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Folge 31: Remote Work und digitale Nomaden Arbeiten von überall

Cover Folge 31
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 31

Remote Work und digitale Nomaden – Arbeiten von überall

Die Pandemie hat unsere Arbeitswelt fundamental verändert. Was früher als Privileg einzelner galt, ist heute für viele Beschäftigte zur Normalität geworden: Remote Work. Plötzlich arbeiten wir vom Küchentisch, aus dem Homeoffice oder sogar vom Strand aus – und viele möchten diese Freiheit nicht mehr missen. Remote Work ist gekommen, um zu bleiben, und das aus gutem Grund.

In dieser Podcast-Folge nehmen dich Lia und Maik Marx mit in die Welt des ortsunabhängigen Arbeitens. Du erfährst, wie sich Remote Work vom klassischen Homeoffice unterscheidet, welche rechtlichen Fallstricke es gibt und was du beachten musst, wenn du als digitaler Nomade die Welt bereisen möchtest. Außerdem beleuchten wir die Vor- und Nachteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber – denn nur wenn beide Seiten profitieren, kann dieses Modell langfristig funktionieren.

Remote Work in Deutschland – Zahlen und Entwicklung

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut aktuellen Studien arbeiten in Deutschland mittlerweile etwa 25 bis 30 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise remote. Vor der Pandemie lag dieser Anteil bei gerade einmal 12 Prozent – ein gewaltiger Sprung in kürzester Zeit. Die Pandemie war der Katalysator, der viele Unternehmen gezwungen hat, ihre Arbeitsmodelle zu überdenken.

Interessant ist dabei die Verteilung: Während in manchen Branchen wie IT, Beratung oder Marketing Remote Work zum Standard geworden ist, arbeiten in anderen Bereichen wie Produktion, Handel oder Pflege die meisten nach wie vor vor Ort. Remote Work funktioniert vor allem dort, wo die Arbeit hauptsächlich digital stattfindet.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht regelmäßig Erhebungen zur Verbreitung von Homeoffice und mobiler Arbeit. Die Daten zeigen: Besonders Akademiker und Menschen in Büroberufen nutzen die Möglichkeit, von zu Hause oder anderen Orten zu arbeiten. Aber auch immer mehr kleinere Unternehmen erkennen die Vorteile und bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitsmodelle an.

Was viele nicht wissen: Remote Work ist nicht dasselbe wie Homeoffice. Homeoffice bezeichnet einen festen Arbeitsplatz zu Hause, der vom Arbeitgeber oft auch ausgestattet wird. Remote Work hingegen bedeutet, dass du von überall arbeiten kannst – aus dem Coworking Space, dem Café, vom Ferienhaus oder sogar aus dem Ausland.

  • Vollzeit-Remote: Du arbeitest ausschließlich von außerhalb des Büros, dein Arbeitgeber hat möglicherweise gar kein klassisches Office mehr
  • Hybrid-Modell: Du bist ein paar Tage pro Woche im Büro und arbeitest die restlichen Tage remote – das beliebteste Modell in Deutschland
  • Gelegentliches Homeoffice: Du arbeitest primär im Büro, hast aber die Möglichkeit, bei Bedarf von zu Hause zu arbeiten
Cover Folge 31 – Remote Work und digitale Nomaden – Arbeiten von überall und was du beachten musst
Folge 31 · Jetzt anhören

In Folge 31 unseres Podcasts sprechen Lia und Maik Marx über die Remote-Arbeit und das Leben als digitaler Nomade. Du erfährst, wie verbreitet Remote Work mittlerweile ist, welche Vorteile und Herausforderungen es gibt, was rechtlich zu beachten ist und ob das Arbeiten aus dem Ausland wirklich funktioniert. Eine spannende Folge für alle, die ortsunabhängig arbeiten möchten.

▶ Zur Folge

Die Vorteile von Remote Work – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Warum ist Remote Work so beliebt geworden? Die Vorteile liegen auf der Hand – und sie betreffen beide Seiten. Für Arbeitnehmer steht an erster Stelle die Zeitersparnis: Wer nicht mehr pendeln muss, spart täglich ein bis zwei Stunden. Zeit ist das wertvollste Gut, und diese gewonnenen Stunden kannst du für Familie, Sport oder Weiterbildung nutzen.

Die Flexibilität ist ein weiterer enormer Vorteil. Du kannst deine Arbeitszeiten oft besser an dein Privatleben anpassen – etwa um die Kinder zur Schule zu bringen oder mittags zum Sport zu gehen. Eine bessere Work-Life-Balance ist für viele der Hauptgrund, remote zu arbeiten. Hinzu kommt die Kostenersparnis: Weniger Ausgaben für Fahrtkosten, Mittagessen und Arbeitskleidung schonen deinen Geldbeutel erheblich.

Überraschenderweise berichten viele Remote-Arbeiter von einer höheren Produktivität. Ohne die ständigen Unterbrechungen im Großraumbüro, ohne spontane Meetings und Small Talk am Kaffeeautomaten können sie sich besser konzentrieren. Natürlich funktioniert das nicht für jeden – manche brauchen die Struktur und den sozialen Austausch des Büros.

Aber auch Arbeitgeber profitieren massiv: Sie können ihren Talentpool auf ganz Deutschland oder sogar weltweit ausweiten. Warum nur in München suchen, wenn die beste Entwicklerin vielleicht in Hamburg wohnt? Zudem sparen Unternehmen erhebliche Kosten für Büroflächen, Ausstattung und Nebenkosten. Wenn du mehr über moderne Arbeitswelten und Karriereoptionen erfahren möchtest, lohnt sich ein Blick auf unser Coaching-Angebot.

Ein oft unterschätzter Vorteil ist der Umweltaspekt: Weniger Pendeln bedeutet weniger CO₂-Emissionen und einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Für immer mehr Arbeitnehmer und Unternehmen ist das ein wichtiges Argument.

  • Wohnortfreiheit: Du kannst aufs Land ziehen oder in günstigere Städte – die Miete in Berlin-Mitte ist kein Muss mehr
  • Mitarbeiterbindung: Remote Work ist ein starker Benefit, der Fachkräfte anzieht und hält
  • Zufriedenheit: Studien zeigen, dass Remote-Mitarbeiter oft zufriedener und motivierter sind
Lia hält stolz und gerührt eine Urkunde, Maik ist sichtlich stolz

Die Herausforderungen und Nachteile – was du beachten musst

So verlockend Remote Work klingt – es gibt auch Schattenseiten, die du kennen solltest. Die größte Herausforderung für viele ist die Isolation. Wenn du tagelang nur mit dem Bildschirm kommunizierst, fehlen die sozialen Kontakte, der spontane Austausch mit Kollegen, das gemeinsame Mittagessen. Einsamkeit kann zur echten Belastung werden.

Ein weiteres Problem ist die Vermischung von Arbeit und Privatleben. Wenn dein Büro im Wohnzimmer steht, fällt das Abschalten schwer. Viele Remote-Arbeiter berichten, dass sie mehr arbeiten als früher – weil die klare Trennung fehlt. Ohne bewusste Grenzen wird aus Flexibilität schnell eine Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit.

Auch Ablenkungen zu Hause können ein Problem sein: Kinder, Partner, der Wäscheberg oder die Versuchung, nebenbei Netflix zu schauen. Nicht jeder verfügt über einen ruhigen, ergonomischen Arbeitsplatz mit schnellem Internet. Gerade in ländlichen Regionen ist die Infrastruktur oft noch unzureichend.

Für Arbeitgeber ist die größte Herausforderung die Kommunikation. Remote ist es schwieriger, Missverständnisse zu vermeiden, eine Teamkultur aufzubauen und neue Mitarbeiter einzuarbeiten. Das sogenannte Onboarding von neuen Kollegen funktioniert remote deutlich schlechter – der informelle Wissenstransfer fehlt.

Manche Führungskräfte haben zudem Probleme mit Vertrauen und Kontrolle. Wer seine Mitarbeiter nicht sieht, fragt sich: Arbeiten sie wirklich? Diese Kontrollmentalität ist ein Relikt alter Führungskultur, aber sie existiert noch häufig. Moderne Führung setzt auf Ergebnisse statt auf Anwesenheit.

  • Karrierenachteile: Manche befürchten, bei Beförderungen übergangen zu werden, wenn sie nicht im Büro sichtbar sind – das sogenannte „Out of sight, out of mind“-Problem
  • Technische Anforderungen: Du brauchst eine stabile IT-Infrastruktur, sichere VPN-Verbindungen und Support bei Problemen
  • Selbstdisziplin: Remote Work erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstorganisation
Maik macht Lia vor dem Amtsgebäude Mut

Rechtliche Rahmenbedingungen – was du unbedingt wissen musst

Viele glauben, sie hätten ein Recht auf Homeoffice – das ist in Deutschland jedoch nicht der Fall. Es gibt aktuell keinen gesetzlichen Anspruch auf Remote Work. Dein Arbeitgeber kann ablehnen, auch ohne Begründung. Allerdings wird politisch diskutiert, ein solches Recht einzuführen, ähnlich wie in Ländern wie den Niederlanden oder Portugal.

In der Praxis gewähren viele Arbeitgeber Remote Work trotzdem – einfach weil es ein wichtiger Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte ist. Wer heute keine flexiblen Arbeitsmodelle anbietet, hat es schwer, gute Leute zu finden und zu halten. Arbeitgeber können es sich kaum noch leisten, stur auf Präsenzpflicht zu bestehen.

Auch remote gelten die gleichen arbeitsrechtlichen Regelungen wie im Büro. Das Arbeitszeitgesetz schreibt vor: maximal acht Stunden pro Tag, Pausen müssen eingehalten werden, ebenso Ruhezeiten von mindestens elf Stunden zwischen zwei Arbeitstagen. Dein Arbeitgeber ist auch für deinen Heimarbeitsplatz verantwortlich.

Das bedeutet konkret: Der Arbeitsplatz zu Hause muss ergonomischen Standards entsprechen. Ein vernünftiger Schreibtisch, ein guter Stuhl, ausreichend Licht – all das fällt unter den Arbeitsschutz. Viele Arbeitgeber stellen deshalb Equipment zur Verfügung oder bezuschussen die Anschaffung.

Auch der Datenschutz ist ein wichtiges Thema, gerade wenn du mit sensiblen Kundendaten arbeitest. Du musst sicherstellen, dass niemand Unbefugtes Zugriff auf deine Arbeitsmaterialien hat – auch nicht Familienmitglieder. Bei Unfällen während der Arbeitszeit zu Hause greift übrigens die gesetzliche Unfallversicherung, allerdings nur, wenn der Unfall in direktem Zusammenhang mit der Arbeit steht.

  • Kostenübernahme: Wer zahlt für Internet, Strom, Büromaterial? Das sollte im Arbeitsvertrag oder in einer separaten Vereinbarung geklärt sein
  • Versicherung: Die Haftpflichtversicherung deines Arbeitgebers greift in der Regel auch bei Schäden, die bei der Remote-Arbeit entstehen
  • Betriebsrat: In mitbestimmungspflichtigen Betrieben hat der Betriebsrat ein Mitspracherecht bei der Einführung von Homeoffice-Regelungen
„Remote Work ist nicht nur ein Arbeitsmodell – es ist eine Lebenseinstellung. Wer die Freiheit schätzt, muss auch die Verantwortung tragen.“— Maik Marx, plangenial

Remote Work aus dem Ausland – der Traum vom Arbeiten am Strand

Viele träumen davon: Morgens am Laptop arbeiten, nachmittags am Strand liegen. Grundsätzlich ist das möglich – aber rechtlich ist es deutlich komplizierter, als viele denken. Arbeiten aus dem Ausland ist ein juristisches Minenfeld, das du nicht unterschätzen solltest.

Die erste Hürde ist das Arbeitsrecht: Wenn du länger als ein paar Wochen in einem anderen Land arbeitest, kann dort das lokale Arbeitsrecht gelten. Das bedeutet: Kündigungsschutz, Urlaubsansprüche, Arbeitszeiten – alles richtet sich dann nach den Regeln des Gastlandes. Für deinen Arbeitgeber kann das erhebliche Pflichten mit sich bringen.

Die Steuern sind die nächste Herausforderung. Die sogenannte 183-Tage-Regelung besagt: Wer mehr als 183 Tage im Jahr in einem anderen Land ist, wird dort steuerpflichtig. Dann musst du in beiden Ländern eine Steuererklärung abgeben, und dein Arbeitgeber muss möglicherweise im Ausland Lohnsteuer abführen.

Auch bei der Sozialversicherung gibt es Fallstricke. Innerhalb der EU gilt zwar das Prinzip, dass du dort versichert bist, wo du arbeitest – aber auch hier gibt es Ausnahmen und Sonderregelungen. Außerhalb der EU wird es noch komplizierter. Viele Arbeitgeber erlauben deshalb nur kurzfristige Auslandsaufenthalte von wenigen Wochen.

Wenn du ernsthaft erwägst, längere Zeit aus dem Ausland zu arbeiten, solltest du das vorab mit deinem Arbeitgeber klären und dir rechtlichen Rat holen. Manche Unternehmen haben inzwischen Richtlinien für „Workation“ – eine Mischung aus Work und Vacation. Informationen zu internationalen Arbeitsmöglichkeiten findest du auch bei Make it in Germany.

  • Visum und Aufenthaltsgenehmigung: In vielen Ländern brauchst du eine spezielle Genehmigung, um dort arbeiten zu dürfen – auch remote
  • Zeitverschiebung: Wenn dein Team in Deutschland arbeitet, du aber in Thailand bist, kann das die Kommunikation erheblich erschweren
  • Versicherung: Deine deutsche Krankenversicherung gilt nicht automatisch weltweit – prüfe den Versicherungsschutz genau

Checkliste: Bin ich der Typ für Remote Work?

Bevor du dich für Remote Work entscheidest, solltest du ehrlich prüfen, ob dieser Arbeitsstil zu dir passt. Selbstdisziplin ist das A und O – kannst du dich selbst strukturieren, ohne dass dir jemand über die Schulter schaut? Brauchst du den sozialen Austausch im Büro, oder arbeitest du lieber in Ruhe? Hast du zu Hause einen geeigneten Arbeitsplatz mit gutem Internet? Nicht jeder Mensch funktioniert remote gleich gut. Manche brauchen die Trennung von Arbeits- und Privatleben, andere genießen die Flexibilität. Sei ehrlich zu dir selbst – nur dann wird Remote Work für dich funktionieren. Bei der Arbeitsagentur findest du auch Beratungsangebote zur beruflichen Orientierung, die dir bei dieser Entscheidung helfen können.

Digitale Nomaden – Leben und Arbeiten ohne festen Wohnsitz

Digitale Nomaden gehen noch einen Schritt weiter als Remote-Arbeiter. Sie haben keinen festen Wohnsitz, sondern reisen kontinuierlich und arbeiten von überall – mal aus Bali, mal aus Lissabon, mal aus Chiang Mai. Das Leben als digitaler Nomade ist Freiheit pur, aber auch eine echte Herausforderung.

Die meisten digitalen Nomaden arbeiten als Freelancer oder Selbstständige – in Berufen wie Webdesign, Programmierung, Online-Marketing, Texten, Coaching oder Beratung. Sie brauchen nur einen Laptop und eine stabile Internetverbindung. Immer mehr arbeiten aber auch als Angestellte in vollständig remote organisierten Unternehmen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Du kannst die Welt bereisen, neue Kulturen kennenlernen, spannende Menschen treffen und dabei Geld verdienen. Viele digitale Nomaden nutzen die Möglichkeit, in Ländern mit niedrigeren Lebenshaltungskosten zu arbeiten – so können sie mit einem deutschen Gehalt oder Einkommen deutlich besser leben als in München oder Hamburg.

Aber das Leben als digitaler Nomade hat auch Schattenseiten: Keine Routine, ständiges Packen und Umziehen, fehlende soziale Bindungen, Einsamkeit, bürokratischer Aufwand. Nicht jeder ist für diesen Lebensstil gemacht. Es erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen.

Wenn du darüber nachdenkst, als digitaler Nomade zu leben, solltest du klein anfangen: Teste es erstmal für ein paar Wochen oder Monate, bevor du deine Wohnung kündigst. Viele Nomaden nutzen Coworking Spaces – dort findest du nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch Gleichgesinnte und ein Stück Community. Falls du für den Schritt in die Selbstständigkeit Unterstützung brauchst, kann dir ein professionelles Coaching helfen, die richtigen Weichen zu stellen.

  • Visa und Aufenthalt: Viele Länder bieten inzwischen spezielle „Digital Nomad Visas“ an – etwa Portugal, Estland, Kroatien oder Barbados
  • Krankenversicherung: Als digitaler Nomade brauchst du eine internationale Krankenversicherung, die weltweit gilt
  • Steuern: Auch ohne festen Wohnsitz musst du irgendwo Steuern zahlen – kläre das unbedingt mit einem Steuerberater
  • Online-Präsenz: Als Freelancer brauchst du eine professionelle Website – Unterstützung findest du zum Beispiel bei First Networks

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Häufige Fragen

Kann mein Arbeitgeber Homeoffice einfach wieder streichen?

Ja, grundsätzlich schon – es sei denn, Homeoffice ist vertraglich vereinbart oder in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben. Ohne solche Vereinbarungen kann dein Arbeitgeber die Regelung jederzeit ändern. Eine bloße Duldung oder Gewohnheit begründet keinen Rechtsanspruch. Wenn dir Homeoffice wichtig ist, solltest du es schriftlich im Arbeitsvertrag festhalten lassen.

Muss mein Arbeitgeber mir einen Schreibtisch und Stuhl für zu Hause stellen?

Das kommt darauf an. Wenn Homeoffice dauerhaft vereinbart ist, muss der Arbeitgeber für einen ergonomischen Arbeitsplatz sorgen – entweder durch Bereitstellung der Möbel oder durch Kostenerstattung. Bei gelegentlichem Homeoffice ist die Rechtslage weniger klar. In der Praxis bieten viele Arbeitgeber Zuschüsse oder Equipment an, um ihre Mitarbeiter zu unterstützen. Sprich das Thema offen mit deinem Arbeitgeber an.

Wie finde ich Remote Jobs?

Es gibt spezialisierte Jobbörsen für Remote-Stellen wie Remote.co, We Work Remotely oder FlexJobs. Auch auf klassischen Plattformen wie LinkedIn, Indeed oder der offiziellen Jobbörse kannst du gezielt nach „Remote“ oder „Homeoffice“ filtern. Viele Tech-Unternehmen und Start-ups sind inzwischen vollständig remote organisiert. Achte in Stellenanzeigen auf Formulierungen wie „100% remote“ oder „remote-first“.

Was sind die besten Tools für Remote Work?

Für Kommunikation sind Slack, Microsoft Teams oder Zoom unverzichtbar. Für Projektmanagement eignen sich Asana, Trello oder Monday. Dateiverwaltung funktioniert am besten mit Google Drive, Dropbox oder OneDrive. Wichtig ist, dass das ganze Team dieselben Tools nutzt. Für die technische Seite und digitale Skills kann auch ein Blick auf LIA Smart hilfreich sein, wo du mehr über digitale Lösungen erfährst.

Kann ich als Arbeitnehmer verlangen, komplett remote zu arbeiten?

Verlangen kannst du es, aber dein Arbeitgeber muss nicht zustimmen. In Deutschland gibt es – anders als etwa in Portugal – kein gesetzliches Recht auf Homeoffice oder Remote Work. Du kannst jedoch eine Anfrage stellen und gute Argumente vorbringen: höhere Produktivität, bessere Work-Life-Balance, Kosteneinsparungen für beide Seiten. Viele Arbeitgeber sind heute verhandlungsbereit, vor allem wenn du bereits bewiesen hast, dass du remote gut arbeitest.

Ein persönliches Wort von Maik

Remote Work und das Leben als digitaler Nomade sind mehr als nur Trends – sie sind Ausdruck einer fundamentalen Veränderung unserer Arbeitswelt. Ich erlebe in meinen Coachings täglich, wie Menschen nach mehr Freiheit, Flexibilität und Selbstbestimmung suchen. Und das ist absolut berechtigt. Die Technologie gibt uns heute Möglichkeiten, von denen frühere Generationen nur träumen konnten. Gleichzeitig sehe ich aber auch, wie wichtig es ist, ehrlich mit sich selbst zu sein. Nicht jeder Mensch ist für Remote Work gemacht, und das ist völlig in Ordnung. Manche brauchen die Struktur eines Büros, den direkten Kontakt zu Kollegen, die klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben. Es gibt kein richtig oder falsch – nur das, was zu dir und deiner Lebenssituation passt. Was mich persönlich an diesem Thema so fasziniert, ist die Freiheit, die es ermöglicht. Die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo und wie du arbeitest. Die Freiheit, dein Leben nach deinen Werten zu gestalten. Aber mit dieser Freiheit kommt auch Verantwortung – die Verantwortung, dich selbst zu organisieren, Grenzen zu setzen, für deine Gesundheit zu sorgen. Wenn du überlegst, remote zu arbeiten oder sogar als digitaler Nomade zu leben, dann nimm dir Zeit für diese Entscheidung. Probiere es aus, taste dich heran, lerne dich selbst besser kennen. Und hab keine Angst vor Fehlern – auch der Weg zurück ins Büro ist keine Niederlage, sondern eine wertvolle Erkenntnis. Ich bin überzeugt: Die Zukunft der Arbeit ist flexibel, hybrid und menschenzentriert. Lass uns gemeinsam herausfinden, welcher Weg der richtige für dich ist.

Maik MarxDein Bewerbungs- & Karriere-Coach bei plangenial

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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