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Folge 25: Burnout-Anzeichen erkennen und mentale Gesundheit am Arbeitsplatz schützen

Cover Folge 25
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 25

Burnout-Anzeichen erkennen und mentale Gesundheit am Arbeitsplatz schützen

Wenn der Montagmorgen dich mit Magenschmerzen begrüßt, wenn du nachts nicht mehr abschalten kannst und wenn selbst deine Lieblingsaufgaben nur noch Erschöpfung auslösen – dann sind das keine Zufälle. Es sind Warnsignale deines Körpers, die du ernst nehmen musst. Psychische Belastungen nehmen dramatisch zu, und der Arbeitsplatz spielt dabei eine zentrale Rolle. Laut WHO sind Depressionen und Angststörungen weltweit führende Ursachen für Arbeitsunfähigkeit, in Deutschland sind psychische Erkrankungen mittlerweile der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen.

Maik Marx, unser Experte für Karriere- und Bewerbungsfragen bei plangenial, beleuchtet in dieser Podcast-Folge die Ursachen, Symptome und Schutzstrategien rund um mentale Gesundheit am Arbeitsplatz. Es geht nicht darum, dich schwach zu machen – im Gegenteil: Wer seine Grenzen kennt und schützt, ist stärker und langfristig erfolgreicher. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Folge zusammen und gibt dir konkrete Werkzeuge an die Hand, die du sofort anwenden kannst.

Warum mentale Gesundheit am Arbeitsplatz kein Luxusthema ist

Mentale Gesundheit ist weit mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit. Die WHO definiert sie als einen Zustand des Wohlbefindens, in dem du deine eigenen Fähigkeiten ausschöpfen, mit normalem Lebensstress umgehen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten kannst. Am Arbeitsplatz bedeutet das: Du fühlst dich wertgeschätzt, hast ein gutes Verhältnis zu Kollegen, kannst deine Aufgaben bewältigen und findest Sinn in dem, was du tust.

Doch die Realität sieht oft anders aus. Chronischer Stress ist keine Seltenheit mehr, sondern ein gesellschaftliches Problem. Laut Statistischem Bundesamt nehmen psychische Erkrankungen seit Jahren kontinuierlich zu – mit erheblichen Folgen für Betroffene, Unternehmen und das Gesundheitssystem. Die durchschnittliche Krankheitsdauer bei psychischen Erkrankungen liegt bei über 30 Tagen pro Fall, deutlich länger als bei körperlichen Leiden.

Der Arbeitsplatz ist dabei nicht nur Schauplatz, sondern oft auch Mitverursacher. Wenn du ständig Überstunden schiebst, keine Wertschätzung erfährst oder in einem toxischen Team feststeckst, leidet deine Psyche – schleichend, aber nachhaltig. Mentale Gesundheit ist kein Luxus, sondern die Grundlage für ein erfülltes Berufsleben.

Deshalb ist es so wichtig, die Warnsignale zu kennen und präventiv zu handeln. Wer frühzeitig gegensteuert, kann verhindern, dass aus Stress ein ausgewachsenes Burnout wird. Die gute Nachricht: Du hast mehr Einflussmöglichkeiten, als du denkst – auch wenn die äußeren Bedingungen sich nicht sofort ändern lassen.

  • Gesellschaftliches Problem: Psychische Erkrankungen sind in Deutschland der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen
  • Lange Ausfallzeiten: Durchschnittlich über 30 Tage pro Fall – deutlich mehr als bei körperlichen Erkrankungen
  • Arbeitsplatz als Faktor: Überlastung, fehlende Wertschätzung und toxische Kultur verstärken psychische Belastungen
  • Prävention zahlt sich aus: Frühzeitiges Erkennen und Handeln verhindert chronische Erschöpfung und Burnout
Cover Folge 25 – Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz – Burnout-Anzeichen erkennen und sich schützen
Folge 25 · Jetzt anhören

In Folge 25 sprechen Lia und Maik Marx über ein Thema, das in der heutigen Arbeitswelt immer drängender wird: mentale Gesundheit am Arbeitsplatz. Du erfährst, wie du Burnout-Anzeichen frühzeitig erkennst, welche Warnsignale dein Körper sendet und wie du dich wirksam schützt – bevor es zu spät ist. Konkrete Strategien, klare Grenzen und echte Hilfe warten auf dich.

▶ Zur Folge

Die fünf Hauptursachen für psychische Belastungen im Job

Nicht jeder Arbeitstag verläuft harmonisch – das ist normal. Doch wenn bestimmte Belastungsfaktoren dauerhaft wirken, wird aus gesundem Stress krankmachender Disstress. Maik Marx nennt fünf zentrale Ursachen, die du kennen solltest:

Erstens: Überlastung und Zeitdruck. Wenn deine To-do-Liste nie schrumpft, sondern wächst, entsteht ein Gefühl der Ohnmacht. Du arbeitest schneller, machst Überstunden – und kommst trotzdem nicht hinterher. Chronischer Zeitdruck ist wie ein Marathon ohne Ziellinie. Dein Körper schüttet permanent Stresshormone aus, deine Regeneration kommt zu kurz.

Zweitens: Mangelnde Wertschätzung. Wenn deine Leistung nicht anerkannt wird, fühlst du dich unsichtbar. Studien zeigen, dass fehlende Anerkennung einer der stärksten Demotivatoren ist – und ein direkter Weg in die emotionale Erschöpfung. Lob und Feedback sind keine Nettigkeit, sondern psychologische Grundbedürfnisse im Arbeitskontext.

Drittens: Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten. Ein toxisches Arbeitsklima – geprägt von Mobbing, Intrigen oder autoritärem Führungsstil – zehrt enorm an deiner Energie. Wenn du jeden Morgen mit Bauchschmerzen zur Arbeit gehst, ist das ein klares Warnsignal. Ein schlechtes Team-Klima macht langfristig krank.

Viertens: Fehlende Kontrolle und Autonomie. Wenn du nur Befehle ausführst, ohne Mitsprache oder Gestaltungsspielraum, entsteht Frustration. Menschen brauchen das Gefühl, selbstwirksam zu sein. Wer dauerhaft fremdbestimmt arbeitet, verliert die intrinsische Motivation – und damit einen wichtigen Schutzfaktor gegen Burnout.

Fünftens: Unsichere Arbeitsverhältnisse. Die Angst vor Jobverlust, befristeten Verträgen oder Umstrukturierungen erzeugt existenzielle Sorgen. Diese Unsicherheit kannst du nie ganz abschalten – sie begleitet dich auch nach Feierabend. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales weist darauf hin, dass prekäre Beschäftigung ein erheblicher Risikofaktor für psychische Belastungen ist.

  • Überlastung: Ständig mehr Arbeit, als du bewältigen kannst – führt zu chronischem Stress
  • Keine Wertschätzung: Leistung wird nicht anerkannt – du fühlst dich unsichtbar und leer
  • Konflikte: Toxisches Klima, Mobbing, autoritäre Führung – vergiften die Arbeitsatmosphäre
  • Mangelnde Autonomie: Keine Entscheidungsfreiheit – erzeugt Frustration und Ohnmacht
  • Unsichere Arbeit: Angst vor Jobverlust oder Befristung – belastet auch das Privatleben
Lia und Maik im entspannten Gespräch im Lounge-Bereich

Burnout verstehen: Symptome und Warnsignale ernst nehmen

Burnout ist keine Diagnose im klassischen Sinne, sondern ein arbeitsbedingtes Syndrom mit drei Kernsymptomen: Erschöpfung, Distanzierung vom Job und verminderte Leistungsfähigkeit. Die WHO hat Burnout offiziell als Phänomen der Arbeitswelt anerkannt – nicht als Krankheit, aber als erheblicher Risikofaktor für zahlreiche psychische und körperliche Erkrankungen.

Das Tückische: Burnout entwickelt sich schleichend, oft über Monate oder Jahre. Am Anfang stehst du vielleicht noch hochmotiviert im Job, leistest Überstunden, willst es allen recht machen. Doch irgendwann kippt die Energie. Du fühlst dich ausgelaugt, zynisch, gleichgültig. Was früher Freude gemacht hat, löst nur noch Leere aus.

Die Warnsignale sind vielfältig und betreffen Körper, Emotionen, Verhalten und Denken. Körperlich merkst du chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme oder häufige Infekte – dein Immunsystem läuft auf Reserve. Emotional wirst du gereizt, stimmungslabil, empfindest Hoffnungslosigkeit, Angst oder innere Leere.

Im Verhalten ziehst du dich sozial zurück, vernachlässigst Hobbys, greifst vielleicht vermehrt zu Alkohol oder Medikamenten, prokrastinierst bei Aufgaben, die früher selbstverständlich waren. Kognitiv lassen Konzentration, Gedächtnis und Entscheidungsfähigkeit nach – selbst einfache Dinge fallen schwer. Wenn mehrere dieser Symptome über Wochen anhalten, solltest du dringend handeln.

Viele Menschen ignorieren diese Signale – aus Scham, aus Angst, als schwach zu gelten, oder weil sie hoffen, es wird schon wieder. Doch Burnout heilt nicht von selbst. Ohne Intervention wird es schlimmer. Deshalb ist es so wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen – sei es beim Hausarzt, einem Therapeuten oder einem Coach. Wenn du arbeitslos oder arbeitssuchend bist, kannst du über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein auch ein kostenloses Coaching in Anspruch nehmen, das dich genau bei solchen Fragen unterstützt.

  • Körperliche Signale: Chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, häufige Infekte
  • Emotionale Warnung: Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Leere, Hoffnungslosigkeit, Angst
  • Verhaltensänderungen: Sozialer Rückzug, Vernachlässigung von Hobbys, erhöhter Alkohol- oder Medikamentenkonsum, Prokrastination
  • Kognitive Einbußen: Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Schwierigkeiten bei Entscheidungen
Lia und Maik blicken mit Kaffee aus dem Fenster über die Stadt

Grenzen setzen: Wie du Nein sagst, ohne deine Karriere zu gefährden

Eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen gegen Burnout ist das Setzen klarer Grenzen. Doch vielen fällt genau das schwer – aus Angst, als nicht teamfähig oder leistungsbereit zu gelten. Dabei ist das Gegenteil wahr: Wer seine Grenzen kennt und kommuniziert, arbeitet langfristig produktiver und gesünder.

Wie geht das konkret? Wenn dein Chef dir eine zusätzliche Aufgabe gibt, antworte nicht reflexhaft mit „Ja, mache ich“. Nimm dir einen Moment und überlege: Was habe ich gerade auf dem Tisch? Eine professionelle Antwort könnte lauten: „Ich habe aktuell Projekt A, B und C in Bearbeitung. Wenn ich diese neue Aufgabe übernehme, muss ich etwas anderes zurückstellen. Was hat für Sie Priorität?“

Diese Formulierung zeigt, dass du verantwortungsbewusst denkst, nicht faul bist. Du machst transparent, dass Ressourcen begrenzt sind – und gibst deinem Chef die Chance, selbst zu priorisieren. Grenzen setzen heißt nicht Nein zur Arbeit, sondern Ja zu realistischen Zielen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Arbeitszeiten einhalten. Ständige Überstunden sind kein Zeichen von Engagement, sondern von schlechter Planung – oder von Überlastung. E-Mails nach Feierabend müssen nicht sofort beantwortet werden. In einigen Ländern gibt es bereits ein gesetzliches Recht auf Nichterreichbarkeit, in Deutschland ist das noch nicht verankert, aber viele Unternehmen haben Betriebsvereinbarungen. Nutze dieses Recht: Schalte nach Feierabend dein Diensthandy aus, lass E-Mails liegen. Dein Privatleben ist genauso wichtig wie dein Job.

Wenn du Schwierigkeiten hast, Grenzen zu ziehen, kann ein professionelles Coaching helfen. Gemeinsam entwickelt ihr Kommunikationsstrategien, die zu deiner Persönlichkeit und deinem Arbeitsumfeld passen – authentisch, klar und wirkungsvoll.

  • Transparent kommunizieren: „Ich habe aktuell X, Y, Z – was hat Priorität?“ statt blindes Ja-Sagen
  • Arbeitszeiten respektieren: Überstunden sind kein Dauerzustand – Feierabend ist Feierabend
  • Nichterreichbarkeit nutzen: E-Mails nach 18 Uhr können warten – schalte ab, im wahrsten Sinne
  • Coaching in Anspruch nehmen: Lerne professionelle Strategien, um Grenzen klar und respektvoll zu setzen
„Mentale Gesundheit ist kein Luxus, sondern die Grundlage für ein erfülltes, produktives Berufsleben. Wer seine Grenzen kennt und schützt, ist nicht schwach – sondern klug und nachhaltig erfolgreich.“— Maik Marx, plangenial

Pausen, Achtsamkeit und Stressreduktion: Deine täglichen Werkzeuge

Unser Gehirn kann nicht acht Stunden am Stück Höchstleistung bringen – das ist neurobiologisch unmöglich. Trotzdem versuchen viele genau das. Die Folge: Leistungseinbußen, Fehler, Erschöpfung. Studien zeigen, dass regelmäßige kurze Pausen die Produktivität steigern und Stress reduzieren. Eine echte Pause ist keine Zeitverschwendung, sondern eine Investition in deine Leistungsfähigkeit.

Konkret heißt das: Nutze deine Mittagspause wirklich als Pause. Iss nicht am Schreibtisch weiter arbeitend, sondern geh raus, triff Kollegen in der Kantine, lies ein paar Seiten – tu etwas, das mit der Arbeit nichts zu tun hat. Auch kurze Mikropausen alle 90 Minuten helfen: Aufstehen, sich strecken, kurz ans Fenster oder an die frische Luft. Diese kleinen Unterbrechungen regenerieren Körper und Geist.

Neben Pausen sind Entspannungstechniken extrem hilfreich. Meditation, Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Yoga – all das sind wissenschaftlich belegte Methoden, um das Stresslevel zu senken. Du musst nicht gleich eine Stunde meditieren; schon fünf Minuten bewusstes Atmen können Wunder wirken. Apps wie Headspace, Calm oder 7Mind bieten geführte Programme, die du sogar in der Mittagspause machen kannst.

Zeitmanagement ist ein weiterer Schlüssel. Statt dich von einer Aufgabe zur nächsten treiben zu lassen, setze klare Prioritäten. Die Eisenhower-Matrix hilft dir, zwischen wichtig/unwichtig und dringend/nicht dringend zu unterscheiden. To-do-Listen sind gut – aber nur, wenn du realistische Ziele setzt. Drei gut erledigte Aufgaben sind besser als zehn halbfertige.

Wenn du in einem kreativen oder technischen Beruf arbeitest, kann es sinnvoll sein, deine digitalen Skills weiterzuentwickeln, um effizienter zu arbeiten. Plattformen wie liasmart bieten Ressourcen zu KI-Tools, die dir Routineaufgaben abnehmen und Zeit für das Wesentliche schaffen – auch das ist eine Form von Stressreduktion.

  • Echte Pausen: Mittagspause weg vom Schreibtisch – raus, abschalten, regenerieren
  • Mikropausen alle 90 Minuten: Aufstehen, strecken, kurz durchatmen – steigert die Produktivität
  • Entspannungstechniken: Meditation, Atemübungen, Yoga – auch 5 Minuten täglich wirken
  • Zeitmanagement: Prioritäten setzen (Eisenhower-Matrix), realistische To-do-Listen, Fokus auf Wesentliches
  • Digitale Effizienz: KI-Tools und smarte Software entlasten bei Routineaufgaben

AVGS-Coaching: Dein Recht auf kostenlose Unterstützung

Wenn du arbeitslos oder arbeitssuchend bist, hast du Anspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) nach § 45 SGB III. Damit kannst du ein professionelles Coaching in Anspruch nehmen – vollständig kostenfrei. Maik Marx und sein Team bei plangenial sind zertifizierte Anbieter und helfen dir bei Bewerbungsstrategien, Karriereplanung, Neuorientierung und auch bei Fragen rund um mentale Gesundheit im Beruf. Nutze diese Chance – du zahlst keinen Cent, gewinnst aber Klarheit, Motivation und Perspektive. Vereinbare noch heute dein kostenloses Erstgespräch und erfahre, wie das AVGS-Coaching konkret abläuft.

Hilfe suchen ist Stärke: Wann und wo du Unterstützung findest

Viele Menschen zögern, professionelle Hilfe zu suchen – aus Scham, aus Angst oder weil sie denken, sie müssten alles allein schaffen. Doch genau das Gegenteil ist wahr: Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche. Es zeigt, dass du Verantwortung für deine Gesundheit übernimmst.

Wenn du erste Burnout-Anzeichen bei dir bemerkst, sprich mit jemandem darüber – einem Freund, Partner, Therapeuten oder Coach. Auch dein Hausarzt ist ein guter erster Ansprechpartner. Er kann dich an Fachärzte oder Psychotherapeuten überweisen und gegebenenfalls eine Krankschreibung ausstellen, wenn du eine Auszeit brauchst.

Wenn du arbeitssuchend bist oder dich beruflich neu orientieren möchtest, bietet die Arbeitsagentur mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) Zugang zu professionellem Coaching – vollständig kostenlos. Maik Marx und sein Team bei plangenial sind zertifizierte AVGS-Anbieter und unterstützen dich bei Bewerbungsfragen, Karriereplanung und auch bei Themen wie mentaler Gesundheit im Jobkontext.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Beratungsstellen und Hotlines, etwa die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222), die rund um die Uhr kostenlos erreichbar ist. Auch Betriebsärzte, Personalabteilungen oder Betriebsräte können erste Anlaufstellen sein – gerade wenn die Belastung arbeitsbedingt ist.

Scheue dich nicht, mehrere Wege parallel zu gehen: ein Coaching für die berufliche Perspektive, eine Therapie für die psychische Stabilisierung, vielleicht auch eine Weiterbildung, um neue Qualifikationen zu erwerben und deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Je früher du handelst, desto besser sind deine Aussichten auf vollständige Erholung.

  • Hausarzt: Erste Anlaufstelle, Überweisung an Fachärzte, Krankschreibung bei Bedarf
  • AVGS-Coaching: Kostenlos für Arbeitssuchende – professionelle Unterstützung bei Bewerbung, Karriere und mentaler Gesundheit
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 – rund um die Uhr, anonym und kostenlos
  • Betriebsarzt / Personalabteilung: Ansprechpartner bei arbeitsbedingten Belastungen im Unternehmen
  • Therapie und Weiterbildung: Psychische Stabilisierung und neue berufliche Perspektiven parallel entwickeln

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Häufige Fragen

Wie erkenne ich, ob ich nur gestresst bin oder bereits ein Burnout habe?

Stress ist eine kurzfristige Reaktion auf Belastung und klingt mit Erholung wieder ab. Burnout ist ein chronischer Zustand mit drei Kernsymptomen: anhaltende Erschöpfung, emotionale Distanzierung vom Job und verminderte Leistungsfähigkeit. Wenn diese Symptome über mehrere Wochen bestehen und Erholung nicht mehr hilft, solltest du professionelle Hilfe suchen – etwa bei deinem Hausarzt oder einem Coach.

Kann ich ein AVGS-Coaching auch bei mentalen Belastungen nutzen?

Ja, absolut. Der AVGS richtet sich zwar primär an Arbeitssuchende zur Vermittlung in den Arbeitsmarkt, doch ein gutes Coaching umfasst auch Themen wie Selbstmanagement, Stressbewältigung und Neuorientierung. Maik Marx und sein Team bei plangenial berücksichtigen deine individuelle Situation – inklusive mentaler Gesundheit – und entwickeln mit dir realistische, nachhaltige Strategien für deinen beruflichen Weg.

Was kann ich tun, wenn mein Chef ständig Überstunden verlangt?

Setze klare Grenzen und kommuniziere transparent: „Ich habe aktuell Projekt A, B und C. Welche Aufgabe hat Priorität?“ Dokumentiere deine Arbeitszeiten und sprich das Thema im Mitarbeitergespräch an. Falls nötig, hole den Betriebsrat oder die Personalabteilung dazu. Überstunden dürfen nicht zur Dauerlösung werden – das ist weder gesund noch rechtlich unbegrenzt zulässig.

Wie finde ich heraus, ob mein Arbeitsplatz wirklich der Grund für meine Belastung ist?

Führe eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wann treten die Symptome auf? Bessern sie sich im Urlaub oder am Wochenende? Gibt es konkrete Auslöser (Chef, Kollegen, Arbeitsmenge)? Ein Coaching oder eine Therapie kann dir helfen, diese Fragen systematisch zu klären und herauszufinden, ob eine Veränderung im Job oder eine innere Haltungsänderung nötig ist – oder beides.

Welche konkreten Entspannungstechniken kann ich sofort im Büro anwenden?

Probiere die 4-7-8-Atemtechnik: Atme 4 Sekunden ein, halte 7 Sekunden, atme 8 Sekunden aus – wiederhole das 3-5 Mal. Oder mache eine progressive Muskelentspannung am Schreibtisch: Spanne nacheinander einzelne Muskelgruppen für 5 Sekunden an und entspanne sie wieder. Auch ein kurzer Spaziergang um den Block oder Stretching am Fenster helfen, Stresshormone abzubauen und den Kopf freizubekommen.

Ein persönliches Wort von Maik

Ich weiß, wie schwer es sein kann, die eigenen Grenzen zu erkennen und anzuerkennen – gerade in einer Arbeitswelt, die oft mehr, schneller, besser fordert. Doch genau deshalb ist es so wichtig, innezuhalten und ehrlich zu fragen: Geht es mir gut? Fühle ich mich wertgeschätzt? Habe ich noch Energie für die Dinge, die mir wichtig sind? Wenn die Antwort nein lautet, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstwahrnehmung – und die ist der erste Schritt zur Veränderung. Mentale Gesundheit ist kein Luxus, den man sich irgendwann mal gönnt, sondern die Basis für alles, was du beruflich und privat erreichen möchtest. Ich erlebe jeden Tag, wie Menschen durch kleine, klare Schritte wieder in ihre Kraft kommen – durch Grenzen setzen, durch Pausen, durch das Gespräch mit jemandem, der zuhört und versteht. Du bist wertvoll, deine Gesundheit ist wertvoll, und du hast jedes Recht, beides zu schützen. Falls du Unterstützung brauchst – sei es bei der Bewerbung, bei der Neuorientierung oder einfach beim Sortieren deiner Gedanken – bin ich für dich da. Gemeinsam finden wir einen Weg, der zu dir passt, der dich stärkt und der nachhaltig ist. Du musst das nicht allein durchstehen.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenial

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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