
Sabbatical und Auszeit – wie du eine berufliche Pause richtig planst
Herzlichen Glückwunsch – 50 Podcast-Folgen! Ein perfekter Anlass, um ein Thema zu beleuchten, das vielen Menschen unter den Nägeln brennt: die berufliche Pause. In einer Arbeitswelt, die von ständiger Erreichbarkeit und Leistungsdruck geprägt ist, sehnen sich immer mehr Menschen nach einer Auszeit. Doch wie plant man ein Sabbatical professionell? Welche rechtlichen Fallstricke gibt es? Und wie finanziert man mehrere Monate ohne Gehalt? Genau darum geht es heute.
Maik Marx, Coach und Wegbereiter für mutige Karrierewege, bringt es auf den Punkt: Ein Sabbatical ist kein Luxus für Privilegierte, sondern ein strategisches Instrument für Burnout-Prävention, Neuorientierung und persönliches Wachstum. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung ist eine berufliche Auszeit für fast jeden möglich. In dieser Folge erfährst du alles, was du wissen musst – von den Grundlagen über konkrete Modelle bis hin zu Verhandlungstipps für das Gespräch mit deinem Arbeitgeber. Pausen gehören zur Karriere, nicht nur zum Urlaub.
Was ist ein Sabbatical eigentlich genau?
Der Begriff Sabbatical stammt aus dem hebräischen Sabbatjahr – alle sieben Jahre eine Pause. Heute versteht man darunter eine längere berufliche Auszeit von meist drei bis zwölf Monaten, nach der man zu seinem Arbeitgeber zurückkehrt. Das ist der entscheidende Unterschied zur Kündigung.
Im Gegensatz zum normalen Urlaub ist ein Sabbatical tiefgreifender und strukturierter. Es dient der Erholung, aber auch der Weiterbildung, dem Reisen, der Familienzeit oder der persönlichen Neuorientierung. Immer mehr Menschen erkennen: Leben bedeutet nicht, alles auf später zu verschieben.
In Deutschland ist das Sabbatical noch relativ selten, doch der Trend nimmt zu – besonders bei jüngeren Generationen und in der digitalisierten Arbeitswelt. Laut Studien des Statistischen Bundesamts denken inzwischen über 40 Prozent der Berufstätigen über eine längere Auszeit nach.
Die verschiedenen Sabbatical-Modelle ermöglichen es, die Auszeit individuell zu gestalten und an die eigene Lebenssituation anzupassen. Ob unbezahlter Urlaub, Ansparmodell oder Lebensarbeitszeitkonto – für fast jede Situation gibt es eine Lösung. Die Herausforderung liegt darin, das passende Modell zu finden und professionell zu verhandeln.
- Ursprung: Aus dem hebräischen Sabbatjahr – alle sieben Jahre Pause zur Erholung und Regeneration
- Dauer: Typischerweise drei bis zwölf Monate, je nach Vereinbarung und persönlichen Zielen
- Rückkehr: Im Unterschied zur Kündigung kehrt man zum selben oder gleichwertigen Arbeitsplatz zurück
- Verbreitung: In Ländern wie Australien und Skandinavien üblich, in Deutschland noch Nische – aber im Aufwind

In unserer Jubiläumsfolge 50 widmen wir uns einem Thema, das in der modernen Arbeitswelt immer wichtiger wird: dem Sabbatical. Maik Marx zeigt dir, wie du eine berufliche Auszeit strategisch planst, welche Modelle es gibt und wie du deinen Arbeitgeber überzeugst. Denn Pausen sind keine Schwäche – sie sind Stärke.
▶ Zur FolgeWarum Menschen ein Sabbatical nehmen – zehn überzeugende Gründe
Die Motive für eine berufliche Auszeit sind so vielfältig wie die Menschen selbst. An erster Stelle steht oft die Burnout-Prävention: Lieber rechtzeitig eine Pause einlegen, bevor man vollständig ausbrennt. Prävention ist klüger als Reparatur.
Viele nutzen die Zeit zur Neuorientierung – um die eigene Karriere zu überdenken, neue Wege zu erkunden oder sich beruflich neu aufzustellen. Das kann bedeuten, ein kostenloses Erstgespräch für Coaching zu buchen oder eine Weiterbildung zu absolvieren.
Reisen ist ein klassischer Grund: die Welt entdecken, andere Kulturen kennenlernen, den Horizont erweitern. Ebenso wichtig ist Familie – Zeit mit Kindern verbringen, Eltern pflegen oder einfach wieder mehr Raum für Beziehungen schaffen. Zeit ist die wertvollste Ressource, die wir haben.
Weitere häufige Motive sind Gesundheit (Krankheit auskurieren, Fitness verbessern), Projekte (ein Buch schreiben, ein Haus bauen) oder Ehrenamt – soziales Engagement, das im Berufsalltag zu kurz kommt. Immer geht es darum, wieder Lebensqualität zu gewinnen und nicht nur zu funktionieren.
- Burnout-Prävention: Rechtzeitig Pause machen, bevor die Gesundheit leidet – körperlich und mental
- Neuorientierung: Karriere überdenken, neue Perspektiven entwickeln, vielleicht sogar den Beruf wechseln
- Weiterbildung: Ein Studium nachholen, eine Sprache lernen, sich in digitalen Skills fortbilden
- Selbstfindung: Die großen Fragen klären – wer bin ich, was will ich wirklich im Leben erreichen?

Die wichtigsten Sabbatical-Modelle im Überblick
Es gibt verschiedene Modelle, um ein Sabbatical zu realisieren. Das einfachste ist der unbezahlte Urlaub: Du nimmst dir eine Auszeit ohne Gehalt. Das ist unkompliziert, setzt aber voraus, dass du genügend Ersparnisse hast oder anderweitig abgesichert bist.
Deutlich beliebter ist das Ansparmodell (auch Wertguthabenmodell genannt): Über mehrere Jahre – oft fünf oder sechs – verzichtest du auf einen Teil deines Gehalts, zum Beispiel 20 Prozent. Diese Differenz wird „angespart“. Im sechsten Jahr bist du dann freigestellt, bekommst aber weiterhin 80 Prozent deines Gehalts ausgezahlt. So bist du finanziell abgesichert und bleibst sozialversichert.
Das Teilzeitmodell funktioniert ähnlich: Du arbeitest Vollzeit, wirst aber nur für Teilzeit bezahlt. Die Differenz fließt auf ein Zeitkonto. Nach einer vereinbarten Ansparphase kannst du die angesparte Zeit als Freistellung nehmen. Auch das Lebensarbeitszeitkonto bietet Flexibilität: Überstunden, Boni oder Sonderzahlungen werden angespart und später für die Auszeit genutzt.
Für Eltern gibt es die Elternzeit – bis zu drei Jahre pro Kind, teilweise mit Elterngeld. Für Weiterbildung steht in vielen Bundesländern Bildungsurlaub zur Verfügung, meist fünf bis zehn Tage pro Jahr. Und für die Pflege von Angehörigen existiert die Pflegezeit. Für fast jede Lebenssituation gibt es ein passendes Modell.
- Unbezahlter Urlaub: Einfachste Form, keine laufenden Zahlungen – erfordert solide finanzielle Rücklagen
- Ansparmodell: Über Jahre Gehalt reduzieren, dann Freistellung mit fortlaufendem Gehalt – ideal für Planungssicherheit
- Lebensarbeitszeitkonto: Überstunden, Boni und Sonderzahlungen sammeln und später in freie Zeit umwandeln
- Individuelle Vereinbarung: Kreative Lösungen mit dem Arbeitgeber – flexible Modelle sind verhandelbar

So planst du dein Sabbatical Schritt für Schritt
Ein Sabbatical will systematisch geplant sein – Spontanität ist hier fehl am Platz. Der erste Schritt: Ziel klären. Warum willst du eine Auszeit? Was möchtest du erreichen? Reisen, lernen, erholen, umdenken? Eine klare Antwort hilft dir in allen weiteren Schritten.
Danach legst du die Dauer fest: Drei, sechs oder zwölf Monate? Und wann ist der beste Zeitpunkt – beruflich und privat? Gibt es Projekte, die du vorher abschließen solltest? Passt die Auszeit in deine Lebensplanung? Timing ist alles.
Der dritte zentrale Punkt sind die Finanzen: Wie finanzierst du die Auszeit? Ansparmodell, Ersparnisse, Nebeneinkünfte? Rechne realistisch: Was brauchst du monatlich, was kostet dein Vorhaben (Reisen, Kurse)? Wenn du bei der Arbeitsagentur gemeldet bist oder Fördermöglichkeiten nutzen möchtest, kläre das frühzeitig.
Jetzt folgt das Gespräch mit dem Arbeitgeber – der kritischste Punkt. Bereite dich professionell vor, schlage ein konkretes Modell vor und zeige den Nutzen für das Unternehmen auf. Nach der Einigung muss alles schriftlich in einem Vertrag festgehalten werden: Dauer, Modell, Rückkehrrecht, Sozialversicherung, Kündigungsschutz.
- Ziel und Zweck definieren: Was möchtest du in der Auszeit erreichen – Erholung, Weiterbildung, Reisen, Familie?
- Dauer und Zeitpunkt festlegen: Drei, sechs, zwölf Monate? Wann passt es am besten in deine Karriere?
- Finanzen durchrechnen: Welches Modell ist realistisch? Wie hoch sind deine monatlichen Kosten, was brauchst du als Puffer?
- Arbeitgeber ansprechen: Mindestens sechs bis zwölf Monate Vorlauf einplanen – professionell vorbereitet ins Gespräch gehen
- Vertrag schriftlich fixieren: Alle Details verbindlich regeln – Rückkehrrecht, Gehalt, Sozialversicherung, Kündigungsschutz
Das Gespräch mit dem Arbeitgeber – so überzeugst du professionell
Das Gespräch mit dem Arbeitgeber entscheidet über Erfolg oder Misserfolg deines Sabbaticals. Deshalb gilt: Vorbereitung ist alles. Sprich das Thema mindestens sechs bis zwölf Monate im Voraus an – je früher, desto besser. So zeigst du Professionalität und gibst dem Unternehmen Zeit, eine Lösung zu finden.
Gehe mit einem konkreten Plan ins Gespräch: Welches Modell schwebt dir vor? Wie lange möchtest du weg? Wann wäre der ideale Zeitpunkt? Und ganz wichtig: Was hat der Arbeitgeber davon? Betone, dass du danach motivierter zurückkommst, vielleicht neue Fähigkeiten mitbringst (Sprachen, interkulturelle Kompetenz) und dem Unternehmen langfristig treu bleibst. Loyalität ist ein starkes Argument.
Biete auch einen Übergabeplan an: Wer übernimmt deine Aufgaben? Wie stellst du sicher, dass Projekte weiterlaufen? Zeige, dass du mitdenkst und Verantwortung übernimmst. Sei außerdem flexibel und kompromissbereit – vielleicht ist nicht alles so umsetzbar, wie du es dir vorstellst. Verhandle wie bei einer Gehaltsverhandlung: respektvoll, sachlich, zielorientiert.
Stelle deinen Antrag schriftlich – das gibt dem Ganzen Verbindlichkeit. Und habe Geduld: Der Arbeitgeber braucht möglicherweise Bedenkzeit, muss intern Rücksprache halten. Druck ist hier kontraproduktiv. Professionalität und Gelassenheit überzeugen.
- Timing: Mindestens sechs bis zwölf Monate Vorlauf – je größer das Unternehmen, desto mehr Vorlaufzeit
- Nutzen kommunizieren: Was hat die Firma davon? Motivierter Mitarbeiter, Weiterbildung, Loyalität, frische Perspektiven
- Flexibilität zeigen: Sei kompromissbereit bei Dauer, Zeitpunkt oder Modell – gemeinsam eine Lösung finden
- Übergabeplan vorlegen: Wer vertritt dich, wie werden Projekte übergeben – Verantwortungsbewusstsein demonstrieren
Tipp: Das Ansparmodell konkret durchgerechnet
Du arbeitest fünf Jahre lang Vollzeit und bekommst jeweils 80 Prozent deines Gehalts ausgezahlt. Die restlichen 20 Prozent werden auf ein Wertguthabenkonto gebucht. Im sechsten Jahr bist du komplett freigestellt, erhältst aber weiterhin 80 Prozent deines Gehalts – finanziert aus dem angesparten Guthaben. Während der gesamten sechs Jahre bleibst du sozialversichert, zahlst Steuern auf das reduzierte Gehalt und sammelst Rentenansprüche. Beispiel: Bei einem Bruttogehalt von 4.000 Euro bekommst du 3.200 Euro, sparst 800 Euro pro Monat an. Nach fünf Jahren hast du 48.000 Euro angespart – genug für zwölf Monate Freistellung mit 3.200 Euro monatlich. Sicherheit und Planbarkeit in einem Modell.
Rechtliche Aspekte und Finanzierung – das musst du wissen
Einen generellen Rechtsanspruch auf ein Sabbatical gibt es in Deutschland nicht – Ausnahmen sind Elternzeit, Pflegezeit und Bildungsurlaub nach den jeweiligen Landesgesetzen. Ein Sabbatical ist also immer Vereinbarungssache zwischen dir und deinem Arbeitgeber. Umso wichtiger ist der schriftliche Vertrag.
Im Vertrag sollten folgende Punkte geregelt sein: Dauer der Auszeit, gewähltes Modell (Ansparmodell, unbezahlt etc.), Rückkehrrecht (auf dieselbe oder gleichwertige Stelle), Gehalt während der Freistellung, Sozialversicherung und Kündigungsschutz. Beim Ansparmodell bleibst du in der Regel durchgehend sozialversichert (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung). Das ist ein riesiger Vorteil.
Beim unbezahlten Urlaub musst du dich hingegen oft selbst versichern – die Kosten können erheblich sein. Auch deine Rentenansprüche werden bei unbezahlten Modellen nicht weiter aufgebaut, während sie beim Ansparmodell weiterlaufen. Beachte außerdem: Während des Sabbaticals hast du keinen Anspruch auf zusätzlichen Urlaub. Der Arbeitsvertrag ruht oder läuft modifiziert weiter – je nach Modell.
Zur Finanzierung: Das Ansparmodell sichert dich über das reduzierte Gehalt ab. Ergänzend kannst du Ersparnisse nutzen, Nebeneinkünfte (Vermietung, Zinsen) generieren oder während des Sabbaticals in Teilzeit arbeiten (z. B. freiberuflich, remote). Für Weiterbildungen gibt es manchmal Stipendien oder Förderungen. Und: Kosten reduzieren hilft enorm – Wohnung untervermieten, günstig reisen, minimalistisch leben. Weitere Infos zu Fördermöglichkeiten findest du beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
- Kein Rechtsanspruch: Sabbatical ist Verhandlungssache – außer Elternzeit, Pflegezeit, Bildungsurlaub
- Schriftlicher Vertrag: Alle Details verbindlich regeln – Dauer, Modell, Rückkehr, Gehalt, Sozialversicherung, Kündigung
- Sozialversicherung: Beim Ansparmodell durchgehend versichert, bei unbezahlt oft Eigenfinanzierung nötig
- Rentenansprüche: Beim Ansparmodell weiterlaufend, bei unbezahlt entsteht eine Lücke in der Rentenbiografie
- Finanzierung: Ansparmodell, Ersparnisse, Nebeneinkünfte, Teilzeitarbeit, Stipendien, Kostenreduktion – clever kombinieren
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Häufige Fragen
Habe ich einen rechtlichen Anspruch auf ein Sabbatical?
Nein, in Deutschland gibt es keinen generellen Rechtsanspruch auf ein Sabbatical. Ausnahmen sind gesetzlich geregelte Auszeiten wie Elternzeit, Pflegezeit oder Bildungsurlaub. Ein Sabbatical ist immer Vereinbarungssache mit dem Arbeitgeber und muss individuell ausgehandelt werden. Umso wichtiger ist eine professionelle Vorbereitung und ein schriftlicher Vertrag.
Wie lange im Voraus sollte ich ein Sabbatical beantragen?
Idealerweise sprichst du das Thema sechs bis zwölf Monate vor dem gewünschten Starttermin an. Je größer das Unternehmen und je komplexer deine Position, desto mehr Vorlaufzeit ist sinnvoll. So gibst du deinem Arbeitgeber genug Zeit, eine Vertretung zu organisieren, Projekte zu planen und intern abzustimmen. Frühzeitige Kommunikation zeigt Professionalität und erhöht deine Erfolgschancen deutlich.
Was passiert mit meiner Sozialversicherung während des Sabbaticals?
Das hängt vom gewählten Modell ab. Beim Ansparmodell bleibst du durchgehend sozialversichert (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung), da du weiterhin Gehalt beziehst. Bei unbezahltem Urlaub ruht dein Arbeitsverhältnis oft, und du musst dich selbst versichern – das kann teuer werden. Kläre diese Fragen unbedingt im Vorfeld schriftlich mit deinem Arbeitgeber und prüfe die Kosten genau.
Kann ich während des Sabbaticals gekündigt werden?
Ja, grundsätzlich kann sowohl der Arbeitgeber als auch du während eines Sabbaticals kündigen – es sei denn, im Vertrag ist etwas anderes vereinbart. Während der Ansparphase gilt der normale Kündigungsschutz. Während der Freistellung ist der Kündigungsschutz oft reduziert, hängt aber von den vertraglichen Regelungen ab. Deshalb ist es essenziell, alle Details schriftlich festzuhalten und rechtlich prüfen zu lassen.
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es neben dem Ansparmodell?
Neben dem Ansparmodell kannst du dein Sabbatical über Ersparnisse, Nebeneinkünfte (Vermietung, Dividenden), Teilzeitarbeit während der Auszeit oder das Partnereinkommen finanzieren. Für Weiterbildungen gibt es manchmal Stipendien oder Förderungen. Zudem hilft es enorm, die Kosten zu reduzieren – Wohnung untervermieten, günstig reisen, minimalistisch leben. Eine Kombination mehrerer Quellen macht die Finanzierung oft erst möglich.
Ein persönliches Wort von Maik
50 Folgen – das ist ein Meilenstein, und ich freue mich wirklich, dass du dabei bist. Das Thema Sabbatical liegt mir persönlich sehr am Herzen, denn ich erlebe immer wieder, wie Menschen sich selbst vergessen, nur funktionieren und irgendwann an ihre Grenzen kommen. Dabei ist eine Auszeit keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Weitsicht und Selbstfürsorge. Wer rechtzeitig innehält, kommt gestärkt zurück – mit neuer Energie, klareren Zielen und oft auch mit einem tieferen Verständnis für das, was wirklich wichtig ist. Die Planung mag auf den ersten Blick komplex wirken, aber mit der richtigen Vorbereitung ist ein Sabbatical für fast jeden machbar. Ob du dich weiterbilden, reisen, deine Familie intensiver erleben oder einfach mal durchatmen möchtest – all das sind legitime und wertvolle Gründe. Trau dich, das Gespräch mit deinem Arbeitgeber zu suchen, plane systematisch und glaube an den Wert deiner Pause. Du hast es verdient, nicht nur zu arbeiten, sondern auch zu leben. Ich bin überzeugt: Wer den Mut hat, eine Auszeit zu nehmen, kehrt als bessere Version seiner selbst zurück – beruflich und menschlich. Und genau das macht dich langfristig erfolgreicher und zufriedener.
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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.



