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Folge 14: Berufliche Weiterbildung: So erwirbst du zukunftssichere Qualifikationen

Cover Folge 14
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 14

Berufliche Weiterbildung: So erwirbst du zukunftssichere Qualifikationen

Die Arbeitswelt wandelt sich schneller als je zuvor. Berufsbilder, die vor zehn Jahren noch undenkbar waren, gehören heute zum Alltag – während traditionelle Jobs verschwinden oder sich radikal verändern. Wer heute aufhört zu lernen, verliert morgen den Anschluss. Diese nüchterne Erkenntnis macht deutlich: Berufliche Weiterbildung ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern der Schlüssel zu langfristigem Erfolg und Beschäftigungsfähigkeit. In der 14. Folge des plangenial-Podcasts beleuchten Moderatorin Lia und AVGS-Coach Maik Marx genau dieses zentrale Thema.

Besonders ermutigend: Die Erfolgsgeschichte eines Hörers, der nach monatelanger erfolgloser Jobsuche und vielen Absagen seine Strategie änderte und prompt zwei Jobangebote erhielt, zeigt eindrucksvoll, was gezielte Weiterbildung und strategische Neuausrichtung bewirken können. Kontinuierliches Lernen öffnet Türen, die vorher verschlossen schienen – gerade für Menschen, die nach einer Phase der Arbeitslosigkeit wieder einsteigen möchten. Dieser ausführliche Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Podcast-Folge zusammen und gibt dir konkrete, praxisnahe Strategien an die Hand, mit denen du die richtigen Qualifikationen für deine berufliche Zukunft identifizierst und erwirbst.

Warum berufliche Weiterbildung heute unverzichtbar ist

Die Frage ist längst nicht mehr ob, sondern wie und womit wir uns weiterbilden. Maik Marx nennt im Podcast fünf gewichtige Gründe, die Weiterbildung zu einer Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts machen.

Erstens: Der technologische Wandel. Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz verändern nahezu alle Branchen in rasantem Tempo. Was gestern noch manuell erledigt wurde, übernehmen heute Algorithmen. Wer diese Technologien nicht versteht, verliert den Anschluss. Entsprechende Skills – etwa in Digitalisierung und KI – werden zunehmend zur Grundvoraussetzung, nicht nur in Tech-Berufen.

Zweitens: Die verkürzte Halbwertszeit von Wissen. Experten schätzen, dass Fachwissen in manchen Bereichen nur noch 2 bis 3 Jahre aktuell bleibt, bevor es überholt ist. In schnelllebigen Branchen wie IT, Marketing oder Medizin ist permanentes Lernen die neue Normalität. Was du heute in einer Fortbildung lernst, kann morgen schon veraltet sein – ein permanenter Transformationsprozess, der Flexibilität und Lernbereitschaft erfordert.

Drittens: Neue Berufsbilder entstehen, alte verschwinden. Viele der gefragtesten Jobs von heute – etwa Data Scientists, KI-Ethiker, Nachhaltigkeitsmanager oder Remote-Work-Koordinatoren – existierten vor zehn Jahren schlicht nicht. Gleichzeitig werden klassische Tätigkeiten zunehmend automatisiert. Laut Arbeitsmarkt-Statistik der Bundesagentur wächst die Nachfrage nach digital qualifizierten Fachkräften kontinuierlich, während einfache Routinetätigkeiten schwinden.

  • Demografischer Wandel: Mit einer alternden Gesellschaft und längeren Lebensarbeitszeiten (Rente mit 67 und perspektivisch später) wird es immer wichtiger, die eigenen Qualifikationen kontinuierlich zu aktualisieren – lebenslanges Lernen wird zur Notwendigkeit.
  • Globalisierung und internationaler Wettbewerb: Wir konkurrieren heute nicht nur mit Kolleginnen und Kollegen aus der eigenen Region, sondern potenziell mit Talenten weltweit. Spezifische Qualifikationen sind dein Wettbewerbsvorteil.
  • Persönliche Entwicklung: Weiterbildung stärkt nicht nur deine Marktfähigkeit, sondern auch dein Selbstbewusstsein und deine Zufriedenheit – wer wächst, bleibt motiviert.
Cover Folge 14 – Berufliche Weiterbildung – wie man die richtigen Qualifikationen für den Arbeitsmarkt der Zukunft erwirbt
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In Folge 14 des plangenial-Podcasts sprechen Lia und Bewerbungsexperte Maik Marx über ein Thema, das in unserer schnelllebigen Arbeitswelt unverzichtbar geworden ist: berufliche Weiterbildung. Erfahre, welche Qualifikationen der Arbeitsmarkt der Zukunft verlangt und wie du mit gezieltem Lernen deine Karrierechancen nachhaltig verbesserst – auch nach einer Phase der Arbeitslosigkeit.

▶ Zur Folge

Formale Weiterbildung: Zertifikate, Abschlüsse und Umschulungen

Die Weiterbildungslandschaft ist vielfältig – und das ist gut so, denn unterschiedliche Karriereziele erfordern unterschiedliche Wege. Maik Marx unterscheidet zunächst zwischen formalen und informellen Weiterbildungsformen.

Zertifikatskurse und Fortbildungen bilden das Fundament vieler beruflicher Aufstiege. Sie vermitteln spezifische Fachkenntnisse – etwa als Social Media Manager, Projektmanager oder Datenschutzbeauftragter – und schließen mit einem anerkannten Zertifikat ab. Diese Kurse sind oft modular aufgebaut und lassen sich gut neben dem Beruf absolvieren. Viele werden von der Arbeitsagentur gefördert, etwa über einen AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) oder einen Bildungsgutschein.

Aufstiegsfortbildungen wie Meister, Techniker oder Fachwirt bauen auf einer Berufsausbildung auf und qualifizieren für Führungspositionen oder die Selbstständigkeit. Sie sind staatlich anerkannt und auf DQR-Niveau 6 angesiedelt – gleichwertig mit einem Bachelorabschluss. Wer den Meister macht, öffnet sich Türen zu Führungsverantwortung und höherem Gehalt. Gerade im Handwerk sind solche Qualifikationen Gold wert.

Akademische Weiterbildung – etwa berufsbegleitende Bachelor- oder Masterstudiengänge – richtet sich an Menschen, die neben dem Beruf einen Hochschulabschluss nachholen oder einen weiteren erwerben möchten. Auch MBA-Programme oder universitäre Zertifikatsstudiengänge gehören dazu. Sie erfordern Durchhaltevermögen, eröffnen aber langfristig neue Karrierepfade, etwa in Richtung Management oder Wissenschaft.

  • Umschulungen: Eine komplette berufliche Neuorientierung mit Erwerb eines neuen Berufsabschlusses. Besonders relevant bei gesundheitlichen Einschränkungen oder wenn der ursprüngliche Beruf keine Perspektive mehr bietet. Umschulungen dauern meist 2 Jahre und können über die Arbeitsagentur oder Rentenversicherung finanziert werden.
  • Wissenschaftliche Weiterbildung: Aufbauend auf einem vorhandenen Abschluss vermitteln solche Programme Spezialwissen – ideal für Führungskräfte oder Fachexperten, die sich tiefer in ein Thema einarbeiten wollen.
  • KURSNET-Datenbank: In der Weiterbildungssuche der Arbeitsagentur findest du geförderte und zertifizierte Angebote in deiner Nähe oder als Online-Kurs.
Lia und Maik arbeiten entspannt gemeinsam am Laptop in einem Café

Informelle Weiterbildung: Flexibel, digital und praxisnah

Neben den formalen Abschlüssen gewinnen informelle Lernformen massiv an Bedeutung – sie sind flexibel, oft kostengünstig und lassen sich hervorragend in den Alltag integrieren.

Online-Kurse und MOOCs (Massive Open Online Courses) auf Plattformen wie Coursera, edX oder LinkedIn Learning bieten eine riesige thematische Bandbreite. Von Data Science über Marketing bis hin zu Leadership – die Auswahl ist nahezu unbegrenzt. Viele Kurse sind kostenlos oder kosten weniger als 50 Euro. Der große Vorteil: Du lernst in deinem eigenen Tempo, wann und wo es dir passt.

Webinare und virtuelle Workshops sind kurze, fokussierte Lerneinheiten zu spezifischen Themen. Sie sind oft interaktiv gestaltet, ermöglichen Fragen in Echtzeit und bieten direkten Austausch mit Expertinnen und Experten. Gerade für aktuelle Trends – etwa neue KI-Tools oder Social-Media-Algorithmen – sind sie ideal.

Konferenzen, Messen und Netzwerkveranstaltungen dienen nicht nur dem Lernen, sondern auch dem Knüpfen wertvoller Kontakte. Hier erkennst du Trends, lässt dich inspirieren und baust dein berufliches Netzwerk aus – ein oft unterschätzter, aber enorm wichtiger Karrierefaktor. Plattformen wie LinkedIn helfen dir, im Nachgang in Kontakt zu bleiben.

  • Selbststudium: Fachbücher, Podcasts (wie dieser!), YouTube-Tutorials oder Blogs ermöglichen kostengünstiges und flexibles Lernen. Allerdings erfordert es hohe Selbstdisziplin und die Fähigkeit, relevante von irrelevanten Inhalten zu trennen.
  • Lernen im Job: Neue Aufgaben, Projekte, Job-Rotation oder Mentoring sind die effektivsten Formen des Lernens, weil sie direkt praxisbezogen sind. Wer im Job aktiv nach neuen Herausforderungen sucht, lernt schneller als in jedem Seminar.
  • Podcasts und Videos: Formate wie der plangenial-YouTube-Kanal oder Branchen-Podcasts liefern Wissen häppchenweise – ideal für die Pendelfahrt oder die Mittagspause.
Lia und Maik feiern ausgelassen einen Karriereerfolg

Die richtige Weiterbildung finden: Ein strukturierter Ansatz

Die Frage aller Fragen: Welche Weiterbildung ist die richtige für mich? Maik Marx empfiehlt einen klaren, strukturierten Ansatz in mehreren Schritten.

Schritt 1: Standortbestimmung. Analysiere deine aktuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen. Was kannst du gut? Was macht dir Spaß? Was fällt dir leicht? Eine ehrliche Selbstreflexion – am besten schriftlich – hilft, blinde Flecken zu erkennen. Tools wie Kompetenzbilanzen oder Gespräche mit einem AVGS-Coach können diesen Prozess unterstützen.

Schritt 2: Zukunftsanalyse. Recherchiere Trends in deiner Branche oder deinem Wunschbereich. Welche Fähigkeiten werden künftig gefragt sein? Sieh dir Stellenanzeigen in der offiziellen Jobbörse an, lies Branchenberichte, sprich mit Experten oder lass dich bei der Arbeitsagentur oder den Kammern (z. B. IHK/DIHK) beraten. Wer die Zukunft antizipiert, hat einen Vorsprung.

Schritt 3: Gap-Analyse. Identifiziere die Lücke zwischen deinen aktuellen Qualifikationen und den zukünftig benötigten. Was kannst du schon? Was musst du noch lernen? Diese Gap ist dein Weiterbildungsbedarf – und damit dein Fahrplan. Priorisiere: Welche Lücken sind am dringendsten? Welche bringen dir den größten Nutzen?

  • Schritt 4: Recherche passender Angebote. Nutze die KURSNET-Datenbank, IHK/HWK-Angebote, private Bildungsträger oder Online-Plattformen. Achte auf Qualität, Anerkennung und Praxisbezug – nicht jedes Zertifikat hat den gleichen Wert am Arbeitsmarkt.
  • Schritt 5: Finanzierung klären. Viele Weiterbildungen werden gefördert – über Bildungsgutscheine, den AVGS nach § 45 SGB III, Aufstiegs-BAföG oder Länderprogramme. Ein kostenloses Erstgespräch kann helfen, die passende Förderung zu finden.
  • Schritt 6: Entscheidung und Umsetzung. Setze dir klare Ziele und Zeitpläne. Weiterbildung ist eine Investition in dich – plane sie wie ein Projekt, mit Meilensteinen und Erfolgskontrolle.
„Wer heute aufhört zu lernen, verliert morgen den Anschluss. Weiterbildung ist kein Luxus, sondern die Eintrittskarte in die Arbeitswelt der Zukunft.“— Maik Marx, plangenial

Zukunftsfähige Qualifikationen: Was der Arbeitsmarkt wirklich braucht

Welche konkreten Qualifikationen sind zukunftssicher? Maik Marx nennt im Podcast Beispiele neuer Berufsbilder – aber die Anforderungen gehen weit darüber hinaus.

Digitale Kompetenzen sind längst Basiswissen: Sicherer Umgang mit Office-Programmen, Collaboration-Tools (Teams, Slack), Datenanalyse (Excel, Power BI) und Grundlagen der IT-Sicherheit. Wer tiefer einsteigen will, findet in Bereichen wie Programmierung (Python, JavaScript), Webdesign oder Datenbanken hervorragende Jobchancen – gerade auch für Quereinsteiger. Eine professionelle Website oder Online-Präsenz wird für Selbstständige und Freiberufler immer wichtiger.

Technologische Spezialkenntnisse: KI und maschinelles Lernen, Cloud-Computing, Cybersecurity, Automatisierung – diese Bereiche boomen. Auch in klassischen Branchen wie Handwerk und Bau oder der Solarbranche werden zunehmend digitale Skills verlangt, etwa für die Steuerung intelligenter Gebäudetechnik oder Energiemanagementsysteme.

Soft Skills und überfachliche Kompetenzen werden paradoxerweise in einer digitalisierten Welt wichtiger, nicht unwichtiger. Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Anpassungsfähigkeit lassen sich nicht automatisieren. Auch Führungskompetenz, Projektmanagement und agile Arbeitsmethoden (Scrum, Kanban) sind gefragter denn je.

  • Branchenspezifisches Wissen: In regulierten Bereichen wie Gesundheit, Finanzen oder Recht sind Zertifizierungen und Fortbildungen Pflicht. Auch in der Energiewende, Nachhaltigkeit oder im E-Commerce entstehen laufend neue Spezialisierungen.
  • Fremdsprachen: Englisch ist Standard, weitere Sprachen (Spanisch, Mandarin, Arabisch) können in internationalen Unternehmen oder im Export den Unterschied machen.
  • Unternehmerisches Denken: Auch als Angestellter profitierst du von betriebswirtschaftlichem Grundwissen, Kostenbewusstsein und der Fähigkeit, Projekte eigenverantwortlich zu steuern.

AVGS-Förderung: Dein Coaching kostenlos nutzen

Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) hast du Anspruch auf ein professionelles Coaching – vollständig gefördert von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter. Ob Bewerbungscoaching, berufliche Neuorientierung oder Weiterbildungsberatung: Nutze diese Chance, um mit erfahrener Unterstützung den richtigen Weg für deine Karriere zu finden. Mehr erfährst du in einem kostenlosen Erstgespräch oder auf plangenial.de. Die gesetzliche Grundlage findest du in § 45 SGB III.

Weiterbildung nach Arbeitslosigkeit: Chancen nutzen, Perspektiven eröffnen

Gerade für Menschen, die nach einer Phase der Arbeitslosigkeit wieder einsteigen möchten, kann gezielte Weiterbildung den entscheidenden Unterschied machen – das betont Maik Marx im Podcast ausdrücklich.

Fördermöglichkeiten nutzen: Die Arbeitsagentur und Jobcenter bieten umfangreiche Unterstützung. Mit einem Bildungsgutschein kannst du eine geförderte Weiterbildung oder Umschulung absolvieren – Kosten und oft auch Lebensunterhalt werden übernommen. Der AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) ermöglicht dir ein professionelles Coaching, etwa zu Bewerbung, beruflicher Neuorientierung oder Existenzgründung. Mehr Infos findest du auf avgs.info oder direkt bei der Beratung.

Weiterbildung ist keine Zeitverschwendung, sondern eine Investition in deine Zukunft. Sie schließt Wissenslücken, macht dich fit für neue Anforderungen und signalisiert potenziellen Arbeitgebern: Ich bin motiviert, lernbereit und auf dem neuesten Stand. Arbeitgeber schätzen Bewerberinnen, die Eigeninitiative zeigen und ihre Arbeitslosigkeit aktiv genutzt haben.

Praxistipp: Nutze Weiterbildungszeiten auch für Netzwerkaufbau. Lerngruppen, Dozentinnen, Mitstudierenden – viele Jobs werden über persönliche Kontakte vermittelt. Pflege dein Profil auf beruflichen Netzwerken, teile deine Lernerfolge und bleib sichtbar.

  • Realistische Zeitplanung: Eine Umschulung dauert ca. 2 Jahre, ein Zertifikatskurs wenige Wochen bis Monate. Plane so, dass du motiviert bleibst und nicht überforderst – Qualität geht vor Quantität.
  • Kombination aus Theorie und Praxis: Ideal sind Weiterbildungen mit Praxisphasen oder Projekten. So kannst du das Gelernte direkt anwenden und sammelst wertvolle Referenzen.
  • Dokumentation und Nachweise: Sammle alle Zertifikate, Teilnahmebestätigungen und Projektergebnisse. Sie gehören in deine Bewerbungsunterlagen und zeigen deine Entwicklung.

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Häufige Fragen

Welche Weiterbildung lohnt sich am meisten?

Das hängt von deiner individuellen Ausgangslage, Branche und Zielen ab. Besonders gefragt sind derzeit digitale Kompetenzen (IT, Datenanalyse, KI), Projektmanagement, Führungsqualifikationen und branchenspezifische Zertifizierungen. Eine Gap-Analyse hilft dir, die Lücke zwischen deinen aktuellen und den künftig benötigten Fähigkeiten zu identifizieren. Lass dich bei der Arbeitsagentur oder im Coaching beraten, um die passende Weiterbildung für dich zu finden.

Kann ich Weiterbildung neben dem Job machen?

Ja, viele Formate sind berufsbegleitend konzipiert: Online-Kurse, Abend- und Wochenendkurse, Fernstudium oder modulare Zertifikatskurse. Flexibilität ist der Schlüssel – plane realistisch und achte auf deine Work-Life-Balance. Selbstdisziplin und gutes Zeitmanagement sind gefragt, aber der Aufwand zahlt sich aus: Du bleibst im Beruf, verdienst weiter und baust parallel neue Qualifikationen auf.

Wie finde ich heraus, welche Skills in meiner Branche gefragt sind?

Recherchiere Stellenanzeigen in deinem Zielbereich, lies Branchenberichte, besuche Messen oder Netzwerkveranstaltungen und sprich mit Fachleuten. Die Jobbörse der Arbeitsagentur zeigt dir, welche Anforderungen aktuell häufig genannt werden. Auch Beratungsgespräche bei Kammern (IHK, HWK) oder einem AVGS-Coach liefern wertvolle Einblicke. Wer Trends früh erkennt, hat einen Vorsprung.

Wird Weiterbildung finanziell gefördert?

Ja, es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten: Bildungsgutschein der Arbeitsagentur (für Arbeitssuchende), AVGS (für Coaching), Aufstiegs-BAföG (für Meister, Techniker, Fachwirt), Bildungsprämie, Länderprogramme oder steuerliche Absetzbarkeit. Die Förderung hängt von deiner Situation ab – ein Beratungsgespräch klärt, welche Option für dich passt. Informiere dich frühzeitig, oft müssen Anträge vor Kursbeginn gestellt werden.

Was bringt mir Weiterbildung konkret für meine Bewerbung?

Weiterbildung zeigt Eigeninitiative, Lernbereitschaft und Aktualität – alles Eigenschaften, die Arbeitgeber schätzen. Sie schließt Wissenslücken, erweitert dein Kompetenzprofil und macht dich attraktiver für neue Positionen. Dokumentiere deine Weiterbildungen in Lebenslauf und Anschreiben – sie sind starke Argumente, besonders wenn sie gezielt auf die Stellenanforderungen abgestimmt sind. Arbeitgeber sehen: Du investierst in dich und bleibst am Ball.

Ein persönliches Wort von Maik

Weiterbildung ist weit mehr als das Abhaken von Kursen oder das Sammeln von Zertifikaten. Sie ist eine Haltung, eine Entscheidung, nicht stehenzubleiben, sondern aktiv deine Zukunft zu gestalten. Ich erlebe täglich in meinen Coachings, wie Menschen durch gezielte Weiterbildung neue Perspektiven entdecken, Selbstvertrauen gewinnen und Türen öffnen, die sie längst verschlossen glaubten. Die Arbeitswelt verändert sich rasant – aber du kannst mitgestalten, statt nur zu reagieren. Vielleicht fühlst du dich gerade unsicher, welcher Weg der richtige für dich ist. Das ist völlig normal. Wichtig ist, dass du den ersten Schritt machst: eine ehrliche Standortbestimmung, ein Gespräch mit Fachleuten, eine Recherche in der Weiterbildungsdatenbank. Jeder kleine Schritt bringt dich weiter – und du musst ihn nicht allein gehen. Nutze die Förderungen, die dir zustehen, hole dir professionelle Unterstützung und vertraue darauf, dass du lernfähig und wertvoll bist. Die Erfolgsgeschichte unseres Hörers zeigt: Es lohnt sich. Ich glaube an dich und deine Möglichkeiten – und ich bin hier, um dich auf diesem Weg zu begleiten. Lass uns gemeinsam deine Zukunft planen – genial eben.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenial

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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