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Folge 5: Umschulung und Weiterbildung mit Förderung: Dein Weg zu neuen Chancen

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Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 5

Umschulung und Weiterbildung mit Förderung: Dein Weg zu neuen Chancen

Stell dir vor, du könntest deinen Traumjob verwirklichen – und jemand anderes zahlt die Rechnung. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber nicht. In Deutschland gibt es ein dichtes Netz an Fördermöglichkeiten für Weiterbildung und Umschulung, das viel zu wenige Menschen kennen und nutzen. Genau deshalb widmet sich Podcast-Folge 5 von plangenial diesem wichtigen Thema.

Berufliche Neuorientierung muss nicht am Geld scheitern – das ist die zentrale Botschaft dieser Folge. Egal ob du arbeitslos bist, in deinem Job feststeckst oder dich einfach weiterentwickeln möchtest: Es gibt passende Förderinstrumente für fast jede Lebenssituation. Lia und Maik nehmen dich mit auf eine fundierte Reise durch den Förderdschungel und zeigen dir konkret, welche Türen dir offenstehen. Dieser Blogartikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und ergänzt sie um praktische Details, die dir den Einstieg erleichtern.

Bildungsgutschein: Mehr als nur für Arbeitslose

Der Bildungsgutschein ist eines der mächtigsten Instrumente der Arbeitsagentur – und gleichzeitig eines der am meisten missverstandenen. Viele denken, er sei ausschließlich Arbeitslosen vorbehalten. Das stimmt so nicht.

Auch Beschäftigte können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsgutschein erhalten. Entscheidend ist, ob die Weiterbildung notwendig ist, um dich beruflich einzugliedern, eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder einen fehlenden Berufsabschluss nachzuholen. Besonders interessant: Wenn dein Beruf auf der offiziellen Engpassberufe-Liste steht, steigen deine Chancen erheblich.

Der Gutschein deckt in der Regel 100 Prozent der Weiterbildungskosten. Dazu gehören nicht nur die Lehrgangsgebühren, sondern auch Fahrtkosten, Kinderbetreuung und Lernmittel. Das ist besonders wertvoll, wenn du eine teure Fachqualifikation anstrebst – etwa im IT-Bereich, in der Pflege oder im technischen Sektor.

Entscheidend ist die richtige Argumentation beim Beratungsgespräch. Du musst überzeugend darlegen, warum genau diese Weiterbildung deine Arbeitsmarktchancen verbessert. Hier kann ein professionelles Coaching bei plangenial den Unterschied machen – viele unserer Klienten hätten ohne gezielte Vorbereitung keinen Gutschein erhalten.

  • Zielgruppen: Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte, Berufsrückkehrerinnen ohne Abschluss, Personen in Engpassberufen
  • Was wird gefördert: Lehrgangskosten, Prüfungsgebühren, Fahrtkosten, Kinderbetreuung, Lernmittel, Unterkunft bei auswärtiger Unterbringung
  • Voraussetzung: Beratungsgespräch bei Agentur für Arbeit oder Jobcenter, Nachweis der Notwendigkeit, Träger und Maßnahme müssen AZAV-zertifiziert sein
  • Gültigkeitsdauer: In der Regel 3 Monate ab Ausstellungsdatum – in dieser Zeit muss die Weiterbildung begonnen werden
Cover Folge 5 – Umschulung und Weiterbildung mit Förderung
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In Podcast-Folge 5 sprechen Lia und Bewerbungsexperte Maik Marx über die vielfältigen Fördermöglichkeiten für berufliche Neuorientierung. Von Bildungsgutschein über Qualifizierungschancengesetz bis Aufstiegs-BAföG – erfahre, wie du deine Weiterbildung oder Umschulung finanzieren kannst und welche Chancen dir offenstehen, auch wenn du gerade beschäftigt bist.

▶ Zur Folge

Qualifizierungschancengesetz: Weiterbildung für Beschäftigte

Seit 2019 gibt es mit dem Qualifizierungschancengesetz ein Instrument, das speziell für Menschen geschaffen wurde, die bereits in Arbeit sind. Das Gesetz reagiert auf die Digitalisierung und den strukturellen Wandel der Arbeitswelt – und ermöglicht präventive Weiterbildung, bevor Arbeitslosigkeit überhaupt droht.

Das Besondere: Die Förderung läuft, während du noch im Job bist. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt je nach Betriebsgröße zwischen 15 und 100 Prozent der Weiterbildungskosten und kann sogar einen Arbeitsentgeltzuschuss zahlen, wenn du für die Weiterbildung freigestellt wirst. Das ist besonders attraktiv für Arbeitgeber, die ihre Fachkräfte halten und qualifizieren möchten.

Der Haken: Dein Arbeitgeber muss zustimmen und sich ebenfalls finanziell beteiligen – der genaue Anteil hängt von der Unternehmensgröße ab. Kleinbetriebe mit unter 10 Mitarbeitenden erhalten die höchste Förderquote, Großunternehmen die niedrigste. Das macht das Instrument besonders interessant für kleine und mittelständische Unternehmen.

In der Praxis bedeutet das: Du sprichst mit deinem Arbeitgeber über die Weiterbildung, ihr wendet euch gemeinsam an die Agentur für Arbeit, und wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Qualifizierung starten. Proaktivität zahlt sich hier aus – wer das Gespräch sucht, zeigt Initiative und Entwicklungswillen.

  • Förderquote Weiterbildungskosten: 100% (Betriebe <10 MA), 50% (10-249 MA), 25% (250-2.499 MA), 15% (>2.500 MA)
  • Arbeitsentgeltzuschuss: Bis zu 100% bei Betrieben <10 MA, abgestuft nach Betriebsgröße
  • Zielgruppe: Alle Beschäftigten, deren Tätigkeit durch Technologie ersetzt werden könnte oder die in Engpassberufen arbeiten
  • Voraussetzung: Weiterbildung muss über 120 Stunden umfassen, Träger muss zertifiziert sein, letzte geförderte Weiterbildung mindestens 4 Jahre her
Lia und Maik üben ein Vorstellungsgespräch, einander gegenübersitzend

Umschulung: Der komplette Neustart mit staatlicher Unterstützung

Eine Umschulung geht deutlich weiter als eine klassische Weiterbildung. Sie bedeutet einen vollständigen beruflichen Neuanfang – du erlernst einen komplett neuen Beruf mit anerkanntem Abschluss. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn dein bisheriger Beruf keine Perspektive mehr bietet oder gesundheitliche Gründe einen Wechsel notwendig machen.

Die gute Nachricht: Auch Umschulungen können vollständig gefördert werden. Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter übernimmt die Kosten, wenn die Umschulung deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessert. Besonders hohe Erfolgschancen hast du bei Engpassberufen – also Berufen, in denen nachweislich Fachkräftemangel herrscht.

Aktuell werden besonders gesucht: Pflegefachkräfte, IT-Spezialisten, Elektroniker, Erzieherinnen und viele Handwerksberufe. Die offizielle Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit wird regelmäßig aktualisiert und gibt dir einen guten Überblick. Wenn du eine Karriere im Handwerk anstrebst, kann ein Blick auf Plattformen wie montageteam-marx.de inspirierend sein.

Eine Umschulung dauert in der Regel 14 bis 24 Monate – also etwa zwei Drittel der regulären Ausbildungszeit. Es gibt schulische und betriebliche Varianten, vergleichbar mit dualen Ausbildungen. Während dieser Zeit erhältst du weiterhin Arbeitslosengeld I oder II plus eventuelle Zusatzleistungen für Fahrtkosten, Kinderbetreuung und Lernmittel. Finanzielle Sorgen sollten dich nicht vom Neustart abhalten.

  • Schulische Umschulung: Vollzeit in einer Bildungseinrichtung, hoher Theorieanteil, Praktika integriert
  • Betriebliche Umschulung: Wie eine verkürzte Ausbildung im Betrieb, höherer Praxisanteil, oft bessere Übernahmechancen
  • Finanzierung während der Umschulung: Arbeitslosengeld I/II, Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) in bestimmten Fällen, Zuschüsse für Fahrten, Kinderbetreuung, Lernmittel
  • Voraussetzung für Förderung: Beratungsgespräch, Eignungstest oft erforderlich, berufliche Eingliederung muss wahrscheinlich sein
Maik tröstet Lia nach einer Jobabsage, einfühlsamer Moment

Aufstiegs-BAföG: Die Förderung für beruflichen Aufstieg

Das Aufstiegs-BAföG (früher Meister-BAföG) ist ein oft unterschätztes Instrument für alle, die sich beruflich nach oben entwickeln wollen. Es fördert Fortbildungen zu anerkannten Abschlüssen wie Meisterin, Technikerin, Fachwirtin, Erzieherin und viele weitere Qualifikationen.

Die Förderung kombiniert Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen intelligent. Du erhältst 40 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren als direkten Zuschuss – diesen Anteil musst du nie zurückzahlen. Die restlichen 60 Prozent werden als zinsgünstiges Darlehen der KfW gewährt, das du erst nach Abschluss der Fortbildung zurückzahlen musst.

Das wirklich Attraktive: Bei bestandener Prüfung werden dir 50 Prozent des Darlehens erlassen. Wenn du dich anschließend selbstständig machst, kannst du weitere Erlasse beantragen. Hinzu kommt ein Unterhaltsbeitrag bei Vollzeitmaßnahmen, der ebenfalls teilweise als Zuschuss gezahlt wird. Für Alleinerziehende und bei Kinderbetreuungskosten gibt es Zusatzleistungen.

Die Antragstellung läuft über die zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung der Bundesländer. Anders als beim Bildungsgutschein bist du hier unabhängig von Arbeitsagentur oder Jobcenter. Das macht das Aufstiegs-BAföG besonders interessant für Berufstätige, die sich ohne Unterbrechung weiterqualifizieren möchten. Wenn du beispielsweise im Bereich Photovoltaik und erneuerbare Energien Karriere machen willst, kann eine geförderte Techniker-Fortbildung der ideale Schritt sein.

  • Förderbare Fortbildungen: Meisterin, Technikerin, Fachwirtin, Betriebswirtin, Erzieherin, über 700 weitere Fortbildungen
  • Förderung Lehrgangskosten: 40% Zuschuss, 60% zinsgünstiges Darlehen (bei Prüfungserfolg 50% Darlehenserlass)
  • Unterhaltsbeitrag (Vollzeit): Bis zu 892€ monatlich (einkommensabhängig), plus Kinderbetreuungszuschlag 150€ pro Kind
  • Voraussetzung: Abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrjährige Berufspraxis, Fortbildung muss über dem Niveau der Erstausbildung liegen
„Die größte Investition, die du tätigen kannst, ist die in dich selbst. Und das Schöne ist: In Deutschland musst du diese Investition in den seltensten Fällen allein stemmen.“— Maik Marx, plangenial

Bildungsscheck und Bildungsprämie: Die regionalen Geheimtipps

Neben den bundesweiten Förderinstrumenten gibt es in vielen Bundesländern regionale Förderprogramme, die oft übersehen werden. Der Bildungsscheck (z.B. in NRW) und die Bildungsprämie sind solche Programme, die Weiterbildungen mit bis zu 500 Euro bezuschussen.

Diese Förderungen sind besonders unkompliziert und eignen sich hervorragend für kleinere, kürzere Weiterbildungen – etwa einen Wochenendkurs, ein Online-Seminar oder eine fachspezifische Schulung. Die Voraussetzungen sind meist deutlich niedriger als beim Bildungsgutschein, und die Antragstellung ist oft schneller und unbürokratischer.

Jedes Bundesland hat eigene Programme mit unterschiedlichen Bedingungen. In Nordrhein-Westfalen gibt es den Bildungsscheck für Beschäftigte und Berufsrückkehrerinnen. In Brandenburg die Qualifizierungsscheck, in Hamburg die Weiterbildungsbonus. Eine Recherche lohnt sich – auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales findest du Übersichten zu den Länderprogrammen.

Auch für Selbstständige und Freiberufler gibt es oft spezielle Förderungen. Wenn du beispielsweise deine digitalen Kompetenzen ausbauen möchtest – etwa im Bereich KI, Online-Marketing oder Webdesign – können solche Programme den Einstieg erleichtern. Plattformen wie liasmart.de bieten Orientierung zu digitalen Zukunftsthemen.

  • Bildungsscheck NRW: 50% der Kosten, max. 500€, für Beschäftigte mit zu versteuerndem Jahreseinkommen bis 40.000€ (80.000€ gemeinsam veranlagt)
  • Bildungsprämie (bundesweit, bis Ende 2021 ausgelaufen – Nachfolgeprogramme in Ländern prüfen): Ähnliches Prinzip, inzwischen durch Länderprogramme ersetzt
  • Hamburger Weiterbildungsbonus: Bis zu 100% Förderung bei geringem Einkommen, gestaffelt nach Einkommenshöhe
  • Qualifizierungsscheck Brandenburg: 70% der Kosten, max. 3.000€, für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen

AVGS-Coaching: Deine kostenlose Unterstützung auf dem Weg zur Förderung

Viele wissen nicht, dass sie bereits vor der Weiterbildung Anspruch auf kostenlose professionelle Unterstützung haben. Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) nach § 45 SGB III kannst du ein individuelles Coaching in Anspruch nehmen, das dir bei der beruflichen Orientierung, der Auswahl der richtigen Weiterbildung und der optimalen Vorbereitung auf Fördergespräche hilft. Der AVGS wird von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter ausgestellt und deckt die gesamten Coaching-Kosten. Nutze diese Chance unbedingt, bevor du dich für eine Weiterbildung entscheidest – ein erfahrener Coach kann dich vor Fehlentscheidungen bewahren und deine Erfolgschancen dramatisch erhöhen. Mehr Informationen findest du auf avgs.info oder direkt bei einem kostenlosen Erstgespräch.

Strategien für deinen erfolgreichen Förderantrag

Die beste Förderung nützt nichts, wenn dein Antrag abgelehnt wird. Deshalb ist eine strategische Vorbereitung entscheidend. Das Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit ist keine Formsache – hier entscheidet sich, ob du die Förderung erhältst oder nicht.

Bereite dich auf das Gespräch vor wie auf ein Vorstellungsgespräch. Recherchiere die Weiterbildungsangebote vorab in der KURSNET-Datenbank, wähle konkrete Maßnahmen aus und begründe schlüssig, warum genau diese Qualifikation deine Beschäftigungschancen verbessert. Belege das mit Arbeitsmarktdaten – zeige, dass der Beruf gefragt ist.

Häufige Fehler: Vage Formulierungen wie „Ich möchte mich irgendwie weiterbilden“ oder „Ich will etwas mit Menschen machen“. Erfolgreicher ist: „Ich möchte eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration, weil laut Statistik der Arbeitsagentur in diesem Bereich ein erheblicher Fachkräftemangel besteht und die Vermittlungsquote bei über 90% liegt.“

Ein professionelles Coaching kann hier den entscheidenden Unterschied machen. Bei plangenial.de bereiten wir Klienten gezielt auf Fördergespräche vor, optimieren Argumentation und Unterlagen und erhöhen so die Bewilligungsquote erheblich. Auch die Wahl des richtigen Trägers ist wichtig – nicht alle Bildungsträger sind gleich gut, und nicht alle Kurse führen wirklich zum Ziel.

  • Schritt 1: Selbstanalyse – Wo stehe ich beruflich? Welche Qualifikation fehlt mir? Welcher Beruf hat Zukunft und passt zu mir?
  • Schritt 2: Recherche – Welche konkreten Weiterbildungen gibt es? Welche Träger sind AZAV-zertifiziert? Wie sind die Arbeitsmarktchancen?
  • Schritt 3: Beratungstermin vorbereiten – Argumentation ausarbeiten, Unterlagen zusammenstellen (Lebenslauf, Zeugnisse), konkrete Maßnahmen benennen
  • Schritt 4: Beratungsgespräch – Selbstbewusst auftreten, Motivation glaubhaft vermitteln, Nachfragen stellen, Bereitschaft zeigen
  • Schritt 5: Nachbereitung – Fehlende Unterlagen nachreichen, bei Ablehnung Widerspruch prüfen, gegebenenfalls Alternativen besprechen

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Häufige Fragen

Kann ich einen Bildungsgutschein auch erhalten, wenn ich noch beschäftigt bin?

Ja, das ist möglich. Beschäftigte können einen Bildungsgutschein erhalten, wenn sie beispielsweise keinen Berufsabschluss haben, von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder in einem Beruf arbeiten, der auf der Engpassberufe-Liste steht. Entscheidend ist, dass die Weiterbildung notwendig ist, um die Beschäftigung zu sichern oder die Eingliederungschancen zu verbessern. Ein Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur klärt die individuellen Voraussetzungen.

Was ist der Unterschied zwischen Weiterbildung und Umschulung?

Eine Weiterbildung baut auf vorhandenen Qualifikationen auf und erweitert oder vertieft diese – du bleibst in deinem Berufsfeld. Eine Umschulung hingegen führt zu einem komplett neuen, anerkannten Berufsabschluss in einem anderen Berufsfeld. Umschulungen dauern in der Regel 14-24 Monate und enden mit einer Abschlussprüfung vor der IHK, HWK oder einer anderen zuständigen Stelle. Beide können vollständig gefördert werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Muss ich das Aufstiegs-BAföG zurückzahlen?

Das Aufstiegs-BAföG besteht aus zwei Komponenten: 40% sind ein reiner Zuschuss, den du nie zurückzahlen musst. Die restlichen 60% werden als zinsgünstiges Darlehen gewährt, das du nach Abschluss der Fortbildung zurückzahlen musst. Aber: Bei bestandener Prüfung werden dir automatisch 50% des Darlehens erlassen. Wenn du dich anschließend selbstständig machst, kannst du weitere Erlasse beantragen. Real zahlst du also oft nur einen Bruchteil zurück.

Wie finde ich heraus, welche Weiterbildung die richtige für mich ist?

Die Wahl der richtigen Weiterbildung erfordert eine ehrliche Selbstanalyse: Was sind deine Stärken? Welche Tätigkeiten machen dir Freude? Wo siehst du dich in fünf Jahren? Dann recherchiere Arbeitsmarktdaten zu den Berufen, die dich interessieren – die offizielle Jobbörse und Statistiken geben Aufschluss über Nachfrage und Perspektiven. Ein professionelles AVGS-Coaching kann diesen Prozess strukturieren und dich vor teuren Fehlentscheidungen bewahren. Viele Menschen wählen Weiterbildungen nach Bauchgefühl – und bereuen es später.

Was passiert, wenn ich die Weiterbildung oder Umschulung abbreche?

Ein Abbruch sollte immer die letzte Option sein. Wenn wichtige Gründe vorliegen (gesundheitliche Probleme, familiäre Notlagen, grundsätzliche Ungeeignetheit), können diese anerkannt werden – du musst dann die Förderung in der Regel nicht zurückzahlen. Bei einem Abbruch ohne wichtigen Grund kann die Arbeitsagentur die Kosten zurückfordern und dich mit Sperrzeiten belegen. Daher ist es entscheidend, sich vor Beginn gründlich zu informieren und die richtige Maßnahme zu wählen. Bei Problemen während der Weiterbildung solltest du sofort das Gespräch mit deinem Berater suchen.

Ein persönliches Wort von Maik

Weißt du, was mich an diesem Thema am meisten begeistert? Es ist die Tatsache, dass berufliche Neuanfänge in jedem Alter und aus jeder Situation heraus möglich sind. Ich habe in meiner Praxis Menschen begleitet, die mit 50 noch einmal komplett umgeschult haben und heute glücklicher sind als je zuvor. Ich habe Alleinerziehende erlebt, die dank Förderung eine Ausbildung nachholen konnten, die sie sich nie hätten leisten können. Und ich habe gesehen, wie eine einzige richtige Weiterbildung ein Leben komplett verändern kann – beruflich, finanziell und vor allem emotional. Das System der Weiterbildungsförderung in Deutschland ist nicht perfekt, und manchmal ist es auch kompliziert. Aber es ist da, und es funktioniert – wenn man weiß, wie man es nutzt. Genau dabei möchte ich dir helfen. Denn ich bin fest überzeugt: Du hast es verdient, einen Beruf auszuüben, der dich erfüllt, der dir Perspektiven bietet und der deine Talente zum Einsatz bringt. Lass nicht zu, dass finanzielle Sorgen oder Unwissenheit über Fördermöglichkeiten dich davon abhalten. Die Chancen sind da – du musst sie nur ergreifen. Und wenn du dabei Unterstützung brauchst, bin ich für dich da. Gemeinsam finden wir den Weg, der zu dir passt.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenial

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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