
Berufliche Netzwerke aufbauen und pflegen – Kontakte, die weiterbringen
Vitamin B – für die einen ist es ein Glücksfall, für die anderen ein Ärgernis. Doch eines ist klar: Berufliche Netzwerke sind kein Zufall, sondern das Ergebnis von strategischer Beziehungsarbeit. Wer gut vernetzt ist, erfährt von Chancen, bevor sie ausgeschrieben werden. Die Wissenschaft bestätigt, was viele aus Erfahrung wissen: Ein großer Teil der Jobs wird niemals öffentlich inseriert, sondern über persönliche Empfehlungen vergeben. Manche Schätzungen sprechen sogar von bis zu 70 Prozent.
In dieser Folge zeigen dir Lia und Maik Marx, wie du dein berufliches Netzwerk systematisch aufbaust, pflegst und nutzt – ohne dich zu verstellen, ohne aufdringlich zu wirken. Es geht um echte Beziehungen, nicht um Manipulation. Netzwerken ist keine Einbahnstraße, sondern ein Geben und Nehmen. Du erfährst, wo du Menschen triffst, wie du Fremde ansprichst, wie du LinkedIn strategisch nutzt und warum auch der Kommilitone, den du seit Jahren nicht gesehen hast, deine nächste Karrierechance sein könnte.
Warum Netzwerken über deine Karriere entscheidet
Die Zahlen sprechen für sich: Über 25 Prozent aller Stellen in Deutschland werden laut Studien über persönliche Kontakte besetzt. Manche Untersuchungen gehen sogar noch weiter und nennen Werte bis zu 70 Prozent. Das bedeutet: Die meisten Jobs werden nie öffentlich ausgeschrieben. Sie werden intern vergeben oder über Empfehlungen besetzt.
Wer ein gutes Netzwerk hat, hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Du erfährst von Stellen, bevor sie auf der offiziellen Jobbörse erscheinen. Du bekommst Empfehlungen, die deine Bewerbung von der Masse abheben. Du lernst von anderen, erhältst Unterstützung und wirst selbst zur Anlaufstelle für andere. Netzwerken ist Beziehungsarbeit, keine Manipulation.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Visitenkarten zu sammeln oder wahllos Kontakte auf LinkedIn anzufragen. Erfolgreiches Netzwerken bedeutet, echte Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Es geht um Vertrauen, Mehrwert und Gegenseitigkeit. Nicht nur nehmen, auch geben.
Die gute Nachricht: Netzwerken ist keine angeborene Begabung, sondern eine erlernbare Fähigkeit. Auch introvertierte Menschen können erfolgreich netzwerken – oft sogar nachhaltiger, weil sie auf Qualität statt Quantität setzen. Mit der richtigen Strategie und etwas Übung baust du dir ein tragfähiges Netzwerk auf, das dich dein ganzes Berufsleben lang begleitet.
- Verdeckter Stellenmarkt: Viele Positionen werden nie ausgeschrieben, sondern intern oder über Empfehlungen besetzt
- Empfehlungen wirken: Eine persönliche Empfehlung hebt deine Bewerbung deutlich von der Masse ab
- Wissen teilen: In Netzwerken lernst du kontinuierlich von anderen und bleibst auf dem neuesten Stand
- Gegenseitigkeit zählt: Netzwerken funktioniert nur, wenn du auch selbst Mehrwert bietest und anderen hilfst

In Podcast-Folge 42 sprechen Lia und Maik Marx über eine der wichtigsten Karriere-Kompetenzen überhaupt: Netzwerken. Warum über 25 % aller Stellen über persönliche Kontakte besetzt werden, wie du strategisch und authentisch dein berufliches Netzwerk aufbaust und warum auch lose Kontakte Gold wert sind – all das erfährst du in dieser ausführlichen Folge.
▶ Zur FolgeWas ist ein berufliches Netzwerk – und warum sind schwache Verbindungen so wertvoll?
Ein berufliches Netzwerk ist die Gesamtheit all deiner beruflichen Kontakte. Dazu gehören Kollegen, Vorgesetzte, Kunden, Lieferanten, Branchenkontakte, Alumni, Mentoren, Bekannte aus Weiterbildungen, Konferenzen und Online-Plattformen wie LinkedIn. Manche Kontakte sind eng und basieren auf tiefem Vertrauen. Andere sind locker und beschränken sich auf gelegentlichen Austausch. Beide Arten sind wertvoll.
Der amerikanische Soziologe Marc Granovetter hat in den 1970er-Jahren eine bahnbrechende Erkenntnis gewonnen: die Strength of Weak Ties, die Stärke schwacher Verbindungen. Seine Untersuchungen zeigten, dass Menschen häufiger über lose Kontakte an neue Jobs kommen als über enge Freunde. Warum? Weil lose Kontakte sich in anderen Kreisen bewegen und Zugang zu anderen Informationen haben.
Deine engen Kontakte – Familie, beste Freunde, enge Kollegen – kennen meist dieselben Leute wie du. Sie haben ähnliche Informationen, bewegen sich in denselben Kreisen. Lose Kontakte hingegen öffnen dir neue Türen. Der ehemalige Kommilitone, den du seit Jahren nicht gesehen hast, arbeitet vielleicht in einer Firma, die gerade jemanden mit deinem Profil sucht. Ohne diesen losen Kontakt hättest du von der Chance nie erfahren.
Das bedeutet nicht, dass enge Kontakte unwichtig sind – im Gegenteil. Sie bieten Vertrauen, emotionale Unterstützung und tiefere Zusammenarbeit. Aber für den Zugang zu neuen Informationen und Chancen sind lose Kontakte oft entscheidend. Deshalb lohnt es sich, auch Beziehungen zu Menschen zu pflegen, die du nicht täglich siehst. Eine kurze Nachricht, ein Kommentar auf LinkedIn, ein gelegentliches Treffen – das reicht oft schon aus.
- Enge Kontakte: bieten Vertrauen, tiefe Unterstützung und langfristige Zusammenarbeit
- Lose Kontakte: öffnen Zugang zu neuen Informationen, anderen Kreisen und unerwarteten Chancen
- Granovetter-Theorie: Oft helfen lose Kontakte mehr bei der Jobsuche als enge Freunde
- Vielfalt im Netzwerk: Eine Mischung aus engen und losen Kontakten ist am wertvollsten

In 8 Schritten dein Netzwerk strategisch aufbauen
Netzwerken braucht Strategie und Geduld. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wer planlos Kontakte sammelt, wird schnell feststellen, dass Quantität nichts bringt. Qualität und Authentizität sind entscheidend. Hier sind die acht Schritte, die dir helfen, dein Netzwerk systematisch aufzubauen:
Erstens: Ziele klären. Was möchtest du erreichen? Einen Jobwechsel? Mehr Fachwissen? Inspiration? Geschäftskontakte? Je klarer dein Ziel, desto gezielter kannst du dein Netzwerk aufbauen. Wer alles will, erreicht oft nichts.
Zweitens: Bestehende Kontakte aktivieren. Wer ist schon in deinem Netzwerk? Ehemalige Kollegen, Studienfreunde, Bekannte aus früheren Weiterbildungen, Familie. Diese Kontakte sind oft Gold wert, werden aber übersehen. Melde dich, frage nach, zeige Interesse.
Drittens: Neue Kontakte knüpfen. Wo triffst du Menschen aus deiner Branche? Auf Messen, Konferenzen, in Verbänden, bei der IHK? Gehe aktiv dorthin, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Viertens: Online präsent sein. LinkedIn, Xing, Fachforen – deine digitale Visitenkarte ist heute Pflicht. Optimiere dein Profil und sei aktiv.
Fünftens: Offline aktiv werden. Events, Stammtische, Networking-Formate – nichts ersetzt das persönliche Gespräch. Sechstens: Authentisch bleiben. Verstell dich nicht, zeige echtes Interesse. Menschen spüren, ob du echt bist. Siebtens: Geben vor Nehmen. Biete Mehrwert, hilf anderen, teile Wissen. Wer nur nimmt, wird schnell gemieden. Achtens: Dranbleiben. Netzwerken ist kontinuierliche Arbeit. Wer nur meldet, wenn er etwas braucht, wird scheitern.
- Ziele definieren: Was willst du mit deinem Netzwerk erreichen? Jobsuche, Wissen, Geschäftskontakte?
- Bestehende Kontakte reaktivieren: Ehemalige Kollegen, Studienfreunde, Alumni – oft übersehen, aber wertvoll
- Neue Kontakte gezielt knüpfen: Messen, Konferenzen, Verbände, Events – sei dort, wo deine Branche ist
- Online sichtbar sein: LinkedIn-Profil pflegen, aktiv posten, kommentieren, vernetzen
- Authentizität leben: Echtes Interesse zeigen, nicht verstellen, Beziehungen aufbauen, keine Kontakte sammeln

Wo und wie du neue Kontakte knüpfst – online und offline
Es gibt unzählige Orte, an denen du neue Kontakte knüpfen kannst – du musst sie nur nutzen. Viele Menschen warten darauf, dass sich Kontakte von selbst ergeben. Doch erfolgreiches Netzwerken bedeutet, proaktiv zu sein. Hier sind die wichtigsten Anlaufstellen:
Am Arbeitsplatz beginnt dein Netzwerk. Kollegen aus anderen Abteilungen, Kunden, Partner – viele übersehen diese naheliegenden Kontakte. Ein Kaffee mit jemandem aus dem Marketing oder der IT kann dein Verständnis fürs Unternehmen enorm erweitern. Interne Netzwerke sind oft der schnellste Weg zur nächsten Position.
Branchen-Events wie Konferenzen, Messen und Fachtagungen sind Goldgruben. Hier triffst du Menschen, die genau in deinem Bereich arbeiten. Weiterbildungen – Seminare, Kurse, Workshops – bringen dich nicht nur fachlich weiter, sondern sind auch Networking-Gelegenheiten. Wer gemeinsam lernt, baut schnell Vertrauen auf.
Alumni-Netzwerke sind oft unterschätzt. Ehemalige Kommilitonen arbeiten inzwischen in verschiedensten Branchen – ein riesiger Vorteil. Viele Universitäten bieten regelmäßige Alumni-Events an. Berufsverbände und Kammern organisieren Treffen, Stammtische und Fachveranstaltungen. Auch Ehrenamt – in Vereinen, NGOs oder Stiftungen – bringt dich mit engagierten Menschen zusammen.
Sport und Hobbys sind überraschend gute Networking-Orte. In Laufgruppen, Chören oder Vereinen entstehen oft starke Verbindungen. Und natürlich online: LinkedIn-Gruppen, Fachforen, Twitter-Spaces (heute X-Spaces) – die digitale Welt bietet unzählige Möglichkeiten. Wer etwa eine eigene Website hat, kann sich dort als Experte positionieren und Kontakte anziehen.
- Arbeitsplatz: Kollegen anderer Abteilungen, Kunden, Lieferanten – unterschätzte Quellen
- Events & Messen: Konferenzen, Fachtagungen, Branchentreffen – dort, wo deine Branche sich trifft
- Weiterbildungen: Seminare, Workshops – gemeinsam lernen schweißt zusammen
- Alumni-Netzwerke: Ehemalige Kommilitonen arbeiten in vielen Branchen – nutze diese Verbindungen
- Online-Plattformen: LinkedIn-Gruppen, Fachforen, Social Media – digitale Reichweite gezielt nutzen
Fremde ansprechen ohne Angst – so gelingt der erste Kontakt
Für viele ist der erste Schritt die größte Hürde. Wie spreche ich jemanden an, den ich nicht kenne? Was sage ich? Was, wenn ich abgelehnt werde? Die gute Nachricht: Die meisten Menschen freuen sich über Kontakt – wenn er authentisch und respektvoll ist. Niemand beißt, und im schlimmsten Fall sagt jemand freundlich Nein.
Körpersprache ist der erste Eindruck. Offene Haltung, ein Lächeln, Blickkontakt – das signalisiert Interesse und Freundlichkeit. Verschränkte Arme oder gesenkter Blick wirken abweisend. Dann brauchst du einen Einstieg. Einfache Fragen funktionieren am besten: „Interessanter Vortrag, oder?“ oder „Sind Sie auch das erste Mal hier?“ Solche Fragen sind niedrigschwellig und laden zum Gespräch ein.
Stelle dich kurz und klar vor: Name, was du machst, warum du hier bist. Nicht zu ausführlich – drei Sätze reichen. Dann zeige Interesse. Stelle offene Fragen: „Was hat Sie hierher geführt?“ oder „Woran arbeiten Sie gerade?“ Menschen reden gerne über sich, wenn man aufrichtig fragt. Höre zu, nicke, stelle Rückfragen.
Suche nach Gemeinsamkeiten. Was verbindet euch? Branche, Interessen, Herausforderungen? Gemeinsamkeiten schaffen Vertrauen. Bleibe nicht zu lange – 5 bis 10 Minuten reichen für einen ersten Kontakt. Dann tausche Visitenkarten oder vernetze euch auf LinkedIn. Und ganz wichtig: Fasse nach. Schicke am nächsten Tag eine kurze Nachricht: „Schön, Sie gestern kennengelernt zu haben. Gerne bleiben wir in Kontakt.“ Das zeigt Wertschätzung und Professionalität.
- Körpersprache: Offen, lächeln, Blickkontakt – das lädt zum Gespräch ein
- Einstieg finden: Einfache Fragen („Sind Sie auch das erste Mal hier?“) wirken entspannt und natürlich
- Interesse zeigen: Offene Fragen stellen, zuhören, Rückfragen – Menschen reden gern über sich
- Gemeinsamkeiten suchen: Was verbindet euch? Branche, Herausforderungen, Interessen?
- Nachfassen: Am nächsten Tag kurze Nachricht schicken – das zeigt Wertschätzung und Professionalität
AVGS-Coaching nutzen – Netzwerken professionell lernen
Wusstest du, dass du als Arbeitsuchender oder von Arbeitslosigkeit Bedrohter Anspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) hast? Damit kannst du professionelles Bewerbungscoaching und Karriereberatung in Anspruch nehmen – vollständig gefördert durch die Arbeitsagentur. Auch das Thema Netzwerken kann Teil eines solchen Coachings sein. Maik Marx ist zertifizierter AVGS-Träger und unterstützt dich dabei, dein berufliches Netzwerk strategisch aufzubauen und zu nutzen. Die Kosten übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Mehr Infos findest du auf avgs.info oder direkt bei plangenial.de.
LinkedIn strategisch nutzen – dein digitales Netzwerk gezielt aufbauen
LinkedIn ist heute das wichtigste berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum – und weltweit. Über 900 Millionen Nutzer sind dort aktiv. Wer LinkedIn ignoriert, verpasst enorme Chancen. Doch es reicht nicht, nur ein Profil anzulegen. Du musst sichtbar, aktiv und strategisch sein.
Erstens: Profil optimieren. Dein LinkedIn-Profil ist deine digitale Visitenkarte. Professionelles Foto, aussagekräftige Headline, klare Beschreibung deiner Kompetenzen – all das haben wir bereits in Folge 38 besprochen. Ein starkes Profil zieht Kontakte an. Zweitens: Bestehende Kontakte hinzufügen. Kollegen, Bekannte, Alumni – vernetze dich mit Menschen, die du bereits kennst. Das schafft eine solide Basis.
Drittens: Strategisch neue Kontakte anfragen – aber immer mit personalisierter Nachricht. „Hallo Frau Müller, ich habe Ihren Artikel über KI im Recruiting gelesen und fand ihn sehr inspirierend. Ich arbeite ebenfalls in diesem Bereich und würde mich gerne mit Ihnen vernetzen.“ Personalisierte Anfragen haben eine viel höhere Annahmequote als Standard-Anfragen.
Viertens: Aktiv sein. Posten, kommentieren, liken – wer sichtbar ist, wird wahrgenommen. Teile relevante Inhalte, schreibe über deine Erfahrungen, kommentiere Beiträge anderer. Fünftens: Gruppen beitreten. LinkedIn-Gruppen zu deiner Branche, deinem Fachgebiet oder Alumni-Netzwerken sind wertvolle Orte für Austausch und Sichtbarkeit.
Sechstens: Nachrichten schreiben. Vernetzen allein reicht nicht – führe Gespräche. Bedanke dich für interessante Beiträge, stelle Fragen, biete Mehrwert. Siebtens: Empfehlungen geben und bekommen. LinkedIn-Empfehlungen sind wie digitale Referenzen. Bitte zufriedene Kollegen oder Kunden um eine Empfehlung – und gib selbst welche. Wer in der Solar- und Energiebranche arbeitet, findet passende Karrierechancen etwa auch bei solarsorglos.de. Für alle, die sich beruflich neu orientieren, kann ein kostenloses Erstgespräch bei plangenial.de helfen.
- Profil optimieren: Professionelles Foto, klare Headline, aussagekräftige Beschreibung – erste Pflicht
- Personalisierte Kontaktanfragen: Niemals Standard-Anfragen – immer kurze, persönliche Nachricht mit Bezug
- Aktiv sein: Regelmäßig posten, kommentieren, liken – Sichtbarkeit ist entscheidend
- Gruppen nutzen: Fachgruppen, Alumni-Netzwerke – dort diskutieren, Mehrwert bieten, sichtbar werden
- Empfehlungen austauschen: LinkedIn-Empfehlungen sind wie digitale Referenzen – geben und bekommen
Frisch aus unserem Bluesky-Feed
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Häufige Fragen
Wie viele Kontakte brauche ich in meinem Netzwerk?
Es gibt keine magische Zahl. Qualität geht vor Quantität. Ein Netzwerk mit 50 echten, aktiven Kontakten ist wertvoller als 500 lose Verbindungen, die du nie pflegst. Wichtig ist, dass du regelmäßig in Kontakt bleibst und Beziehungen pflegst. Selbst ein kleines, aber gut gepflegtes Netzwerk kann dir entscheidende Türen öffnen.
Ist Netzwerken nicht manipulativ und oberflächlich?
Nur, wenn du es falsch machst. Echtes Netzwerken basiert auf Gegenseitigkeit, Vertrauen und Mehrwert. Es geht nicht darum, Menschen auszunutzen, sondern Beziehungen aufzubauen, von denen beide Seiten profitieren. Wer authentisch ist, Interesse zeigt und auch anderen hilft, baut nachhaltige, wertvolle Kontakte auf. Manipulation entlarvt sich schnell – Authentizität zahlt sich langfristig aus.
Wie pflege ich mein Netzwerk, ohne aufdringlich zu wirken?
Regelmäßigkeit und Mehrwert sind die Schlüssel. Melde dich nicht nur, wenn du etwas brauchst. Teile interessante Artikel, gratuliere zu Erfolgen, kommentiere Beiträge auf LinkedIn. Ein kurzer Kaffee-Chat oder eine kurze Nachricht alle paar Monate reichen oft. Wichtig ist, dass dein Kontakt spürt: Du interessierst dich wirklich für ihn, nicht nur für seinen Nutzen.
Kann ich auch als introvertierter Mensch erfolgreich netzwerken?
Absolut! Introvertierte Menschen netzwerken oft nachhaltiger, weil sie auf Tiefe statt Breite setzen. Du musst nicht der Lauteste im Raum sein. Konzentriere dich auf echte Gespräche, höre zu, stelle gute Fragen. Viele erfolgreiche Netzwerker sind introvertiert – sie bauen weniger, dafür aber stärkere Beziehungen auf. Online-Plattformen wie LinkedIn sind für Introvertierte oft sogar angenehmer als große Events.
Was mache ich, wenn ich schüchtern bin und Angst habe, Menschen anzusprechen?
Übung macht den Meister. Beginne klein: Stelle eine einfache Frage auf einem Event, kommentiere auf LinkedIn, schreibe eine kurze Nachricht. Je öfter du es machst, desto leichter wird es. Die meisten Menschen freuen sich über Kontakt. Bereite dich vor: Überlege dir vorher zwei bis drei Einstiegsfragen, die du nutzen kannst. Und denk daran: Niemand beurteilt dich so hart, wie du dich selbst. Die meisten sind selbst nervös.
Ein persönliches Wort von Maik
Netzwerken ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die du für deine Karriere entwickeln kannst. Es öffnet Türen, die sonst verschlossen blieben. Es bringt dich mit Menschen zusammen, die dich inspirieren, unterstützen und weiterbringen. Und es bereichert dein Leben weit über den Job hinaus. Ich weiß, dass es am Anfang ungewohnt oder sogar unangenehm sein kann, auf fremde Menschen zuzugehen. Vielleicht fühlst du dich unsicher oder hast Sorge, aufdringlich zu wirken. Doch glaub mir: Die meisten Menschen freuen sich über echtes Interesse und authentischen Austausch. Fang klein an. Ein Kommentar auf LinkedIn, eine kurze Nachricht an einen alten Bekannten, ein Gespräch auf einem Event. Schritt für Schritt wirst du sicherer. Und du wirst merken, wie bereichernd es ist, ein tragfähiges Netzwerk zu haben. Denk immer daran: Netzwerken ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es geht nicht darum, möglichst viele Kontakte zu sammeln, sondern echte Beziehungen aufzubauen. Beziehungen, die halten und tragen – wie ein gut gewebtes Netz. Ich bin überzeugt, dass in dir ein großartiger Netzwerker steckt. Du musst nur anfangen. Und ich bin hier, um dich dabei zu unterstützen.
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Maik Marx unterstützt dich im persönlichen Coaching dabei, dein berufliches Netzwerk gezielt aufzubauen und zu pflegen – auch gefördert über den AVGS. Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch!
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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.



