
Gehaltsverhandlungen – Deinen Wert erkennen und selbstbewusst mehr fordern
Gehaltsverhandlungen – kaum ein Thema löst bei Berufstätigen so viel Unsicherheit und Unbehagen aus wie dieses. Die Mischung aus Angst vor Ablehnung, Sorge, zu viel zu fordern, und dem Gefühl, den eigenen Wert nicht genau zu kennen, kennen die meisten von uns nur zu gut. In der siebten Folge des plangenial-Podcasts nehmen sich Moderatorin Lia und Bewerbungsexperte Maik Marx genau dieser Herausforderung an: Wie erkennst du deinen Wert? Wie bereitest du dich optimal vor? Und wie forderst du selbstbewusst mehr Gehalt, ohne als gierig oder unbescheiden zu gelten?
Die Resonanz auf die vorherige Folge zum Umgang mit Absagen war überwältigend – und auch diese Episode liefert wieder konkrete, praxisnahe Hilfestellung. Maik teilt seine Erfahrungen aus der Beratung bei plangenial.de und aus eigener unternehmerischer Tätigkeit, während Lia die Perspektive vieler Hörer:innen einnimmt, die sich fragen: Bin ich es überhaupt wert, mehr zu verdienen? Gerade für Menschen, die nach einer Phase der Arbeitslosigkeit wieder einsteigen oder von der Arbeitsagentur betreut werden, kann das Thema besonders herausfordernd sein. Doch genau deshalb ist es so wichtig, die richtigen Strategien und das passende Mindset zu entwickeln.
Warum fällt es so vielen schwer, über Geld zu sprechen?
Geld ist in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema. Schon als Kinder lernen viele von uns, dass man nicht über Gehälter spricht – weder am Familientisch noch später im Freundeskreis. Das Resultat: Wir haben kaum Vergleichsmöglichkeiten und wissen oft gar nicht, was für unsere Position, Qualifikation und Branche angemessen wäre.
Hinzu kommt das Selbstwertgefühl. Besonders Frauen – aber längst nicht nur sie – neigen dazu, die eigenen Fähigkeiten zu unterschätzen. Die Angst, als gierig oder unbescheiden wahrgenommen zu werden, sitzt tief. Viele denken: „Hauptsache, ich bekomme überhaupt einen Job“ oder „Ich sollte dankbar sein für das, was ich habe.“
Diese Denkweise ist weit verbreitet und wird verstärkt durch die Angst vor Ablehnung oder Konfrontation. Was, wenn der Chef oder die Chefin mich nach der Gehaltsverhandlung als schwierig abstempelt? Was, wenn ich meinen Job gefährde? In den allermeisten Fällen ist diese Angst jedoch unbegründet. Professionelle Arbeitgeber erwarten sogar, dass Mitarbeiter:innen über ihr Gehalt verhandeln – es gehört zum Geschäft dazu.
Gerade nach einer Arbeitslosigkeit oder wenn du über AVGS-Förderung ein Bewerbungscoaching in Anspruch nimmst, kann das Thema Gehalt zusätzlich emotional aufgeladen sein. Doch genau hier setzt professionelle Beratung an: Wer seinen Marktwert kennt und selbstbewusst kommuniziert, legt den Grundstein für langfristigen beruflichen Erfolg.
- Gesellschaftliches Tabu: Über Geld spricht man nicht – das blockiert Transparenz und Vergleichbarkeit
- Selbstwertprobleme: Viele unterschätzen ihre Leistung und fürchten, als gierig zu gelten
- Angst vor Konsequenzen: Sorge, den Job zu gefährden oder als schwierig wahrgenommen zu werden
- Fehlende Vorbilder: Wer nie gelernt hat zu verhandeln, tut sich beim ersten Mal besonders schwer

In Folge 7 des plangenial-Podcasts sprechen Lia und Bewerbungsexperte Maik Marx über ein Thema, das viele als unangenehm empfinden: Gehaltsverhandlungen. Du erfährst, warum Geld so oft ein Tabuthema ist, wie du deinen Marktwert realistisch ermittelst und mit welchem Mindset und welcher Vorbereitung du selbstbewusst mehr Gehalt forderst – egal ob im Angestelltenverhältnis oder als Selbstständige:r.
▶ Zur FolgeWie ermittelst du deinen Marktwert realistisch?
Bevor du in eine Gehaltsverhandlung gehst, brauchst du eine solide Datenbasis. Ohne zu wissen, was deine Arbeit wert ist, verhandelst du im Nebel. Maik Marx nennt im Podcast mehrere bewährte Methoden, um den eigenen Marktwert zu ermitteln – und die sind einfacher, als viele denken.
Erstens: Nutze Gehaltsberichte und Studien für deine Branche, Position und Region. Plattformen wie Glassdoor, Kununu oder Gehalt.de bieten umfangreiche, oft anonymisierte Daten. Auch das Statistische Bundesamt veröffentlicht regelmäßig Gehaltsstatistiken, die dir Orientierung geben.
Zweitens: Aktiviere dein Netzwerk. Sprich mit Kolleg:innen, ehemaligen Studienfreund:innen oder Bekannten in ähnlichen Positionen. Es muss nicht um konkrete Zahlen gehen – schon Größenordnungen helfen enorm. Wenn du auf LinkedIn aktiv bist, kannst du auch dort diskret Kontakte befragen oder Gruppen beitreten, in denen Gehaltsfragen offen diskutiert werden.
Drittens: Recruiter und Headhunter sind Goldgruben für Marktinformationen. Sie haben täglich mit Gehaltsspannen zu tun und können dir präzise sagen, was für dein Profil realistisch ist. Auch Stellenanzeigen, in denen Gehaltsspannen genannt werden, liefern wertvolle Anhaltspunkte.
Viertens: Bewerte deine eigenen Qualifikationen und Erfolge objektiv. Welche Ausbildung hast du? Welche Zusatzqualifikationen, Zertifikate, Weiterbildungen? Welche messbaren Erfolge konntest du in bisherigen Positionen erzielen – Umsatzsteigerungen, Prozessoptimierungen, Projektabschlüsse? All das fließt in deinen Marktwert ein. Nur wer seinen Wert kennt, kann ihn selbstbewusst kommunizieren.
- Online-Plattformen: Glassdoor, Kununu, Gehalt.de für Branchenvergleiche
- Netzwerk aktivieren: Kolleg:innen, Alumni, LinkedIn-Kontakte nach Größenordnungen fragen
- Recruiter befragen: Headhunter kennen aktuelle Marktpreise genau
- Eigene Erfolge dokumentieren: Zahlen, Fakten, messbare Beiträge zum Unternehmenserfolg sammeln

Selbstbewusstsein aufbauen: Vorbereitung ist die halbe Miete
Selbstbewusstsein in Gehaltsverhandlungen fällt nicht vom Himmel – es ist das Ergebnis gründlicher Vorbereitung. Maik betont im Podcast: Wer seine Hausaufgaben gemacht hat, geht mit einem ganz anderen Gefühl in die Verhandlung.
Erstens: Dokumentiere deine Erfolge. Lege dir eine Art Erfolgsportfolio an: konkrete Projekte, Zahlen, positive Rückmeldungen von Vorgesetzten oder Kund:innen, erreichte Ziele. Diese Dokumentation ist nicht nur Argumentationsgrundlage, sondern stärkt auch dein Selbstbild. Wenn du schwarz auf weiß siehst, was du geleistet hast, fällt es leichter, deinen Wert zu erkennen.
Zweitens: Übe die Gehaltsverhandlung im Vorfeld. Spiele verschiedene Szenarien durch – am besten mit einem Freund, einer Partnerin oder einem professionellen Coach. Je öfter du die Situation durchspielst, desto sicherer wirst du. Das erinnert an die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, die wir in einer früheren Folge besprochen haben: Übung schafft Routine, Routine schafft Sicherheit.
Drittens: Arbeite an deiner Körpersprache und Stimme. Eine aufrechte Haltung, Blickkontakt und eine feste, ruhige Stimme signalisieren Selbstbewusstsein – selbst wenn du innerlich nervös bist. Auch das lässt sich trainieren, etwa durch Rollenspiele oder Video-Feedback.
Wenn du Unterstützung beim Aufbau deines Selbstbewusstseins brauchst, kann ein kostenloses Erstgespräch bei plangenial.de der erste Schritt sein. Gerade wenn du gefördert wirst – etwa über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) – stehen dir professionelle Coaches zur Seite, die genau diese Themen mit dir erarbeiten.
- Erfolgsportfolio anlegen: Projekte, Zahlen, Feedback sammeln und visualisieren
- Verhandlung üben: Rollenspiele mit Freund:innen oder im Coaching durchspielen
- Körpersprache trainieren: Haltung, Blickkontakt, Stimme bewusst einsetzen
- Coaching nutzen: AVGS-geförderte Beratung für gezieltes Selbstbewusstseins-Training

Das richtige Mindset: Vom Bittsteller zum Verhandlungspartner
Das Mindset ist entscheidend. Viele gehen in Gehaltsverhandlungen mit der Haltung eines Bittstellers – als müssten sie um eine Gefälligkeit bitten. Doch das Gegenteil ist richtig: Du bist Verhandlungspartner:in auf Augenhöhe. Deine Arbeit hat einen Wert, und es ist legitim, diesen Wert einzufordern.
Maik Marx betont: „Professionelle Arbeitgeber erwarten, dass du verhandelst. Es gehört zum Geschäft dazu.“ Wer nicht verhandelt, signalisiert möglicherweise sogar mangelndes Selbstbewusstsein oder fehlende Kenntnis des eigenen Werts. Eine faire Gehaltsverhandlung ist keine Bedrohung, sondern ein Zeichen professioneller Reife.
Gerade wenn du nach einer Phase der Arbeitslosigkeit oder gefördert durch die Arbeitsagentur wieder einsteigst, ist es wichtig, alte Glaubenssätze zu hinterfragen. „Ich bin froh, überhaupt genommen zu werden“ ist eine verständliche Emotion – aber sie sollte nicht deine Verhandlungsposition bestimmen. Deine Qualifikation, deine Erfahrung und dein Potenzial zählen, nicht deine Vorgeschichte.
Ein hilfreicher Perspektivwechsel: Stell dir vor, eine gute Freundin oder ein guter Freund käme zu dir und erzählte von seinen Erfolgen, Qualifikationen und Leistungen. Würdest du ihr/ihm raten, sich unter Wert zu verkaufen? Sicher nicht. Wende denselben Maßstab auf dich selbst an. Wenn es um Finanzen und Gehalt geht, lohnt sich auch ein Blick auf Portale wie finanzpost.de, die Tipps rund um Geld und Gehaltsoptimierung bieten.
- Augenhöhe statt Bittsteller: Du bist Verhandlungspartner:in, nicht Bettler:in
- Professionalität zeigen: Wer verhandelt, signalisiert Selbstbewusstsein und Marktkenntnisse
- Glaubenssätze hinterfragen: Arbeitslosigkeit oder Förderbedarf mindern deinen Wert nicht
- Perspektivwechsel üben: Was würdest du Freund:innen mit deinem Profil raten?
Konkrete Strategien für die Gehaltsverhandlung
Die Theorie ist wichtig – doch in der konkreten Verhandlung zählt die Praxis. Hier einige bewährte Strategien, die Maik Marx im Podcast andeutet und die du direkt umsetzen kannst.
Erstens: Nenne niemals als Erste:r eine Zahl – wenn möglich. Lass den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin das erste Angebot machen. Oftmals liegt dieses höher, als du selbst angesetzt hättest. Wenn du doch eine Zahl nennen musst, nenne eine Gehaltsspanne statt einer fixen Zahl – und setze das untere Ende der Spanne dort an, wo du eigentlich hin möchtest.
Zweitens: Argumentiere mit Fakten, nicht mit Emotionen. „Ich brauche mehr Geld“ ist kein starkes Argument. „Ich habe im letzten Jahr drei Großprojekte erfolgreich abgeschlossen, den Umsatz um 15 % gesteigert und zwei neue Kunden gewonnen – der Marktdurchschnitt für diese Leistung liegt bei X Euro“ hingegen schon. Zahlen, Daten, Fakten sind deine stärksten Verbündeten.
Drittens: Sei bereit, auch über Alternativen zu sprechen. Wenn mehr Grundgehalt nicht sofort möglich ist, verhandle über Boni, Weiterbildungsbudget, Homeoffice-Tage, Urlaubstage, Firmenwagen oder andere Benefits. Manchmal ist ein Gesamtpaket attraktiver als nur die Gehaltszahl.
Viertens: Bleib freundlich, aber bestimmt. Höflichkeit und Hartnäckigkeit schließen sich nicht aus. Wenn das erste Angebot nicht passt, sag das ruhig und sachlich: „Danke für das Angebot. Aufgrund meiner Qualifikationen und der Marktlage hatte ich mit einer Spanne von X bis Y gerechnet. Können wir darüber sprechen?“ Respektvolle Hartnäckigkeit wird respektiert.
Wenn du aktuell eine neue Stelle suchst oder dich beruflich neu orientierst, findest du auf der offiziellen Jobbörse zahlreiche Angebote. Und wenn du für eine Karriere in zukunftsträchtigen Branchen brennst – etwa im Bereich Solar und erneuerbare Energien oder im Handwerk und Bau – lohnt es sich, gezielt nach Arbeitgebern zu suchen, die faire Gehälter und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
- Nicht zuerst nennen: Lass das Unternehmen das erste Angebot machen
- Fakten statt Emotionen: Zahlen, Projekte, messbare Erfolge als Argumente nutzen
- Alternativen verhandeln: Boni, Weiterbildung, Homeoffice, Zusatzleistungen einbeziehen
- Freundlich und bestimmt bleiben: Höflichkeit und Hartnäckigkeit kombinieren
AVGS-Coaching: Dein Weg zu selbstbewussten Gehaltsverhandlungen
Wenn du über die Arbeitsagentur oder das Jobcenter gefördert wirst, hast du Anspruch auf ein kostenloses Bewerbungscoaching mit AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein). Dort lernst du nicht nur, überzeugende Bewerbungen zu schreiben, sondern auch, deinen Marktwert realistisch einzuschätzen, Gehaltsverhandlungen vorzubereiten und selbstbewusst aufzutreten. Viele Coaches – wie Maik Marx bei plangenial – haben langjährige Erfahrung und trainieren mit dir konkrete Verhandlungssituationen. Nutze diese Chance: Investiere in dich und deine Zukunft. Ein erstes Gespräch ist meist unverbindlich und hilft dir, den richtigen Coach für deine Bedürfnisse zu finden.
Besondere Herausforderungen: Wiedereinstieg und Förderung
Für Menschen, die nach einer Arbeitslosigkeit wieder einsteigen oder die über das Jobcenter bzw. die Arbeitsagentur gefördert werden, bringt die Gehaltsverhandlung oft zusätzliche emotionale Hürden mit sich. Das Gefühl, „froh sein zu müssen, überhaupt genommen zu werden“ kann sehr stark sein – doch es ist wichtig, dieses Gefühl nicht die Verhandlung bestimmen zu lassen.
Ein AVGS-gefördertes Coaching kann hier enorm helfen. Du lernst, deine Erfolge und Stärken sichtbar zu machen, entwickelst Verhandlungsstrategien und trainierst konkrete Gesprächssituationen. Viele Klient:innen berichten, dass allein das Bewusstmachen ihrer Leistungen ihr Selbstwertgefühl massiv gestärkt hat.
Auch die Online-Präsenz spielt eine Rolle: Wer auf LinkedIn, Xing oder einer eigenen Website – etwa erstellt über Dienstleister wie firstnetworks.de – professionell auftritt, signalisiert Kompetenz und Professionalität. Das zahlt auch auf das eigene Selbstbild ein und erleichtert die Verhandlung.
Zudem ist es hilfreich, sich klarzumachen: Förderbedarf oder eine Lücke im Lebenslauf sagen nichts über deinen aktuellen Wert aus. Was zählt, sind deine aktuellen Fähigkeiten, deine Motivation und dein Beitrag zum Unternehmenserfolg. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind viele Arbeitgeber froh, motivierte, gut vorbereitete Bewerber:innen zu finden – unabhängig von ihrer Vorgeschichte.
- Emotionale Hürden erkennen: Arbeitslosigkeit darf Verhandlungsposition nicht schwächen
- AVGS-Coaching nutzen: Professionelle Begleitung stärkt Selbstwert und Verhandlungskompetenz
- Online-Präsenz ausbauen: LinkedIn, eigene Website – Professionalität sichtbar machen
- Fachkräftemangel nutzen: Deine aktuellen Skills zählen, nicht die Vergangenheit
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Häufige Fragen
Wie finde ich heraus, was mein Marktwert ist?
Nutze Gehaltsvergleichsportale wie Glassdoor, Kununu oder Gehalt.de, sprich mit Kolleg:innen oder Bekannten in ähnlichen Positionen, befrage Recruiter und recherchiere Stellenanzeigen mit Gehaltsangaben. Dokumentiere außerdem deine eigenen Qualifikationen und Erfolge – das gibt dir eine realistische Einschätzung deines Werts am Arbeitsmarkt.
Was mache ich, wenn ich nach Arbeitslosigkeit wieder einsteige – mindert das meinen Wert?
Nein. Arbeitslosigkeit oder Förderbedarf sagen nichts über deinen aktuellen Wert aus. Entscheidend sind deine Fähigkeiten, Motivation und der Beitrag, den du dem Unternehmen bringst. Ein professionelles Coaching – etwa über AVGS – hilft dir, selbstbewusst aufzutreten und deine Stärken klar zu kommunizieren.
Sollte ich in der Gehaltsverhandlung als Erste:r eine Zahl nennen?
Wenn möglich, nein. Lass den Arbeitgeber das erste Angebot machen – oft liegt es höher, als du gedacht hättest. Falls du doch eine Zahl nennen musst, nenne eine Gehaltsspanne, bei der das untere Ende bereits deinem Wunschgehalt entspricht. So hast du Verhandlungsspielraum nach oben.
Wie kann ich mein Selbstbewusstsein für Gehaltsverhandlungen stärken?
Vorbereitung ist der Schlüssel: Dokumentiere deine Erfolge, übe die Verhandlung im Rollenspiel, arbeite an Körpersprache und Stimme und hol dir Feedback von Freund:innen oder einem Coach. Je besser du vorbereitet bist, desto selbstsicherer wirst du auftreten – auch wenn du innerlich nervös bist.
Was, wenn der Arbeitgeber nicht mehr Gehalt zahlen kann?
Verhandle über Alternativen: Boni, Weiterbildungsbudget, Homeoffice-Tage, zusätzliche Urlaubstage, Firmenwagen oder andere Benefits. Oft ist ein Gesamtpaket attraktiver und für beide Seiten leichter umsetzbar als nur eine Gehaltserhöhung. Bleib kreativ und lösungsorientiert.
Ein persönliches Wort von Maik
Gehaltsverhandlungen sind für viele Menschen eine der größten Herausforderungen im Berufsleben – und ich verstehe das sehr gut. Auch ich war zu Beginn meiner Karriere nervös und unsicher, wenn es ums Geld ging. Doch ich habe gelernt: Wer seinen Wert kennt und sich gut vorbereitet, geht mit einem ganz anderen Gefühl in die Verhandlung. Es geht nicht darum, gierig oder unbescheiden zu sein – es geht darum, fair entlohnt zu werden für das, was du leistest. Und genau das ist dein gutes Recht. Wenn du gerade in einer Situation bist, in der du über dein Gehalt verhandeln möchtest – oder wenn du nach einer schwierigen Phase wieder einsteigst und unsicher bist, wie du deinen Wert kommunizieren sollst – dann möchte ich dir Mut machen: Du bist wertvoll. Deine Arbeit ist wertvoll. Und es ist völlig legitim, das auch einzufordern. Hol dir Unterstützung, wenn du sie brauchst. Übe, bereite dich vor, sammle Fakten – und dann geh selbstbewusst in die Verhandlung. Ich glaube an dich und an deine Fähigkeiten. Und ich bin mir sicher: Wenn du die Tipps aus dieser Folge beherzigst, wirst du nicht nur finanziell erfolgreicher sein, sondern auch ein ganz neues Gefühl von Selbstwirksamkeit entwickeln. Du hast es verdient, für deine Leistung fair bezahlt zu werden – und ich unterstütze dich gern dabei, diesen Weg zu gehen.
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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.