezielte Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche – inklusive Körpersprache, typischer Fragen und souveräner Selbstpräsentation.
  • Selbstvermarktung und Sichtbarkeit, auch auf Karriereplattformen wie LinkedIn und in sozialen Netzwerken.
  • Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung des Selbstbewusstseins – gerade nach einer Phase mit Absagen und Rückschlägen.
  • Begleitung bei beruflicher Neuorientierung oder dem geplanten Schritt in die Selbstständigkeit.

So läuft dein Weg mit plangenial ab

Damit du eine Vorstellung bekommst, wie konkret es weitergeht: Alles beginnt mit einem unverbindlichen, kostenlosen Erstgespräch. Darin klären wir deine Ausgangslage, dein Ziel und die Frage, ob ein AVGS für dich infrage kommt.

Anschließend unterstützen wir dich dabei, den Gutschein beim Kostenträger zu beantragen. Ist er bewilligt, starten wir gemeinsam in dein individuelles Coaching – in deinem Tempo, online oder vor Ort in Berlin. Am Ende steht ein klarer Plan und das Handwerkszeug, mit dem du selbstbewusst in Bewerbungen und Gespräche gehst – und mit dem du deinen nächsten Karriereschritt aus eigener Kraft machst.

Häufige Irrtümer über den AVGS

Rund um den Gutschein halten sich hartnäckig ein paar Missverständnisse, die viele Menschen davon abhalten, ihn überhaupt zu beantragen. „Das gilt nur für Langzeitarbeitslose“ – falsch, auch von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen können profitieren. „Das Amt sucht mir den Anbieter aus“ – nein, die Wahl liegt ausdrücklich bei dir.

„Das ist bestimmt mit versteckten Kosten verbunden“ – nein, bei bewilligtem AVGS ist die Maßnahme für dich zu 100 % kostenfrei. Und schließlich: „Ein Coaching bringt sowieso nichts“ – das Gegenteil ist der Fall, wenn Anbieter und Ziel zusammenpassen. Je besser du informiert bist, desto selbstbewusster kannst du auftreten und desto eher holst du dir, was dir zusteht.

Häufige Fragen zum AVGS

Kostet mich der AVGS etwas?

Nein. Bei einem bewilligten AVGS übernehmen Jobcenter oder Agentur für Arbeit die kompletten Kosten des Coachings. Für dich ist die Maßnahme zu 100 % kostenlos – es gibt keine Eigenbeteiligung und keine versteckten Gebühren. Der Gutschein deckt den vollen vereinbarten Leistungsumfang beim zugelassenen Träger ab. Du investierst also lediglich deine Zeit und dein Engagement.

Muss ich arbeitslos sein, um einen AVGS zu bekommen?

Nicht zwingend. Zwar ist Arbeitslosigkeit der häufigste Fall, aber auch Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind – etwa in der Kündigungsfrist – oder die sich beruflich neu orientieren möchten, können unter bestimmten Voraussetzungen einen AVGS erhalten. Entscheidend ist deine individuelle Situation und dein Ziel. Am besten klärst du das unverbindlich in einem kostenlosen Erstgespräch.

Kann ich meinen Coaching-Anbieter selbst aussuchen?

Ja, und das ist einer der größten Vorteile des Gutscheins. Mit dem AVGS in der Hand wählst du frei unter allen AZAV-zertifizierten Trägern. Du bist also nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden, sondern entscheidest selbst, wer am besten zu dir und deinem Ziel passt. Achte dabei auf Zulassung, Erfahrung, Referenzen und ein gutes Bauchgefühl im Erstgespräch.

Was mache ich, wenn mein Vermittler ablehnt?

Bleib hartnäckig und freundlich. Bitte zunächst um eine klare Begründung der Ablehnung und prüfe, ob du sie mit zusätzlichen Argumenten entkräften kannst. Häufig hilft es, das eigene Ziel noch deutlicher zu formulieren. In bestimmten Fällen kannst du außerdem schriftlich Widerspruch einlegen. Der AVGS ist ein Instrument, das vielen Menschen zusteht – du darfst selbstbewusst und beharrlich danach fragen. Gern unterstützen wir dich dabei.

Wie lange dauert ein Coaching mit AVGS?

Das hängt vom Ziel und vom Umfang der bewilligten Maßnahme ab. Manche Coachings laufen über wenige Wochen, andere über mehrere Monate mit regelmäßigen Terminen. Auf dem Gutschein ist der Zeitraum festgehalten. Wir stimmen den Ablauf individuell mit dir ab, damit er zu deinem Tempo und deinem Alltag passt – online oder vor Ort in Berlin.

Dein Coaching – 100 % gefördert durch AVGS

Lass uns gemeinsam herausfinden, ob der AVGS für dich infrage kommt. Im kostenlosen Erstgespräch mit Maik Marx klären wir deine Möglichkeiten – unverbindlich, persönlich und ehrlich.

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Moderatorin Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert (Stimm-Klon der echten Stimme). Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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