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Folge 49: Verhandlungstaktiken im Beruf – wie du überzeugend argumentierst

Folge 49: Verhandlungstaktiken im Beruf wie du überzeugend argumentierst

Cover Folge 49
Bewerbungs- & Karriere-Podcast · Folge 49

Verhandlungstaktiken im Beruf – wie du überzeugend argumentierst

Verhandeln ist keine Kunst, die nur Profis oder Unternehmensberater beherrschen. Verhandeln ist eine Fähigkeit, die jeder lernen kann – und zwar unabhängig davon, ob du gerade deinen ersten Job suchst, in der Mitte deiner Karriere stehst oder dich neu orientierst. In Folge 49 des plan-genial-Podcasts zeigen dir Lia und Maik Marx, warum Verhandlungstaktiken so entscheidend sind und welche konkreten Methoden dir helfen, in Beruf und Alltag überzeugend zu argumentieren. Denn am Ende zählt nicht nur, was du sagst, sondern wie du es sagst – und wann.

Ob du ein höheres Gehalt verhandeln willst, bei einem Projektauftrag bessere Konditionen herausholen möchtest oder einfach im Team überzeugender auftreten willst: Die richtigen Verhandlungstaktiken machen den Unterschied. Sie geben dir Selbstbewusstsein, schützen deine Interessen und sorgen dafür, dass du nicht nur reagierst, sondern aktiv gestaltest. Maik Marx, Inhaber von plangenial, bringt jahrelange Erfahrung im Coaching mit und weiß: Wer strategisch verhandelt, schafft Win-Win-Situationen – für sich und die Gegenseite. In diesem Beitrag gehen wir tief ins Detail: von der Vorbereitung über die wirkungsvollsten Taktiken bis zum Umgang mit Gegenargumenten.

Warum Verhandlungstaktiken im Beruf unverzichtbar sind

Verhandlungstaktiken sind kein Bonus, sondern eine Kernkompetenz. Wer sie beherrscht, erzielt nicht nur bessere Ergebnisse, sondern gewinnt auch an Selbstbewusstsein und Professionalität. Maik Marx nennt im Podcast zehn Gründe, warum du Verhandlungstaktiken lernen solltest – und jeder davon zählt.

Erstens: Bessere Ergebnisse. Mit den richtigen Taktiken erreichst du mehr – sei es ein höheres Gehalt, flexiblere Arbeitszeiten oder bessere Projektbedingungen. Zweitens: Selbstbewusstsein. Wenn du weißt, wie Verhandlungen funktionieren, fühlst du dich sicherer und trittst souveräner auf. Drittens: Professionalität. Du wirkst kompetenter, weil du strukturiert argumentierst und nicht nur emotional reagierst.

Viertens: Effizienz. Verhandlungen, die nach klaren Taktiken ablaufen, gehen schneller und enden seltener im Streit. Fünftens: Win-Win-Lösungen. Gute Taktiken führen zu Ergebnissen, bei denen beide Seiten gewinnen – nicht nur du, sondern auch dein Gegenüber. Sechstens: Beziehungen schützen. Du wahrst die Beziehung zur anderen Seite, weil du nicht auf Konfrontation, sondern auf Kooperation setzt.

Siebtens: Karriere. Wer gut verhandelt, kommt weiter – denn Führungskräfte und Entscheider schätzen Menschen, die ihre Interessen klar und fair vertreten können. Achtens: Gehalt. Bei Gehaltsverhandlungen sind Taktiken direkt messbar: Ein paar tausend Euro mehr im Jahr können über Jahrzehnte einen enormen Unterschied machen. Neuntens: Respekt. Du wirst ernst genommen, weil du zeigst, dass du deine Hausaufgaben gemacht hast. Zehntens: Kontrolle. Du behältst die Kontrolle über die Situation, statt dich treiben zu lassen.

  • Bessere Ergebnisse: Mehr Gehalt, flexiblere Bedingungen, stärkere Position
  • Selbstbewusstsein & Professionalität: Souveränes, kompetentes Auftreten am Verhandlungstisch
  • Win-Win & Beziehungen: Faire Lösungen, die beide Seiten zufriedenstellen und langfristig tragfähig sind
  • Karriere & Respekt: Wer gut verhandelt, wird wahrgenommen und kommt schneller voran
Cover Folge 49 – Verhandlungstaktiken im Beruf – wie man überzeugend argumentiert
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In Folge 49 des plan-genial-Podcasts sprechen Lia und Maik Marx über Verhandlungstaktiken im Beruf: Wie setzt du Anker? Wann nutzt du Schweigen als Waffe? Und wie bereitest du dich so vor, dass du am Verhandlungstisch nicht nur mitredest, sondern die Richtung bestimmst? Erfahre die zehn wichtigsten Taktiken, die dir helfen, überzeugender zu argumentieren – ob in Gehaltsverhandlungen, bei Projektvereinbarungen oder im Alltag.

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Die zehn wirkungsvollsten Verhandlungstaktiken im Überblick

Im Podcast stellt Maik Marx zehn grundlegende Verhandlungstaktiken vor, die du sofort anwenden kannst. Jede Taktik hat ihre eigene Logik und ihren eigenen Einsatzbereich – und jede funktioniert, wenn du sie richtig einsetzt. Hier bekommst du einen kompakten Überblick, bevor wir einzelne Taktiken im Detail beleuchten.

Erstens: Anker setzen. Du nennst als Erster eine Zahl und beeinflusst damit die gesamte Verhandlung. Zweitens: Schweigen. Nach deiner Forderung schweigst du – und erzeugst so Druck auf die andere Seite. Drittens: Guter Kopf, böser Kopf. Zwei Verhandler arbeiten zusammen: Einer ist hart, einer weich. Diese Dynamik verwirrt die Gegenseite und öffnet Spielräume.

Viertens: Salami-Taktik. Du gehst in kleinen Scheiben vor und holst Zugeständnisse scheibchenweise heraus. Fünftens: Deadline setzen. Du erzeugst Zeitdruck, um Entscheidungen zu beschleunigen. Sechstens: Höher einsteigen. Du forderst mehr, als du eigentlich willst – und schaffst so Verhandlungsspielraum.

Siebtens: BATNA nutzen (Best Alternative to Negotiated Agreement). Du kennst deine beste Alternative, falls die Verhandlung scheitert – und das gibt dir Stärke. Achtens: Fragen stellen. Du gewinnst mehr Informationen und behältst die Kontrolle über das Gespräch. Neuntens: Spiegeln. Du ahmst das Verhalten der anderen Seite nach und baust so Rapport auf. Zehntens: Zugeständnisse tauschen. Du gibst nie einseitig nach, sondern forderst immer eine Gegenleistung. Laut Arbeitsagentur sind solche Soft Skills heute genauso wichtig wie fachliche Qualifikationen – gerade in Beratungs- und Führungsrollen.

  • Anker setzen & Schweigen: Erste Zahl nennen und dann Druck durch Stille erzeugen
  • BATNA & höher einsteigen: Rückfalloption kennen und mit Spielraum in die Verhandlung gehen
  • Fragen stellen & Spiegeln: Informationen gewinnen und Beziehung aufbauen
  • Zugeständnisse tauschen: Nie einseitig nachgeben, immer Gegenleistung fordern
Lia hat einen Aha-Moment mit großen Augen, Maik freut sich mit

Ankertaktik: Warum die erste Zahl die Verhandlung bestimmt

Die Ankertaktik ist eine der mächtigsten Verhandlungstechniken überhaupt. Das Prinzip ist einfach: Die erste genannte Zahl beeinflusst die gesamte Verhandlung. Psychologisch gesehen orientiert sich die andere Seite – oft unbewusst – an dieser Zahl, selbst wenn sie sie für zu hoch oder zu niedrig hält. Der Anker setzt den Rahmen.

Beispiel Gehaltsverhandlung: Wenn du 60.000 Euro forderst, statt auf das Angebot deines Arbeitgebers zu warten, wird die gesamte Diskussion um diese Marke herum stattfinden. Selbst wenn dein Gegenüber auf 55.000 Euro herunterhandelt, hast du mehr erreicht, als wenn du 50.000 Euro als Angebot akzeptiert hättest. Forschung zeigt: Anker funktionieren selbst dann, wenn sie absurd hoch oder niedrig sind – sie beeinflussen das Denken trotzdem.

Vorteil: Du setzt den Rahmen und behältst die Kontrolle. Risiko: Ein zu hoher Anker kann abschrecken oder unseriös wirken. Deshalb muss dein Anker begründbar sein. Sammle vorher Daten – Marktgehälter, Branchendurchschnitte, vergleichbare Positionen. Das Statistische Bundesamt liefert verlässliche Zahlen zu Durchschnittsgehältern und Arbeitsmarkttrends.

Tipp: Lieber selbst den Anker setzen als nur zu reagieren. Wenn die andere Seite zuerst eine Zahl nennt, bist du in der Defensive. Wer den Anker setzt, führt die Verhandlung. Und selbst wenn die Gegenseite mit einem Gegenanker kontert, hast du den ersten Impuls gesetzt. Zwischen Anker und Ziel liegt immer Verhandlungsspielraum – nutze ihn bewusst.

  • Erste Zahl beeinflusst: Die andere Seite orientiert sich unbewusst an deinem Anker
  • Begründbarkeit ist Pflicht: Sammle Daten, Marktgehälter, Vergleichswerte – nur so wirkt dein Anker seriös
  • Rahmen setzen: Du führst die Verhandlung, statt nur zu reagieren
Lia und Maik bei einer entspannten Kaffeepause draußen

Schweigetaktik und BATNA: Mit Stille und Plan B punkten

Die Schweigetaktik wird oft unterschätzt, ist aber mächtig und psychologisch wirksam. Das Prinzip: Nach deiner Forderung oder deinem Angebot schweigst du. Einfach. Nichts mehr. Fünf bis zehn Sekunden können sich anfühlen wie eine Ewigkeit – und genau das ist der Punkt. Schweigen ist unangenehm, Menschen haben den Drang, Stille zu füllen.

Wirkung: Die andere Seite fühlt sich unter Druck gesetzt und macht oft von sich aus Zugeständnisse oder beginnt, sich zu rechtfertigen. Beispiel: Nach deiner Gehaltsforderung schweigst du. Dein Chef oder die Personalabteilung füllt die Stille – und gibt dir wertvolle Informationen preis oder macht ein besseres Angebot. Körpersprache ist dabei entscheidend: Bleib ruhig, halte Blickkontakt, wirke entspannt. Schweigen muss ausgehalten werden – übe das vorher.

Risiko: Schweigen kann als Desinteresse oder Sturheit wirken. Deshalb: Nicht übertreiben. Zehn Sekunden reichen. Danach kannst du nachfassen oder eine offene Frage stellen. Die Schweigetaktik lässt sich gut mit anderen Taktiken kombinieren – etwa mit dem Anker oder mit gezielten Fragen.

Noch wichtiger ist dein BATNA (Best Alternative to Negotiated Agreement). Das ist deine beste Alternative, falls die Verhandlung scheitert. Beispiel Jobverhandlung: Dein BATNA könnte ein anderes Jobangebot sein, dein aktueller Job oder notfalls auch eine Phase der Arbeitslosigkeit – aber mit klarem Plan. Je besser dein BATNA, desto stärker deine Verhandlungsposition. Wenn du weißt, dass du eine gute Alternative hast, verhandelst du selbstbewusster und lässt dich nicht unter Druck setzen. Du kannst dein BATNA erwähnen (nicht drohen!), um deine Position zu stärken. Und wenn das Angebot schlechter ist als dein BATNA, lehnst du ab – ganz einfach. Nie ohne Plan B verhandeln.

  • Schweigen als Druckmittel: Fünf bis zehn Sekunden Stille nach Forderung – die andere Seite füllt die Lücke
  • BATNA kennen: Beste Alternative bei Scheitern – gibt Selbstbewusstsein und Verhandlungsmacht
  • Erwähnen, nicht drohen: BATNA kommunizieren, aber nicht als Drohung – wirkt sonst unprofessionell
„Verhandeln ist Kunst und Wissenschaft zugleich. Mit den richtigen Taktiken kann jeder besser verhandeln – das kann man lernen. Wer strategisch verhandelt, schafft Win-Win-Situationen für beide Seiten.“— Maik Marx, plangenial

Fragetaktiken: Mit klugen Fragen die Verhandlung führen

Fragen sind mächtiger als Aussagen. Sie geben dir Kontrolle, ohne dass du dominant wirken musst. Maik Marx empfiehlt die 70-30-Regel: 70 Prozent Fragen, 30 Prozent Aussagen. Warum? Weil Fragen dir Informationen verschaffen, die andere Seite zum Nachdenken bringen und dir Zeit geben, deine nächsten Schritte zu planen.

Es gibt viele Arten von Fragen, die du gezielt einsetzen kannst. Offene Fragen wie „Wie sehen Sie das?“ oder „Was ist Ihnen wichtig?“ laden zum Erzählen ein und geben dir tiefe Einblicke. Warum-Fragen wie „Warum ist das so?“ zwingen die andere Seite, ihre Position zu begründen – und offenbaren oft Schwachstellen. Hypothetische Fragen wie „Was wäre, wenn wir stattdessen …?“ öffnen neue Lösungsräume.

Rückfragen wie „Verstehe ich richtig, dass …?“ zeigen, dass du zuhörst, und klären Missverständnisse. Alternativfragen wie „Möchten Sie Variante A oder B?“ geben der anderen Seite das Gefühl von Kontrolle, obwohl du den Rahmen setzt. Skalenfragen wie „Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie wichtig ist Ihnen das?“ helfen, Prioritäten zu verstehen.

Weitere wichtige Fragetypen: Informationsfragen (mehr Details erfahren), Motivfragen (Was treibt die andere Seite an?), Zukunftsfragen (Wie sieht die Entwicklung aus?). Fragen führen die Verhandlung, ohne dass du dominieren musst. Wenn du mehr über digitale Kommunikationsstrategien erfahren willst – etwa für virtuelle Verhandlungen oder Online-Meetings –, findest du dort wertvolle Tipps. Wer fragt, führt – wer nur antwortet, verliert die Kontrolle.

  • 70-30-Regel: 70 Prozent Fragen, 30 Prozent Aussagen – du behältst die Kontrolle
  • Offene & Warum-Fragen: Tiefe Einblicke gewinnen und Positionen hinterfragen
  • Hypothetische & Alternativfragen: Neue Lösungsräume öffnen und Rahmen setzen
  • Rück- & Skalenfragen: Verständnis sichern und Prioritäten klären

Praxis-Tipp: Die 5-Sekunden-Schweige-Regel

Nach deiner Forderung zählst du innerhalb von fünf Sekunden langsam bis fünf – und sagst nichts. Halte Blickkontakt, bleibe ruhig, atme gleichmäßig. Diese Stille wirkt wie ein Vakuum: Die andere Seite fühlt sich gedrängt, die Lücke zu füllen. In über 70 Prozent der Fälle macht die Gegenseite in dieser Phase ein Zugeständnis oder offenbart wichtige Informationen. Übe diese Technik vorher mit Freunden oder im Spiegel – denn Schweigen auszuhalten, ist schwerer, als es klingt. Aber es lohnt sich: Schweigen ist eine der wirkungsvollsten Verhandlungswaffen, die du ohne Worte einsetzen kannst.

Vorbereitung und Umgang mit Gegenargumenten: Der Schlüssel zum Erfolg

Vorbereitung ist alles. Ohne Vorbereitung gehst du in eine Verhandlung wie in einen Boxkampf ohne Training – du wirst verlieren. Maik Marx nennt im Podcast zehn Schritte, die du vor jeder Verhandlung durchgehen solltest. Jeder Schritt zählt.

Erstens: Ziele klären. Was willst du mindestens, optimal, maximal erreichen? Definiere deine Schmerzgrenze und dein Traumziel. Zweitens: BATNA klären. Was ist deine beste Alternative? Drittens: Informationen sammeln. Recherchiere über die andere Seite, den Markt, Vergleichswerte. Die Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur liefert wertvolle Daten zu Gehältern, Branchen und Trends.

Viertens: Argumente vorbereiten. Warum verdienst du das, was du forderst? Welche Leistungen, Erfolge, Qualifikationen kannst du vorweisen? Fünftens: Einwände antizipieren. Was könnte die andere Seite sagen? Bereite Antworten vor. Sechstens: Taktiken wählen. Welche der zehn Taktiken passen zu deiner Situation? Siebtens: Rollenspiel. Übe die Verhandlung mit einem Freund, Partner oder Coach. Das gibt Sicherheit.

Achtens: Emotionen managen. Wie bleibst du ruhig, wenn es heikel wird? Neuntens: Timing. Wann ist der beste Zeitpunkt für die Verhandlung? Zehntens: Plan B. Was machst du, wenn es nicht klappt? Vorbereitung reduziert Stress und erhöht deine Erfolgschancen dramatisch.

Und wie gehst du mit Gegenargumenten um? Systematisch. Erstens: Zuhören. Verstehe wirklich, was die andere Seite sagt. Zweitens: Anerkennen. „Ich verstehe Ihren Punkt“ – das zeigt Respekt. Drittens: Umformulieren. „Wenn ich Sie richtig verstehe …“ – das klärt Missverständnisse. Viertens: Fakten. Konter mit Daten, Beispielen, Belegen. Fünftens: Fragen. „Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung?“ – das bringt die andere Seite zum Nachdenken.

Sechstens: Alternative anbieten. „Was wäre, wenn wir stattdessen …?“ – das zeigt Kompromissbereitschaft. Siebtens: Gemeinsamkeiten betonen. „Wir wollen beide …“ – das schafft Verbindung. Achtens: Pause. Nimm dir Zeit zum Nachdenken, wenn nötig. Neuntens: Nicht persönlich werden. Bleib sachlich, auch wenn die andere Seite emotional wird. Zehntens: Kompromiss. Ein guter Kompromiss ist besser als gar keine Einigung. Wenn du dich in einer schwierigen Verhandlungssituation professionell unterstützen lassen willst, bietet plangenial individuelle Beratung – auch gefördert über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS).

  • Vorbereitung in zehn Schritten: Ziele, BATNA, Informationen, Argumente, Einwände, Taktiken, Rollenspiel, Emotionen, Timing, Plan B
  • Gegenargumente systematisch begegnen: Zuhören, anerkennen, umformulieren, Fakten liefern, Fragen stellen
  • Gemeinsamkeiten & Kompromisse: Verbindung schaffen, Alternativen anbieten, nie persönlich werden

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Noch mehr Tipps und Einblicke gibt es täglich auf Bluesky@plangenial.de folgen:

Häufige Fragen

Was ist die wirkungsvollste Verhandlungstaktik für Anfänger?

Für Anfänger ist die Ankertaktik besonders wirkungsvoll, weil sie einfach umzusetzen ist: Du nennst als Erster eine Zahl und setzt damit den Rahmen der Verhandlung. Die erste Zahl beeinflusst die gesamte Diskussion, selbst wenn die andere Seite sie für zu hoch hält. Wichtig ist, dass dein Anker begründbar ist – recherchiere vorher Marktdaten und Vergleichswerte, damit du selbstbewusst auftreten kannst. Kombiniert mit der Schweigetaktik (nach der Forderung einfach schweigen) hast du ein starkes Duo, das sofort Wirkung zeigt.

Wie bereite ich mich optimal auf eine Gehaltsverhandlung vor?

Vorbereitung ist der Schlüssel: Kläre deine Ziele (Minimum, Optimum, Maximum), recherchiere Marktgehälter (z. B. über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales oder Branchenvergleiche), sammle Argumente (Leistungen, Erfolge, Qualifikationen) und definiere dein BATNA (beste Alternative, falls die Verhandlung scheitert). Übe die Verhandlung im Rollenspiel, antizipiere Einwände und wähle passende Taktiken. Je besser du vorbereitet bist, desto selbstbewusster wirkst du. Timing ist ebenfalls wichtig: Wähle einen Zeitpunkt, an dem dein Vorgesetzter Zeit und gute Laune hat.

Was ist BATNA und warum ist es so wichtig?

BATNA steht für Best Alternative to Negotiated Agreement – deine beste Alternative, falls die Verhandlung scheitert. Beispiel: Bei einer Jobverhandlung könnte dein BATNA ein anderes Jobangebot, dein aktueller Job oder eine geplante Weiterbildung sein. Je besser dein BATNA, desto stärker deine Verhandlungsposition, weil du nicht unter Druck stehst und notfalls ablehnen kannst. Du kannst dein BATNA subtil erwähnen (nicht drohen!), um deine Stärke zu zeigen. Ohne BATNA bist du in der Defensive – mit BATNA verhandelst du auf Augenhöhe.

Wie gehe ich mit unfairen Verhandlungstaktiken der Gegenseite um?

Bleib ruhig und sachlich. Unfaire Taktiken (z. B. übertriebener Zeitdruck, persönliche Angriffe, Lügen) verlieren ihre Wirkung, wenn du sie erkennst und nicht darauf eingehst. Benenne die Taktik höflich, aber klar: „Ich habe den Eindruck, dass hier Zeitdruck aufgebaut wird – lassen Sie uns das in Ruhe besprechen.“ Nutze Fragen, um die andere Seite zu entlarven („Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung?“), und verweise auf Fakten. Wenn die Gegenseite unseriös bleibt, ist dein BATNA deine Rettung: Du kannst die Verhandlung abbrechen. Fairness und Professionalität zahlen sich langfristig immer aus.

Kann ich Verhandlungstaktiken auch im Alltag oder im Team nutzen?

Absolut – Verhandlungstaktiken funktionieren überall, nicht nur bei Gehalts- oder Vertragsverhandlungen. Im Team kannst du mit Fragetaktiken Konflikte entschärfen und gemeinsame Lösungen finden. Die Schweigetaktik hilft, anderen Raum zum Nachdenken zu geben. Zugeständnisse tauschen sorgt dafür, dass niemand übervorteilt wird. Verhandeln ist Alltag – jedes Gespräch, in dem Interessen aufeinandertreffen, ist eine Verhandlung. Wer die Taktiken kennt, kann sie dosiert und fair einsetzen – und damit Win-Win-Situationen schaffen, die alle Beteiligten zufriedenstellen.

Ein persönliches Wort von Maik

Verhandeln ist keine Geheimwissenschaft, die nur wenigen vorbehalten ist. Es ist eine Fähigkeit, die du lernen und trainieren kannst – Schritt für Schritt, mit den richtigen Methoden und mit der nötigen Vorbereitung. Ich erlebe in meiner täglichen Arbeit immer wieder, wie Menschen aufblühen, wenn sie merken: Ich kann das. Ich kann meine Interessen vertreten. Ich kann meine Ziele erreichen. Genau dieses Gefühl möchte ich dir mitgeben. Verhandlungstaktiken sind Werkzeuge – und wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an, sie richtig einzusetzen. Nicht manipulativ, nicht unfair, sondern strategisch, respektvoll und mit klarem Ziel. Die Ankertaktik gibt dir Kontrolle, das Schweigen verschafft dir Raum, dein BATNA gibt dir Sicherheit. Und die richtigen Fragen führen dich ans Ziel, ohne dass du dominant wirken musst. Ich weiß, dass viele Menschen sich vor Verhandlungen scheuen – aus Angst, zu viel zu fordern, zu wenig zu bekommen oder die Beziehung zu gefährden. Aber genau deshalb ist Vorbereitung so wichtig. Wenn du weißt, was du willst, warum du es verdienst und welche Alternativen du hast, gehst du selbstbewusst in jedes Gespräch. Und das spürt die andere Seite. Verhandeln ist kein Kampf, sondern ein Gespräch auf Augenhöhe – und mit den richtigen Taktiken wird daraus eine Win-Win-Situation. Ich glaube fest daran, dass du diese Fähigkeit in dir trägst. Nutze sie, trainiere sie, und du wirst sehen: Deine Karriere, dein Gehalt, deine Zufriedenheit – all das wird davon profitieren. Ich bin für dich da, wenn du Unterstützung brauchst. Gemeinsam finden wir die Strategie, die zu dir passt.

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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

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