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Folge 47: Generationen am Arbeitsplatz: Boomer, Gen X, Millennials und Gen Z

Folge 47: Generationen am Arbeitsplatz: Boomer, Gen X, Millennials und Gen Z

Cover Folge 47
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 47

Generationen am Arbeitsplatz: Boomer, Gen X, Millennials und Gen Z

Stell dir vor, du sitzt in einem Meeting: Die 59-jährige Abteilungsleiterin (Gen X) diskutiert mit dem 35-jährigen Projektleiter (Millennial) und der 24-jährigen Trainee (Gen Z) über die neue Arbeitszeitregelung. Drei Generationen, drei völlig unterschiedliche Erwartungen an Führung, Kommunikation und Work-Life-Balance. Willkommen in der Arbeitswelt 2025! Noch nie zuvor haben so viele Generationen gleichzeitig im Arbeitsleben gestanden – und das birgt enormes Potenzial, aber auch jede Menge Zündstoff.

In Podcast-Folge 47 von plangenial.de nehmen Lia und Maik Marx dich mit auf eine faszinierende Reise durch die Generationen am Arbeitsplatz. Maik bringt jahrzehntelange Coaching-Erfahrung mit Menschen aller Altersgruppen mit und zeigt dir, wie Boomer, Generation X, Millennials und Gen Z ticken – und wie du die Unterschiede zur Stärke machst. Dieser Beitrag liefert dir keine hohlen Floskeln, sondern echte Einblicke, handfeste Zahlen und praktische Strategien. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie generationenübergreifende Zusammenarbeit gelingt!

Welche Generationen arbeiten heute zusammen?

Aktuell tummeln sich vier bis fünf Generationen gleichzeitig auf dem Arbeitsmarkt – ein historisches Novum. Laut Statistischem Bundesamt lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter 2023 bei knapp 64 Jahren, während gleichzeitig immer mehr junge Menschen schon mit Mitte 20 ins Berufsleben starten. Das bedeutet: 40 Jahre Altersunterschied im selben Team!

Die Traditionalisten (geboren 1928–1945, heute über 80) sind nur noch vereinzelt im Arbeitsleben anzutreffen – meist als Berater oder in Familienunternehmen. Ihr Erbe: Disziplin, Pflichtbewusstsein und Respekt vor Autorität. Sie prägten die Nachkriegsjahre und legten den Grundstein für unser heutiges Arbeitsethos.

Baby Boomer (1946–1964, heute 60–78 Jahre) stellen noch immer einen beträchtlichen Anteil der Belegschaften, vor allem in Führungspositionen. Viele sind kurz vor der Rente oder bereits im Ruhestand, doch ihre Prägung durch das Wirtschaftswunder und ihre ausgeprägte Arbeitsmoral wirken bis heute nach. Boomer nehmen bei ihrem Ausscheiden enormes Fachwissen und jahrzehntelange Erfahrung mit – ein Verlust, den Unternehmen kaum kompensieren können.

Die Generation X (1965–1980, heute 44–59 Jahre) bildet das Rückgrat vieler Organisationen. Als Schlüsselkinder mit berufstätigen Eltern lernten sie früh Selbstständigkeit und Pragmatismus. Sie sind die erste Generation, die den digitalen Wandel aktiv mitgestaltet hat – von der analogen Kindheit bis zur volldigitalen Arbeitswelt. Heute sitzen viele von ihnen im mittleren und höheren Management und vermitteln zwischen den älteren und jüngeren Kollegen.

Millennials oder Generation Y (1981–1996, heute 28–43 Jahre) sind die größte Gruppe im heutigen Arbeitsleben. Sie wuchsen mit dem Internet, Handys und Globalisierung auf und erlebten prägende Ereignisse wie 9/11 und die Finanzkrise 2008. Ihre Suche nach Sinn, Flexibilität und Selbstverwirklichung prägt moderne Arbeitskulturen. Sie fordern flache Hierarchien, regelmäßiges Feedback und möchten Arbeit und Leben sinnvoll miteinander verbinden.

Die Generation Z (1997–2012, heute 12–27 Jahre) steht gerade am Anfang ihrer Karriere oder studiert noch. Sie sind echte Smartphone-Natives, für die Social Media, Klimakrise und mentale Gesundheit zentrale Themen sind. Gen Z fordert klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben und ist pragmatischer und sicherheitsorientierter als die optimistischen Millennials. Bald folgt die Generation Alpha (ab 2013 geboren), die jedoch noch nicht im Arbeitsleben angekommen ist.

  • Traditionalisten (1928–1945): Disziplin, Pflichtbewusstsein, seltene Berater-Rollen
  • Baby Boomer (1946–1964): Wirtschaftswunder-Generation, hohe Arbeitsmoral, oft in Führung
  • Generation X (1965–1980): Pragmatisch, selbstständig, digital adaptiert, mittleres Management
  • Millennials / Gen Y (1981–1996): Sinnsuche, Flexibilität, größte Gruppe im Berufsleben
  • Generation Z (1997–2012): Smartphone-Natives, Work-Life-Trennung, Sicherheitsorientierung
Cover Folge 47 – Generationen am Arbeitsplatz – Boomer, Gen X, Millennials und Gen Z
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In Folge 47 sprechen Lia und Maik über ein hochaktuelles Thema: Erstmals arbeiten bis zu fünf Generationen gleichzeitig zusammen – von Babyboomern bis zur Gen Z. Was macht jede Generation aus? Wo entstehen Konflikte, und wie gelingt die Zusammenarbeit? Dieser Beitrag liefert dir fundierte Einblicke, konkrete Tipps und praxisnahe Lösungen für den Generationen-Mix im Berufsalltag.

▶ Zur Folge

Was prägt die Baby Boomer?

Die Baby Boomer sind Kinder der Nachkriegszeit und des Wirtschaftswunders. Ihre Eltern erlebten Krieg und Entbehrung, weshalb Werte wie Fleiß, Loyalität, Hierarchie und Respekt tief verankert sind. Arbeit war für Boomer nicht nur Broterwerb, sondern Lebenssinn und Identität.

Ihr Arbeitsethos ist legendär: Überstunden gehörten zum guten Ton, Karriere war wichtig, und wer Engagement zeigte, opferte auch mal das Wochenende. Jobsicherheit, Gehalt und Status waren die wichtigsten Motivatoren. Viele Boomer blieben 20, 30 oder sogar 40 Jahre beim selben Arbeitgeber – heute für jüngere Generationen kaum vorstellbar.

In der Kommunikation bevorzugen Boomer das persönliche Gespräch oder das Telefon. E-Mail lernten sie erst im Laufe ihrer Karriere kennen. Führung bedeutete für sie klare Top-Down-Strukturen: Der Chef gibt vor, das Team setzt um. Feedback gab es selten – no news is good news lautete die Devise.

Technologisch mussten sich Boomer enorm anpassen: Sie starteten ihre Karriere mit Schreibmaschine und Faxgerät und arbeiten heute mit Cloud, Videokonferenzen und digitalen Workflows. Diese Anpassungsfähigkeit wird oft unterschätzt. Gleichzeitig hatten sie kaum Verständnis für Work-Life-Balance – Arbeit hatte Vorrang, das Privatleben ordnete sich unter.

Aktuell gehen viele Boomer in Rente oder befinden sich im letzten Karriereabschnitt. Mit ihnen geht unersetzliches Erfahrungswissen verloren, das Unternehmen oft nur unzureichend dokumentiert haben. Laut Arbeitsagentur wird der demografische Wandel in den nächsten Jahren zur größten Herausforderung für den deutschen Arbeitsmarkt.

  • Kindheit in Nachkriegszeit: Wiederaufbau, Wirtschaftswunder, geprägt von Fleiß und Disziplin
  • Arbeit als Lebenssinn: Überstunden normal, Karriere zentral, Privatleben nachrangig
  • Lange Loyalität: 20–40 Jahre beim selben Arbeitgeber keine Seltenheit
  • Hierarchische Führung: Top-Down, klare Strukturen, Respekt vor Autorität
  • Technologie-Anpassung: Von Schreibmaschine zu Cloud – enorme Lernkurve
Lia und Maik gehen mit Laptoptasche eine Stadtstraße entlang, unterwegs zum Termin

Generation X: Die pragmatische Sandwich-Generation

Die Generation X wird oft übersehen, dabei ist sie die Brücke zwischen den Welten. Als sogenannte Schlüsselkinder wuchsen viele mit berufstätigen Eltern auf und lernten früh Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Gen X ist pragmatisch, skeptisch und unabhängig.

Ihr Arbeitsethos unterscheidet sich deutlich von den Boomern: Arbeiten, um zu leben, nicht leben, um zu arbeiten wurde zum Credo. Work-Life-Balance gewann erstmals an Bedeutung. Gleichzeitig waren sie die erste Generation, die häufiger den Job wechselte – wenn auch längst nicht so oft wie Millennials oder Gen Z.

Kommunikation läuft bei Gen X über E-Mail und Telefon, aber sie schätzen auch das persönliche Gespräch. Sie sind digital kompetent, weil sie den Übergang von analog zu digital aktiv mitgestaltet haben – von den ersten PCs über das Internet bis zu Smartphones. Diese Flexibilität macht sie zu wertvollen Vermittlern zwischen den Generationen.

In Führungspositionen sind viele Gen Xler heute anzutreffen. Sie führen weniger hierarchisch als Boomer, aber strukturierter als Millennials. Ihre Motivation speist sich aus fairer Bezahlung, Autonomie, Entwicklungsmöglichkeiten und – ja – auch aus Work-Life-Balance. Gleichzeitig stehen sie oft in einer Sandwich-Position: Sie pflegen alternde Eltern, erziehen Kinder und vermitteln im Job zwischen älteren und jüngeren Kollegen.

Auf LinkedIn und anderen beruflichen Netzwerken ist Gen X stark vertreten und nutzt diese Plattformen gezielt für Karriere-Netzwerk und Weiterbildung. Sie sind offen für neue Arbeitsformen, aber bevorzugen klare Strukturen. Gen X ist der stabile Anker in vielen Unternehmen – erfahren, flexibel und pragmatisch.

  • Schlüsselkinder-Mentalität: Selbstständig, unabhängig, pragmatisch
  • Work-Life-Balance: Erstmals wichtig – arbeiten, um zu leben
  • Digitale Pioniere: Analog aufgewachsen, digital im Job – beste Anpassungsfähigkeit
  • Sandwich-Position: Zwischen Elternpflege, Kindererziehung und Job-Generationen
  • Führungsstil: Weniger hierarchisch als Boomer, strukturierter als Millennials
Lia und Maik bei der Weiterbildung im Seminarraum am Laptop

Millennials: Sinn, Flexibilität und digitale Vernetzung

Millennials oder Generation Y sind die größte Gruppe im heutigen Arbeitsleben und prägen die moderne Arbeitswelt maßgeblich. Sie wuchsen mit dem Internet, Handys und Globalisierung auf und erlebten einschneidende Ereignisse wie die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Finanzkrise 2008, die ihre Einstellung zu Sicherheit und Karriere formten.

Ihr zentrales Anliegen: Arbeit muss Sinn machen. Millennials wollen nicht nur einen Job, sie wollen einen Purpose. Selbstverwirklichung, Flexibilität, Diversität und Nachhaltigkeit sind ihnen mindestens so wichtig wie Gehalt und Status. Sie fragen: Wofür steht das Unternehmen? Passt das zu meinen Werten?

Jobwechsel sind für Millennials normal – alle 2 bis 5 Jahre eine neue Stelle ist keine Seltenheit. Das wird oft als Job-Hopping kritisiert, doch aus ihrer Sicht ist es strategische Karriereplanung: Wer nicht wechselt, verpasst Entwicklung, Gehaltssteigerungen und neue Herausforderungen. Laut einer Studie der Bundesagentur für Arbeit liegt die durchschnittliche Verweildauer junger Fachkräfte bei unter vier Jahren.

In der Kommunikation sind Millennials digital unterwegs: E-Mail, Messenger, Social Media. Sie erwarten schnelle, transparente und häufige Information. Führung soll partizipativ sein, flache Hierarchien und regelmäßiges Feedback sind ein Muss. Der alte Führungsstil Ich bin der Chef, du machst funktioniert bei ihnen nicht – sie wollen Coaching, Dialog und Mitgestaltung.

Work-Life-Blending statt strikter Trennung: Millennials arbeiten auch mal abends am Laptop, dafür gehen sie mittags ins Fitnessstudio. Sie schätzen Flexibilität – Homeoffice, Remote Work, Vertrauensarbeitszeit. Kritiker werfen ihnen vor, anspruchsvoll und ungeduldig zu sein. Befürworter loben ihre Innovationskraft, ihr Engagement und ihre Vielfalt. Wer sie als Fachkräfte gewinnen will, muss moderne Arbeitskultur bieten – etwa durch professionelle digitale Präsenz oder flexible Arbeitsmodelle.

  • Purpose-orientiert: Arbeit muss Sinn ergeben, nicht nur Geld bringen
  • Häufige Jobwechsel: Alle 2–5 Jahre neue Stelle – strategisch, nicht rastlos
  • Digitale Kommunikation: E-Mail, Messenger, Social Media – schnell und transparent
  • Flache Hierarchien: Partizipation, Feedback, Coaching-Stil statt Top-Down
  • Work-Life-Blending: Flexibilität wichtiger als feste Bürozeiten
„Generationen sind keine Gegner, sondern Puzzleteile. Erst wenn wir die Stärken jeder Generation zusammenfügen, entsteht das vollständige Bild einer erfolgreichen, zukunftsfähigen Arbeitswelt.“— Maik Marx, plangenial

Generation Z: Realismus, Grenzen und mentale Gesundheit

Die Generation Z betritt gerade die Arbeitswelt – und stellt vieles auf den Kopf. Sie sind mit Smartphone, Social Media, Klimakrise und Pandemie aufgewachsen und dadurch realistischer und pragmatischer als die optimistischen Millennials. Gen Z fordert klare Grenzen und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Ihre Kernwerte: Sicherheit, Authentizität, Individualität, mentale Gesundheit und Aktivismus. Sie haben miterlebt, wie ihre älteren Geschwister (Millennials) trotz guter Ausbildung mit prekären Arbeitsverträgen und hohen Mieten kämpfen. Deshalb legen sie Wert auf Jobsicherheit, faires Gehalt und klare Arbeitsbedingungen. 40 Stunden sind genug – danach ist Feierabend.

Arbeit und Privatleben trennt Gen Z strikt. Work-Life-Blending? Nein, danke. Sie wollen feste Arbeitszeiten, keine ständige Erreichbarkeit und echte Freizeit. Das wird von älteren Generationen oft als mangelnde Einsatzbereitschaft kritisiert, doch Gen Z sieht es als gesunde Abgrenzung zum Schutz der eigenen Mental Health.

Kommunikation läuft über Smartphone, Messenger und kurze Video-Formate – TikTok, Instagram Reels, Snapchat. Sie erwarten Transparenz, Diversität, Inklusion und dass Unternehmen ihre Werte nicht nur behaupten, sondern leben. Greenwashing oder leere Versprechen erkennen sie sofort. Wer Gen Z für sich gewinnen will, muss authentisch sein – zum Beispiel durch echte Einblicke auf TikTok oder Instagram.

Jobwechsel sind für Gen Z noch selbstverständlicher als für Millennials. Wenn die Bedingungen nicht passen, gehen sie – ohne Zögern. Laut einer Studie würden über 70 % der Gen Z einen Job kündigen, wenn Work-Life-Balance oder Unternehmenskultur nicht stimmen. Sie fordern viel, aber sie sind auch bereit, Konsequenzen zu ziehen. Unternehmen, die junge Talente halten wollen, müssen umdenken – und das betrifft auch Branchen wie die Solarindustrie oder das Handwerk, die händeringend Nachwuchs suchen.

  • Realismus statt Optimismus: Klimakrise und Pandemie prägen pragmatische Sicht
  • Klare Grenzen: Arbeit und Privatleben strikt getrennt – 40 Stunden genug
  • Mental Health: Mentale Gesundheit hat hohe Priorität
  • Authentizität: Unternehmen müssen ihre Werte wirklich leben
  • Schneller Jobwechsel: Keine Scheu, zu gehen, wenn es nicht passt

Praxis-Tipp: Der Generationen-Canvas für dein Team

Organisiere einen Workshop, in dem alle Generationen ihre Erwartungen, Arbeitsweisen und Werte offen teilen. Nutze einen Canvas (große Pinnwand oder digitales Whiteboard) mit vier Spalten: Was motiviert mich?, Wie kommuniziere ich am liebsten?, Was brauche ich, um produktiv zu sein?, Was nervt mich? Jede Generation trägt anonym auf Klebezetteln ein, dann wird gemeinsam diskutiert. Das schafft Verständnis, baut Vorurteile ab und führt zu konkreten Vereinbarungen. Moderiert von einem externen Coach (z. B. über ein kostenloses Erstgespräch) wird dieser Prozess noch effektiver. So entsteht eine gemeinsame Arbeitskultur, die alle Generationen einbindet und wertschätzt.

Typische Konflikte und wie du sie löst

Wo verschiedene Generationen aufeinandertreffen, entstehen Missverständnisse. Boomer sehen Millennials und Gen Z oft als faul oder anspruchsvoll, während jüngere Kollegen Boomer als Workaholics oder autoritär empfinden. Diese Konflikte sind normal – aber lösbar.

Arbeitsethos: Boomer messen Engagement an Anwesenheit und Überstunden, Gen Z an Ergebnissen. Lösung: Fokus auf Output statt Input. Definiere klare Ziele und bewerte Leistung anhand von Resultaten, nicht anhand der Stunden im Büro. Das honoriert beide Sichtweisen.

Kommunikation: Boomer wollen das persönliche Gespräch, Gen Z schreibt lieber eine Nachricht. Lösung: Kommunikations-Mix etablieren. Wichtige Themen persönlich besprechen, Alltägliches per Messenger klären. Respektiere die Vorlieben des Gegenübers und finde einen Mittelweg.

Hierarchie und Feedback: Boomer erwarten Respekt vor Autorität, Millennials und Gen Z hinterfragen und wollen ständiges Feedback. Lösung: Führung neu denken. Hierarchie kann bestehen bleiben, aber Führung muss Dialog bedeuten. Regelmäßige, kurze Feedback-Runden schaffen Klarheit für alle Generationen. Wer hier Unterstützung sucht, findet beim AVGS-Coaching professionelle Begleitung.

Technologie: Ältere Kollegen sind manchmal langsamer bei neuen Tools, jüngere ungeduldig. Lösung: Reverse Mentoring. Jüngere schulen Ältere in digitalen Tools, Ältere teilen Fachwissen und Erfahrung. So profitieren beide Seiten. Auch Themen wie KI und Digitalisierung lassen sich generationenübergreifend vermitteln.

Loyalität und Jobwechsel: Boomer erwarten Loyalität, Jüngere wechseln schnell. Lösung: Entwicklungsperspektiven bieten. Wenn Millennials und Gen Z sehen, dass sie sich im Unternehmen weiterentwickeln können, bleiben sie länger. Investiere in Weiterbildung und Karrierepfade – das bindet Talente und nutzt das Wissen der Älteren.

Work-Life-Balance: Boomer sehen Privatleben oft nachrangig, Jüngere fordern Balance. Lösung: Flexible Arbeitsmodelle. Homeoffice, Gleitzeitmodelle, Vertrauensarbeitszeit – das kommt allen Generationen zugute. Auch bei Gehaltsverhandlungen spielt Work-Life-Balance eine zentrale Rolle, wie Finanzpost.de zeigt.

  • Output statt Anwesenheit bewerten – Ergebnisse zählen, nicht Stunden
  • Kommunikations-Mix etablieren – persönlich UND digital
  • Reverse Mentoring einführen – Jüngere und Ältere lernen voneinander
  • Entwicklungsperspektiven bieten – bindet junge Talente langfristig
  • Flexible Arbeitsmodelle schaffen – kommt allen Generationen zugute

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Häufige Fragen

Sind Generationenunterschiede wirklich so groß, oder sind das nur Stereotypen?

Ja und Nein. Viele Unterschiede sind real und durch Sozialisierung, historische Ereignisse und Technologie geprägt. Aber innerhalb jeder Generation gibt es enorme individuelle Unterschiede. Nicht jeder Boomer ist autoritär, nicht jede Gen Z fordert ständig Feedback. Wichtig ist, Individuen zu sehen, nicht nur die Generation. Stereotype helfen beim groben Verständnis, dürfen aber nie das persönliche Gespräch ersetzen.

Wie gehe ich als Führungskraft mit den unterschiedlichen Erwartungen um?

Flexibilität und Dialog sind der Schlüssel. Führe Einzelgespräche, um individuelle Bedürfnisse zu verstehen. Etabliere klare Ziele und flexible Rahmenbedingungen. Manche wollen feste Strukturen, andere Freiheit. Ermögliche beides im Rahmen deiner Möglichkeiten. Nutze partizipative Führung – das schätzen jüngere Generationen, und ältere Kollegen können sich anpassen, wenn sie den Mehrwert sehen.

Warum wechseln Millennials und Gen Z so oft den Job?

Für sie ist Jobwechsel strategische Karriereplanung. Sie haben gelernt, dass Gehaltssteigerungen, neue Skills und Verantwortung oft nur durch Wechsel zu erreichen sind. Loyalität zahlt sich aus ihrer Sicht selten aus. Wenn Unternehmen junge Talente halten wollen, müssen sie klare Entwicklungsperspektiven, faire Bezahlung und moderne Arbeitsbedingungen bieten. Ansonsten gehen sie – ohne Groll, aber konsequent.

Welche Generation ist die beste für mein Unternehmen?

Keine – und alle! Jede Generation bringt einzigartige Stärken mit. Boomer haben Erfahrung und Netzwerke, Gen X ist pragmatisch und flexibel, Millennials sind innovativ und digital, Gen Z ist authentisch und werteorientiert. Die Mischung macht den Erfolg. Unternehmen, die generationenübergreifend denken, sind innovativer, resilienter und attraktiver für Talente aller Altersgruppen.

Wie kann ich als Arbeitnehmer von der Generationenvielfalt profitieren?

Suche aktiv den Austausch mit Kollegen anderer Generationen. Biete Reverse Mentoring an oder frage ältere Kollegen nach ihrem Erfahrungswissen. Vielfalt im Team bedeutet vielfältige Perspektiven, und das erweitert deinen eigenen Horizont. Nutze die unterschiedlichen Stärken: Lerne von der Gelassenheit der Boomer, der Pragmatik der Gen X, der Innovationskraft der Millennials und der Authentizität der Gen Z. So baust du dir ein breites Kompetenzprofil auf, das dich auf dem Arbeitsmarkt wertvoll macht.

Ein persönliches Wort von Maik

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert, und das Zusammenspiel der Generationen ist eine der spannendsten Herausforderungen unserer Zeit. Ich erlebe täglich in meinen Coachings, wie unterschiedlich Menschen ticken – und wie viel Potenzial in dieser Vielfalt steckt, wenn wir bereit sind, aufeinander zuzugehen. Es geht nicht darum, eine Generation über die andere zu stellen oder Stereotype zu bedienen. Es geht darum, einander zu verstehen, Brücken zu bauen und gemeinsam zu wachsen. Jede Generation hat ihre Berechtigung, ihre Stärken und ihre Geschichte. Wenn du offen bleibst, neugierig auf andere Perspektiven und bereit, deine eigenen Erwartungen zu hinterfragen, wirst du nicht nur erfolgreicher im Job, sondern auch als Mensch wachsen. Egal, ob du zur Generation der Babyboomer gehörst, zur pragmatischen Gen X, zu den sinnorientierten Millennials oder zur realistischen Gen Z – du hast einen wertvollen Beitrag zu leisten. Nutze die Chancen, die dir die Generationenvielfalt bietet, und sei Teil einer Arbeitswelt, die nicht gegeneinander, sondern miteinander funktioniert. Ich bin überzeugt: Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Arbeit nicht nur produktiv, sondern auch erfüllend und menschlich ist. Trau dich, den ersten Schritt zu machen – ob im Gespräch mit einem Kollegen, in einem Workshop oder in einem Coaching. Die Arbeitswelt wartet auf dich.

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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