
Körpersprache im Vorstellungsgespräch – selbstbewusst auftreten
Deine Körpersprache entscheidet oft mehr über den Ausgang eines Vorstellungsgesprächs als deine fachlichen Qualifikationen. Während du dich wochenlang auf Fragen vorbereitest und deinen Lebenslauf optimierst, unterschätzen viele Bewerber die Macht der nonverbalen Kommunikation. Studien zeigen: Bis zu 93 Prozent unserer Kommunikation laufen über Körpersprache, Mimik, Gestik und Stimme – nur 7 Prozent über den reinen Wortinhalt. Diese Erkenntnis kann deine Bewerbungsstrategie revolutionieren.
In dieser Podcast-Folge nehmen dich Lia und Maik Marx mit auf eine fundierte Reise durch die Welt der Körpersprache im Jobinterview. Du erfährst nicht nur, welche Signale du unbewusst sendest, sondern auch, wie du diese gezielt steuerst, um authentisch und selbstbewusst zu wirken. Von der ersten Begrüßung über die richtige Sitzhaltung bis zur Verabschiedung – jede Phase des Gesprächs bietet Chancen, nonverbal zu überzeugen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und liefert dir praxisnahe Techniken, die du sofort umsetzen kannst.
Warum Körpersprache über Erfolg oder Misserfolg entscheidet
Der erste Eindruck entsteht in den ersten sieben Sekunden – und er ist fast ausschließlich nonverbal geprägt. Bevor du auch nur ein Wort sagst, haben Personaler bereits unbewusst entschieden, ob du ins Team passt und ob sie dir vertrauen können. Diese Blitzurteile basieren auf deiner Haltung, deinem Gang, deinem Händedruck und deinem Blickkontakt.
Die berühmte Mehrabian-Regel besagt, dass nur 7 Prozent der Kommunikation über Worte läuft, 38 Prozent über die Stimme (Tonfall, Lautstärke, Tempo) und satte 55 Prozent über Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung). Das bedeutet: Deine Inhalte sind wichtig, aber wie du sie präsentierst, ist entscheidend. Wenn deine Körpersprache nicht zu deinen Worten passt – etwa wenn du Begeisterung betonst, aber mit verschränkten Armen und ohne Lächeln dasitzt –, glaubt dein Gegenüber deiner Körpersprache, nicht deinen Worten.
Besonders in stressigen Situationen wie einem Vorstellungsgespräch neigen wir dazu, unbewusst Unsicherheitssignale zu senden: herunterhängende Schultern, vermiedener Blickkontakt, nervöse Handbewegungen, versteckte Hände. Diese Signale wirken auf Personaler wie rote Flaggen. Wer seine Körpersprache bewusst steuert, verschafft sich einen enormen Wettbewerbsvorteil. Studien der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass gerade bei gleich qualifizierten Kandidaten die Soft Skills – zu denen maßgeblich die Körpersprache zählt – den Ausschlag geben.
Die gute Nachricht: Körpersprache ist trainierbar. Mit gezieltem Coaching und Videoanalyse kannst du dir deiner unbewussten Signale bewusst werden und diese optimieren. Bei plangenial.de bieten wir genau solche Coaching-Sessions mit Videoanalyse an, in denen du dein Auftreten reflektieren und verbessern kannst – oft sogar zu 100 Prozent gefördert über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Arbeitsagentur oder des Jobcenters.
- Erster Eindruck: Die ersten 7 Sekunden entscheiden – noch bevor du ein Wort sagst
- Mehrabian-Regel: 93 % nonverbale Kommunikation (Körpersprache + Stimme) vs. 7 % Wortinhalt
- Authentizität: Körpersprache und Worte müssen übereinstimmen, sonst wirkt es unglaubwürdig
- Trainierbarkeit: Mit gezieltem Coaching (z. B. über AVGS-Förderung) kannst du deine Wirkung optimieren

In der Podcast-Folge 23 zeigen dir Lia und Maik Marx, wie du durch die richtige Körpersprache im Vorstellungsgespräch selbstbewusst und kompetent wirkst. Erfahre, warum bis zu 93 Prozent unserer Kommunikation nonverbal ist – und wie du diese Macht für deinen Erfolg nutzt. Mit konkreten Techniken für jede Phase des Gesprächs machst du den Unterschied zwischen Jobangebot und Absage.
▶ Zur FolgeDie perfekte Begrüßung: Händedruck, Blickkontakt und erster Eindruck
Die Begrüßung ist der kritische Moment, in dem sich dein erster Eindruck manifestiert. Schon bevor du den Raum betrittst, solltest du auf deine Körperhaltung achten: Schultern zurück, Brust raus, aufrechter Gang. Ein selbstbewusster Gang signalisiert: Ich bin bereit, ich freue mich auf dieses Gespräch. Vermeide es, mit gesenktem Kopf oder hängenden Schultern den Raum zu betreten – das wirkt unsicher und desinteressiert.
Der Händedruck ist das erste haptische Signal. Ein guter Händedruck ist fest, aber nicht übertrieben kräftig, dauert etwa zwei bis drei Sekunden und wird von direktem Blickkontakt begleitet. Achte darauf, dass deine Handfläche trocken ist – nervöse, feuchte Hände hinterlassen einen unangenehmen Eindruck. Ein zu schlaffer Händedruck („dead fish“) wirkt desinteressiert, ein zu fester („bone crusher“) aggressiv oder unsicher. Der ideale Händedruck ist warm, bestimmt und authentisch.
Der Blickkontakt während der Begrüßung sollte etwa 60-70 Prozent der Zeit gehalten werden. Zu wenig Blickkontakt wirkt unsicher oder unehrlich, zu viel kann als aufdringlich empfunden werden. Ein freundliches Lächeln – echt und nicht aufgesetzt – verstärkt den positiven Eindruck enorm. Studien des Statistischen Bundesamts zur zwischenmenschlichen Kommunikation zeigen, dass Menschen, die beim Erstkontakt lächeln, als deutlich kompetenter und sympathischer wahrgenommen werden.
Nach der Begrüßung folgt das Platznehmen. Warte, bis dir ein Platz angeboten wird, oder frage höflich nach. Setze dich aufrecht, aber nicht steif hin – die Rückenlehne solltest du nutzen, um entspannt zu wirken, aber nicht komplett zurückgelehnt, was desinteressiert wirkt. Deine Füße sollten fest auf dem Boden stehen (gibt Stabilität und Selbstbewusstsein), deine Hände sichtbar auf dem Tisch oder auf den Oberschenkeln – niemals versteckt unter dem Tisch oder in den Taschen.
- Gang und Haltung: Aufrecht, Schultern zurück, selbstbewusster Schritt – der Raum gehört dir
- Händedruck: Fest, warm, 2-3 Sekunden, trockene Handfläche, begleitet von Blickkontakt
- Blickkontakt: 60-70 % der Zeit halten, nicht starren, aber auch nicht ausweichen
- Lächeln: Authentisch und freundlich – öffnet Türen und schafft Sympathie
- Platznehmen: Aufrecht, Füße auf dem Boden, Hände sichtbar – signalisiert Offenheit

Körperhaltung, Mimik und Gestik: Was selbstbewusst wirkt
Deine Körperhaltung während des Gesprächs sendet kontinuierlich Signale. Eine aufrechte, offene Haltung mit entspannten Schultern vermittelt Selbstbewusstsein und Interesse. Lehn dich leicht nach vorne, wenn du zuhörst – das zeigt Aufmerksamkeit und Engagement. Wer sich dagegen zurücklehnt oder zusammensackt, wirkt desinteressiert, müde oder unsicher.
Die Mimik ist dein wichtigstes Ausdrucksmittel. Ein freundlicher, offener Gesichtsausdruck mit gelegentlichem Lächeln (besonders wenn du über Erfolge oder Motivation sprichst) wirkt sympathisch und authentisch. Deine Mimik sollte zu dem passen, was du sagst – Freude, Begeisterung, Nachdenklichkeit sollten sich in deinem Gesicht widerspiegeln. Eine starre „Pokerface“-Mimik wirkt distanziert und verschlossen, während übertriebene Grimassen unprofessionell erscheinen.
Die Gestik unterstützt deine Worte und macht sie lebendiger. Nutze offene Handbewegungen in Brusthöhe, um Punkte zu unterstreichen – das wirkt kompetent und überzeugend. Vermeide hektische, nervöse Bewegungen oder das ständige Spielen mit Stiften, Haaren oder Schmuck. Deine Hände sollten sichtbar sein – versteckte Hände (unter dem Tisch, hinter dem Rücken, in den Taschen) werden unterbewusst als Zeichen von Unehrlichkeit oder Unsicherheit gedeutet. In professionellen Coaching-Sessions, wie wir sie bei plangenial.de/termin anbieten, trainieren wir genau diese Aspekte mit Videoanalyse.
Achte auch auf deine Beine und Füße. Ständiges Wippen mit dem Fuß, übereinander geschlagene Beine, die ständig wechseln, oder das Wickeln der Füße um die Stuhlbeine signalisieren Nervosität. Am besten stellst du beide Füße parallel und fest auf den Boden – das gibt dir physisch und mental Stabilität. Diese erdende Haltung wird auch beim Power Posing genutzt, einer Technik, bei der du vor dem Gespräch bewusst eine selbstbewusste Pose einnimmst (z. B. Wonder-Woman-Pose), um dein Selbstbewusstsein zu steigern.
- Aufrechte Haltung: Schultern entspannt, leicht nach vorne gelehnt beim Zuhören – zeigt Interesse
- Mimik: Freundlich, offen, passend zum Gesagten – ein echtes Lächeln öffnet Herzen
- Offene Gestik: Hände sichtbar, Bewegungen in Brusthöhe, ruhig und bestimmt – unterstützt deine Aussagen
- Füße auf dem Boden: Stabil, parallel, kein Wippen – gibt dir innere und äußere Ruhe

Die größten No-Gos: Diese Signale solltest du unbedingt vermeiden
Manche Körpersignale wirken wie rote Tücher auf Personaler und können selbst starke fachliche Qualifikationen überschatten. Verschränkte Arme gehören zu den bekanntesten No-Gos: Sie signalisieren Abwehr, Verschlossenheit und Desinteresse. Auch wenn du dich vielleicht nur wohler fühlst oder dir kalt ist – diese Haltung wird fast immer negativ gedeutet. Halte deine Arme stattdessen locker neben dem Körper oder nutze sie für unterstützende Gesten.
Fehlender oder ausweichender Blickkontakt ist ein weiteres kritisches Signal. Wer seinem Gegenüber nicht in die Augen schauen kann, wirkt unsicher, unehrlich oder desinteressiert. Das bedeutet nicht, dass du starren sollst – ein natürlicher Blickkontakt von 60-70 Prozent der Zeit ist ideal. Bei mehreren Gesprächspartnern (Panel-Interview) solltest du den Blickkontakt gleichmäßig verteilen und besonders die Person anschauen, die gerade spricht oder gefragt hat.
Versteckte Hände – ob unter dem Tisch, in den Hosentaschen oder hinter dem Rücken – lösen unterbewusst Misstrauen aus. In der Evolution signalisierten versteckte Hände potenzielle Gefahr. Sichtbare, ruhige Hände vermitteln dagegen Offenheit und Ehrlichkeit. Auch nervöse Selbstberührungen (Gesicht anfassen, Haare zwirbeln, an der Kleidung zupfen) solltest du vermeiden – sie wirken unsicher und lenken ab. Ebenso kritisch: ständiges Auf-die-Uhr-Schauen oder aufs Handy-Blicken, was Desinteresse signalisiert.
Weitere häufige Fehler sind übermäßiges Lächeln (wirkt unterwürfig oder nervös), zu wenig Lächeln (wirkt ernst und unnahbar), starres Sitzen ohne jede Bewegung (wirkt verkrampft) oder übermäßige Unruhe (wirkt nervös und unprofessionell). Die richtige Balance zu finden, ist eine Kunst – und genau hier setzt professionelles Coaching an. Mit gezieltem Training und Feedback kannst du diese No-Gos identifizieren und abstellen.
- Verschränkte Arme: Wirken abweisend und verschlossen – halte die Arme offen und locker
- Vermiedener Blickkontakt: Signalisiert Unsicherheit oder Unehrlichkeit – 60-70 % Blickkontakt ist optimal
- Versteckte Hände: Lösen unterbewusst Misstrauen aus – Hände immer sichtbar halten
- Nervöse Ticks: Gesicht berühren, Haare zwirbeln, zupfen – wirken unsicher und lenken ab
- Auf Uhr/Handy schauen: Zeigt Desinteresse – konzentriere dich voll auf das Gespräch
Techniken gegen Nervosität: Authentisch bleiben unter Druck
Selbst mit perfekter Vorbereitung ist Nervosität vor einem Vorstellungsgespräch völlig normal – und das wissen auch Personaler. Entscheidend ist, wie du mit dieser Nervosität umgehst und ob sie deine Körpersprache dominiert. Eine bewährte Technik ist die tiefe Bauchatmung: Atme vor und während des Gesprächs bewusst tief in den Bauch (nicht flach in die Brust). Tiefe Atemzüge aktivieren den Parasympathikus und signalisieren deinem Körper Entspannung.
Power Posing ist eine weitere wissenschaftlich fundierte Methode: Nimm etwa zwei Minuten vor dem Gespräch (z. B. auf der Toilette oder im Auto) eine selbstbewusste Pose ein – Arme nach oben gestreckt (Siegespose) oder Hände in die Hüften gestemmt (Wonder-Woman). Studien zeigen, dass solche Posen den Testosteronspiegel (Selbstbewusstsein) erhöhen und Cortisol (Stresshormon) senken. Das Gefühl von Selbstsicherheit überträgt sich dann ins Gespräch.
Eine oft unterschätzte Technik ist das Mirroring (Spiegeln): Beobachte subtil die Körpersprache deines Gegenübers und passe dich leicht an – wenn der Personaler aufrecht sitzt, sitze auch du aufrecht; wenn er sich leicht vorbeugt, mach es ähnlich. Spiegeln schafft unterbewusst Sympathie und Vertrauen, weil Menschen sich zu jenen hingezogen fühlen, die ihnen ähnlich sind. Wichtig: subtil und natürlich, nicht offensichtlich nachahmen – das wirkt seltsam. Weitere professionelle Techniken lernst du in individuellen Coaching-Sessions, die zum Beispiel über den AVGS gefördert werden können.
Und nicht zuletzt: Bleib authentisch. Versuche nicht, eine Rolle zu spielen oder jemand zu sein, der du nicht bist. Authentizität schlägt Perfektion. Wenn du merkst, dass du nervös bist, kannst du das sogar kurz ansprechen – „Ich bin ein bisschen aufgeregt, weil mir diese Position sehr am Herzen liegt“ –, das wirkt menschlich und sympathisch. Wichtig ist, dass deine Körpersprache kongruent zu deinen Worten ist und du dich in deiner Haut wohlfühlst.
- Tiefe Bauchatmung: Aktiviert Entspannung, senkt Stress – atme vor und während des Gesprächs bewusst tief
- Power Posing: 2 Minuten vor dem Gespräch eine Siegerpose – erhöht Selbstbewusstsein, senkt Cortisol
- Mirroring (Spiegeln): Subtile Anpassung an die Körpersprache des Gegenübers – schafft Sympathie
- Authentizität: Bleib du selbst, spiele keine Rolle – Ehrlichkeit wirkt sympathischer als gespielte Perfektion
Körpersprache im Video-Coaching perfektionieren
Die eigene Körpersprache objektiv zu beurteilen, ist extrem schwer – wir alle haben blinde Flecken. Professionelles Coaching mit Videoanalyse ist die effektivste Methode, um deine nonverbale Kommunikation zu optimieren. Du siehst dich selbst in simulierten Gesprächssituationen, bekommst direktes Feedback zu Haltung, Mimik, Gestik und Stimme und kannst gezielt an Schwachstellen arbeiten. Bei plangenial.de bieten wir solche intensiven Coaching-Sessions an – oft 100 Prozent gefördert über den AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein). Investiere in deine Außenwirkung – es lohnt sich!
Körpersprache des Personalers deuten und darauf reagieren
Körpersprache ist keine Einbahnstraße – auch der Personaler sendet ständig nonverbale Signale, die dir wertvolle Hinweise geben können. Wenn dein Gegenüber sich nach vorne lehnt, Blickkontakt hält und nickt, signalisiert das Interesse und Zustimmung. Das ist der Moment, in dem du deine Punkte vertiefen und ausbauen kannst. Positives Feedback erkennst du an offener Körperhaltung, Lächeln und zugewandter Mimik.
Negative Signale sind ebenso deutlich: Zurücklehnen, verschränkte Arme, Blick auf die Uhr oder aufs Handy schauen, Gähnen oder ein abgewandter Körper deuten auf Desinteresse, Langeweile oder Ablehnung hin. Wenn du solche Signale bemerkst, kannst du gegensteuern: Stelle eine Frage, ändere das Tempo, bringe ein konkretes Beispiel oder frage direkt: „Möchten Sie noch mehr Details dazu hören, oder kann ich zu einem anderen Punkt kommen?“ Diese flexible Reaktion zeigt Empathie und situatives Bewusstsein.
Achte auch auf Mikroexpressionen – blitzschnelle, unwillkürliche Gesichtsausdrücke, die echte Emotionen verraten. Ein kurzes Stirnrunzeln, hochgezogene Augenbrauen oder ein flüchtiges Lächeln können dir zeigen, wie deine Aussage wirklich ankommt. Diese Fähigkeit, nonverbale Signale zu lesen, ist ein Zeichen hoher emotionaler Intelligenz und wird besonders in Führungspositionen geschätzt. Wenn du dich in digitalen und kommunikativen Skills weiterbilden möchtest, findest du spannende Impulse auch bei liasmart.de.
Kulturelle Unterschiede spielen ebenfalls eine Rolle: In manchen Kulturen gilt direkter Blickkontakt als respektlos, in anderen ist er zwingend erforderlich. In Deutschland wird eine offene, direkte Körpersprache geschätzt, während in asiatischen Kulturen oft mehr Zurückhaltung erwartet wird. Informiere dich vorab über kulturelle Besonderheiten, besonders bei internationalen Unternehmen oder Bewerbungen im Ausland – das [Portal „Make it in Germany
- Positive Signale erkennen: Vorlehnen, Nicken, Blickkontakt, Lächeln – der Personaler ist interessiert
- Negative Signale: Zurücklehnen, verschränkte Arme, Blick auf Uhr/Handy – Zeit für Strategiewechsel
- Mikroexpressionen: Achte auf blitzschnelle Gesichtsausdrücke – sie verraten echte Emotionen
- Kulturelle Unterschiede: In Deutschland ist offene, direkte Körpersprache geschätzt – informiere dich über kulturelle Besonderheiten
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Häufige Fragen
Wie viel Prozent der Kommunikation ist wirklich nonverbal?
Die oft zitierte Mehrabian-Regel besagt, dass etwa 93 Prozent der Kommunikation nonverbal ist: 55 Prozent über Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung) und 38 Prozent über die Stimme (Tonfall, Lautstärke, Tempo). Nur 7 Prozent entfallen auf den reinen Wortinhalt. Diese Regel gilt besonders für emotionale oder persönliche Botschaften – bei rein sachlichen Informationen kann der Wortanteil höher sein. Im Vorstellungsgespräch, wo es stark um Sympathie und Vertrauen geht, ist die nonverbale Ebene entscheidend.
Welcher Händedruck ist im Vorstellungsgespräch optimal?
Der ideale Händedruck ist fest, aber nicht übertrieben kräftig, dauert etwa 2-3 Sekunden und wird von direktem Blickkontakt und einem freundlichen Lächeln begleitet. Deine Handfläche sollte trocken und warm sein. Ein zu schlaffer Händedruck wirkt desinteressiert, ein zu fester aggressiv oder überkompensierend. Der Händedruck sollte authentisch und bestimmt sein – das schafft sofort Vertrauen und einen positiven ersten Eindruck.
Was bedeuten verschränkte Arme im Gespräch?
Verschränkte Arme werden fast immer als Abwehrhaltung gedeutet und signalisieren Verschlossenheit, Desinteresse oder innere Distanz – selbst wenn du dich nur wohler fühlst oder dir kalt ist. Personaler nehmen diese Haltung unterbewusst negativ wahr. Halte deine Arme stattdessen locker neben dem Körper oder nutze sie für offene, unterstützende Gesten. Das wirkt offen, zugänglich und selbstbewusst. Wenn du frierst, bitte lieber höflich um eine wärmere Umgebung oder trage ein passendes Jacket.
Wie kann ich meine Nervosität körperlich in den Griff bekommen?
Tiefe Bauchatmung ist die schnellste Methode: Atme langsam und tief in den Bauch (nicht flach in die Brust) – das aktiviert den Parasympathikus und beruhigt Körper und Geist. Power Posing vor dem Gespräch (z. B. 2 Minuten in Siegerpose) erhöht nachweislich das Selbstbewusstsein. Achte auf festen Stand mit beiden Füßen auf dem Boden – das gibt physische und mentale Stabilität. Kleine Pausen, bewusstes Sprechen und sichtbare, ruhige Hände helfen ebenfalls, Nervosität zu kontrollieren.
Kann ich meine Körpersprache wirklich trainieren?
Ja, absolut! Körpersprache ist trainierbar – genau wie jede andere Fähigkeit. Mit gezieltem Coaching, Videoanalyse und Feedback wirst du dir deiner unbewussten Signale bewusst und kannst sie optimieren. Professionelle Bewerbungscoaches (wie bei plangenial.de) arbeiten intensiv an Haltung, Mimik, Gestik und Stimme. Viele Coachings sind über den AVGS der Arbeitsagentur oder des Jobcenters vollständig gefördert, sodass dir keine Kosten entstehen. Investiere in deine Außenwirkung – das zahlt sich in jedem Gespräch aus.
Ein persönliches Wort von Maik
Die Arbeit an deiner Körpersprache ist eine der wertvollsten Investitionen in deine berufliche Zukunft. Ich erlebe es immer wieder in meinen Coachings: Bewerber mit ausgezeichneten Qualifikationen scheitern, weil ihre nonverbale Kommunikation Unsicherheit oder Desinteresse ausstrahlt – während andere mit vielleicht schwächerem Lebenslauf durch ihre überzeugende Präsenz den Job bekommen. Der Unterschied liegt nicht im Können, sondern im Auftreten. Und genau hier kannst du ansetzen. Deine Körpersprache ist kein starres Schicksal, sondern eine erlernbare, optimierbare Fähigkeit. Mit Bewusstheit, Training und ehrlichem Feedback kannst du enorme Fortschritte machen – oft schon nach wenigen Coaching-Stunden siehst du messbare Verbesserungen. Denk daran: Es geht nicht darum, eine Rolle zu spielen oder jemand zu werden, der du nicht bist. Es geht darum, deine authentische Stärke sichtbar zu machen, Unsicherheiten abzulegen und das nach außen zu tragen, was in dir steckt. Du hast so viel zu bieten – zeig es auch nonverbal. Ich bin überzeugt: Mit der richtigen Vorbereitung, einem geschulten Blick für deine Körpersprache und dem Mut, an dir zu arbeiten, öffnen sich Türen, die dir bisher verschlossen schienen. Du verdienst den Job, der zu dir passt – und mit der richtigen Körpersprache machst du den entscheidenden Unterschied. Ich freue mich darauf, dich auf diesem Weg zu begleiten und gemeinsam mit dir deine Außenwirkung auf ein neues Level zu heben. Du schaffst das – ich glaube an dich.
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Deine Körpersprache perfektionieren – mit professionellem Coaching
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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.