
Gehaltsverhandlung für Berufseinsteiger – So forderst du angemessen
Du hast gerade dein Studium oder deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehst vor deinem ersten richtigen Vorstellungsgespräch. Dann kommt der Moment, den viele fürchten: „Und was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?“ Dein Herz klopft, dein Mund wird trocken – und du nennst eine Zahl, von der du drei Tage später weißt, dass sie viel zu niedrig war. Dieses Szenario erleben tausende Berufseinsteiger jedes Jahr. Die gute Nachricht: Gehaltsverhandlung ist erlernbar. Und sie ist absolut entscheidend für deine finanzielle Zukunft.
In dieser Podcast-Folge erklärt Maik Marx, warum das Einstiegsgehalt die Weichen für deine gesamte Karriere stellt und welche konkreten Schritte du gehen musst, um selbstbewusst und angemessen zu fordern. Du erfährst, welche Durchschnittswerte in Deutschland gelten, welche Faktoren dein Gehalt beeinflussen, wann und wie du deine Vorstellung äußerst – und warum krumme Zahlen psychologisch cleverer sind als runde. Maik hat als Coach hunderte Berufseinsteiger begleitet und kennt die typischen Fehler genauso wie die Erfolgsstrategien. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass du deinen wahren Wert kennst und ihn selbstbewusst vertrittst.
Warum die erste Gehaltsverhandlung über deine Karriere entscheidet
Viele Berufseinsteiger unterschätzen die langfristige Tragweite ihrer ersten Gehaltsverhandlung. Dabei ist sie einer der wichtigsten finanziellen Meilensteine deines Berufslebens. Ein niedriges Einstiegsgehalt zieht sich wie ein roter Faden durch deine gesamte Karriere. Der Grund ist einfach: Gehaltserhöhungen werden in den meisten Unternehmen prozentual berechnet.
Startest du mit 40.000 Euro, sind drei Prozent Erhöhung 1.200 Euro. Startest du mit 48.000 Euro, sind es bereits 1.440 Euro. Über zehn, zwanzig oder dreißig Jahre summiert sich dieser Unterschied auf mehrere hunderttausend Euro. Das ist kein theoretisches Rechenspiel, sondern harte Realität. Und genau deshalb lohnt es sich, beim Einstieg mutig und gut vorbereitet zu verhandeln.
Doch es geht nicht nur ums Geld. Wer sein Gehalt verhandelt, signalisiert dem Arbeitgeber: Ich kenne meinen Wert und kann meine Interessen vertreten. Diese Selbstsicherheit ist eine Schlüsselkompetenz, die Arbeitgeber schätzen – und oft sogar erwarten. Viele Personaler testen Bewerber bewusst, ob sie verhandeln können, denn wer im Vorstellungsgespräch nicht für sich einsteht, wird es später im Job auch nicht tun.
Zudem ist Verhandeln absolut üblich. Fast niemand bekommt das erste Angebot ohne Rückfrage oder Gegenangebot. Wenn du nicht verhandelst, verschenkst du nicht nur Geld, sondern verpasst auch die Chance, dich als professioneller Verhandlungspartner zu positionieren. Die Arbeitsagentur bietet übrigens auch Beratungsangebote rund um Berufseinstieg und Gehalt – ein guter Anlaufpunkt, wenn du unsicher bist.
- Einstiegsgehalt als Basis: Jede prozentuale Erhöhung baut auf deinem Startgehalt auf – wer niedrig beginnt, bleibt oft dauerhaft zurück.
- Signal an den Arbeitgeber: Verhandlungsbereitschaft zeigt Selbstwert und Professionalität.
- Erwartungshaltung: Viele Unternehmen erwarten Verhandlung und testen deine Durchsetzungskraft.
- Langfristiger Effekt: Über ein Berufsleben summieren sich wenige tausend Euro Unterschied auf 100.000 Euro und mehr.
- Üblichkeit: Fast alle erfolgreichen Bewerber verhandeln – es ist Standard, nicht Ausnahme.

In Podcast-Folge 44 zeigt dir Maik Marx, wie du als Berufseinsteiger dein Gehalt souverän verhandelst. Viele Absolventen verschenken tausende Euro, weil sie zu niedrig einsteigen oder sich nicht trauen, ihren Marktwert klar zu benennen. Dabei ist die erste Gehaltsverhandlung entscheidend für deine gesamte Karriere – denn sie legt die Basis für alle folgenden Erhöhungen. Hier erfährst du, welche Faktoren dein Einstiegsgehalt beeinflussen, wie du deinen Marktwert recherchierst und mit welchen Argumenten du im Vorstellungsgespräch punktest.
▶ Zur FolgeWas verdienen Berufseinsteiger in Deutschland wirklich?
Bevor du ins Gespräch gehst, brauchst du realistische Zahlen. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt in Deutschland variiert stark – je nach Abschluss, Branche und Region. Mit einem Hochschulabschluss liegt der Durchschnitt bei etwa 45.000 bis 50.000 Euro brutto im Jahr. Ohne Studium, also mit abgeschlossener Ausbildung, sind es rund 30.000 bis 35.000 Euro. Das zeigen aktuelle Studien des Statistischen Bundesamts und großer Jobportale.
Doch diese Werte sind nur Orientierung. Ein Master-Abschluss bringt im Schnitt 3.000 bis 8.000 Euro mehr als ein Bachelor. Ingenieure, IT-Fachkräfte und Pharma-Absolventen starten oft mit 50.000 bis 60.000 Euro, während Geisteswissenschaftler, Sozialarbeiter oder Medienschaffende häufig bei 30.000 bis 40.000 Euro liegen. Die Spannbreite ist enorm – und genau deshalb ist individuelle Recherche so wichtig.
Auch die Unternehmensgröße spielt eine große Rolle. Konzerne zahlen deutlich mehr als Start-ups oder kleine Mittelständler. In Westdeutschland liegen die Gehälter im Schnitt höher als im Osten, und in Ballungsräumen wie München, Frankfurt oder Stuttgart verdienst du mehr als in ländlichen Regionen. Das sind keine Ungerechtigkeiten, sondern Marktlogik: Wo die Lebenshaltungskosten höher sind, steigen auch die Gehälter.
Wenn du in einer Zukunftsbranche wie der Solarwirtschaft durchstarten möchtest, lohnt sich ein Blick auf spezialisierte Jobportale wie solarsorglos.de, wo du sowohl Jobs als auch branchenspezifische Gehaltsinfos findest. Auch im Handwerk – etwa über montageteam-marx.de – gibt es attraktive Einstiegsgehälter, die oft unterschätzt werden.
- Mit Hochschulabschluss: Durchschnittlich 45.000–50.000 Euro brutto/Jahr (Master oft mehr als Bachelor).
- Ohne Studium: Rund 30.000–35.000 Euro brutto/Jahr nach abgeschlossener Ausbildung.
- Top-Branchen: Ingenieurwesen, IT, Pharma, Automotive zahlen 50.000–60.000 Euro und mehr.
- Niedrigere Branchen: Soziales, Kultur, Medien, Geisteswissenschaften oft 30.000–40.000 Euro.
- Regionale Unterschiede: Großstädte und Westdeutschland zahlen deutlich mehr als ländliche Regionen und Ostdeutschland.

Welche Faktoren beeinflussen dein Einstiegsgehalt konkret?
Dein Einstiegsgehalt ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler Einflussfaktoren. An erster Stelle steht dein Abschluss: Bachelor, Master oder Promotion machen einen messbaren Unterschied. Ein Masterabschluss bringt durchschnittlich 5.000 bis 10.000 Euro mehr als ein Bachelor – und das Jahr für Jahr.
Zweitens zählt deine Studienrichtung oder Ausbildung. MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) werden am Arbeitsmarkt höher bewertet als geistes- oder sozialwissenschaftliche Abschlüsse. Das liegt an Angebot und Nachfrage: Fachkräfte in IT oder Ingenieurwesen sind knapp, entsprechend steigen die Gehälter. Deine Fachrichtung ist ein entscheidender Hebel.
Drittens spielt die Branche eine zentrale Rolle. Pharma, Automobilbau, IT und Finanzdienstleistungen zahlen gut, während Non-Profit, Kultur und Soziales oft unter Durchschnitt liegen. Viertens die Unternehmensgröße: Konzerne haben größere Budgets und strukturierte Gehaltstabellen, Start-ups bieten oft weniger Gehalt, dafür mehr Flexibilität oder Anteile.
Fünftens ist die Region entscheidend. In München oder Frankfurt sind die Lebenshaltungskosten hoch, aber auch die Gehälter. Sechstens zählen Praktika und Erfahrung: Wer relevante Praktika, Werkstudentenjobs oder Auslandssemester vorweisen kann, startet höher. Siebtens helfen Zusatzqualifikationen wie Sprachenzertifikate, Programmier-Skills oder Auslandserfahrung. Und achtens – und das ist entscheidend – dein Verhandlungsgeschick. Wer gut vorbereitet und selbstbewusst verhandelt, holt mehr raus. Unterstützung dabei bietet übrigens auch ein professionelles Bewerbungscoaching bei plangenial.de.
- Abschluss: Master schlägt Bachelor, Promotion bringt nochmals Vorsprung.
- Fachrichtung: MINT-Fächer werden besser bezahlt als Geistes- oder Sozialwissenschaften.
- Branche: Pharma, IT, Automotive top – Soziales, Kultur, Medien niedriger.
- Unternehmensgröße: Konzerne zahlen mehr als KMU oder Start-ups.
- Region: Großstädte und Westdeutschland deutlich höher als ländliche Gebiete.
- Erfahrung: Relevante Praktika, Werkstudentenjobs, Auslandssemester erhöhen den Wert.
- Zusatzqualifikationen: Sprachen, IT-Skills, Zertifikate machen dich wertvoller.
- Verhandlungsgeschick: Wer gut verhandelt, bekommt messbar mehr – oft 5.000–10.000 Euro Unterschied.

So recherchierst du deinen Marktwert – Schritt für Schritt
Die wichtigste Vorbereitung auf jede Gehaltsverhandlung ist die Marktrecherche. Nur wenn du weißt, was in deiner Branche, Region und Position üblich ist, kannst du eine fundierte Forderung stellen. Ohne Recherche verhandelst du im Nebel – mit Recherche hast du Fakten auf deiner Seite.
Beginne bei Gehaltsportalen wie StepStone, Glassdoor, Gehalt.de oder Absolventa. Dort kannst du nach Branche, Position, Abschluss und Region filtern und bekommst realistische Spannen. Achte darauf, mehrere Quellen zu nutzen, um ein ausgewogenes Bild zu bekommen. Viele Portale bieten auch kostenlose Gehaltsreports als PDF – die lohnen sich!
Zweite Anlaufstelle: Studien und Berichte. Der StepStone Gehaltsreport oder der Absolventen-Report liefern jährlich aktualisierte Durchschnittswerte. Auch deine Hochschule kann helfen: Career Services oder Alumni-Netzwerke haben oft Erfahrungswerte. Frag bei Freunden und Bekannten, die bereits im Beruf sind – reale Erfahrungen sind Gold wert.
Drittens: Berufsverbände veröffentlichen oft eigene Gehaltsstudien für ihre Branche. Viertens: Schau dir Stellenanzeigen genau an – manche Unternehmen geben Gehaltsspannen an. Fünftens: Recruiter kennen den Markt sehr gut und können dir realistische Einschätzungen geben. Für eine persönliche, professionelle Einschätzung deines Marktwerts kannst du auch ein kostenloses Erstgespräch bei plangenial.de buchen.
Wichtig: Orientiere dich nicht nur an den Höchstwerten, sondern am realistischen Durchschnitt. Deine Zielzahl sollte ambitioniert, aber marktgerecht sein. Wenn du alle Infos gesammelt hast, notiere dir eine realistische Spanne – die wird deine Verhandlungsbasis.
- Gehaltsportale nutzen: StepStone, Glassdoor, Gehalt.de, Absolventa – nach Branche und Region filtern.
- Studien lesen: Gehaltsreports von StepStone, Kienbaum, Statista geben Orientierung.
- Hochschule fragen: Career Service, Alumni-Netzwerke haben oft Insider-Wissen.
- Netzwerk aktivieren: Freunde, Bekannte, Kommilitonen im Job fragen – echte Zahlen sind wertvoll.
- Berufsverbände: Viele haben branchenspezifische Gehaltsstudien.
- Stellenanzeigen checken: Manche Unternehmen nennen Gehaltsspannen – sammle Beispiele.
Wann und wie du deine Gehaltsvorstellung kommunizierst
Die Timing-Frage ist heikel: Wann sprichst du über Geld, und wer nennt zuerst eine Zahl? In der Regel kommt die Gehaltsfrage im Vorstellungsgespräch – entweder im ersten oder zweiten Termin. Manchmal wird sie schon in der Bewerbung gestellt: „Bitte geben Sie Ihre Gehaltsvorstellung an.“ Dann musst du eine Zahl nennen, sonst wirkst du unvorbereitet.
Grundregel: Lass das Unternehmen die Frage stellen. Sprich das Thema nicht von dir aus an, aber sei jederzeit bereit, souverän zu antworten. Wenn du gefragt wirst, antworte klar und selbstbewusst. Keine Ausflüchte, kein „Hmm, weiß nicht, was zahlen Sie denn?“ – das wirkt unprofessionell.
Soll man als Erster eine Zahl nennen? Die Meinung ist geteilt. Pro: Du setzt einen Anker. Die erste Zahl prägt die Verhandlung – wer 50.000 sagt, verhandelt um 50.000 herum. Du zeigst Selbstbewusstsein und Kontrolle. Contra: Du riskierst, zu niedrig zu sein (vielleicht hätten sie mehr geboten) oder zu hoch (vielleicht schreckst du ab). Außerdem kennt das Unternehmen sein Budget, du nicht – ein Informationsnachteil.
Maiks Empfehlung für Berufseinsteiger: Versuche, das Unternehmen zuerst fragen zu lassen: „Was ist für diese Position vorgesehen?“ Wenn du nennen musst, gib eine gut recherchierte Zahl mit Spanne. Etwa: „Meine Gehaltsvorstellung liegt zwischen 46.000 und 50.000 Euro brutto im Jahr, basierend auf meiner Qualifikation und der Marktrecherche.“ So bleibst du flexibel, aber klar.
- Timing: Meist im ersten oder zweiten Vorstellungsgespräch – sei vorbereitet, aber warte, bis die Frage kommt.
- Nicht von sich aus ansprechen: Lass das Unternehmen die Gehaltsfrage stellen.
- Wenn möglich, Gegenfrage stellen: „Was ist für diese Position vorgesehen?“ – verschafft dir Infos.
- Wenn du nennen musst: Klare Spanne mit Begründung – zeigt Vorbereitung und Flexibilität.
- Anker setzen: Die erste Zahl prägt die Verhandlung – nutze das, aber nur mit solider Recherche.
Praxis-Tipp: Übe die Verhandlung laut
Viele Berufseinsteiger scheitern nicht an fehlenden Argumenten, sondern an Nervosität. Deshalb: Übe deine Gehaltsverhandlung laut – am besten mit einem Freund, im Coaching oder vor dem Spiegel. Sprich deinen Gehaltswunsch mehrmals aus, bis er selbstverständlich klingt. Je öfter du es sagst, desto selbstbewusster wirkst du. Das nimmt die Angst und macht dich sicherer. Ein Coaching bei plangenial.de/termin/ kann dir helfen, genau diese Situation durchzuspielen – mit professionellem Feedback und konkreten Verbesserungsvorschlägen.
Krumme Zahlen, starke Argumente und die richtige Formulierung
Jetzt wird es taktisch: Wie formulierst du deine Gehaltsvorstellung so, dass sie überzeugend und professionell wirkt? Erstens: Nenne immer das Jahresgehalt, nicht das Monatsgehalt. „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 48.000 Euro brutto im Jahr“ klingt klarer und professioneller als „4.000 Euro im Monat“.
Zweitens: Nutze eine Spanne, aber nicht zu breit. „Zwischen 46.000 und 50.000 Euro“ ist gut. „Zwischen 40.000 und 55.000 Euro“ wirkt unsicher und beliebig. Drittens: Begründe deine Zahl kurz und sachlich. „Basierend auf meiner Qualifikation, meinen Praktika bei X und der Marktrecherche für diese Position halte ich das für angemessen.“ Begründung schafft Legitimität.
Viertens: Signalisiere Flexibilität beim Gesamtpaket. „Natürlich bin ich offen für ein Gespräch über das Gesamtpaket – also auch Benefits wie Homeoffice, Weiterbildung oder Urlaubstage.“ Fünftens: Entschuldige dich nie. Sag nicht „Ich hoffe, das ist nicht zu viel“ oder „Vielleicht ist das zu hoch“. Das untergräbt deine Position. Steh zu deiner Forderung.
Ein psychologischer Trick, den Profis nutzen: Krumme Zahlen statt runder Zahlen. Sag nicht 50.000 Euro, sondern 48.700 Euro oder 49.200 Euro. Warum? Präzision signalisiert, dass du genau gerechnet hast, nicht geraten. Studien zeigen, dass krumme Zahlen zu besseren Verhandlungsergebnissen führen, weil sie kompetenter und durchdachter wirken. Aber übertreib es nicht – 48.732,50 Euro wirkt albern. 48.500 oder 48.700 ist perfekt.
Welche Argumente zählen als Berufseinsteiger? Du hast noch keine jahrelange Berufserfahrung, aber du hast andere Trümpfe: deinen Abschluss („Masterabschluss mit Schwerpunkt Y“), gute Noten („Abschluss mit 1,5″), relevante Praktika („drei Praktika, davon eins bei Z“), Projekte („In meiner Abschlussarbeit habe ich X entwickelt“) und Zusatzqualifikationen („fließend Englisch und Spanisch, Programmierkenntnisse in Python“). Liste diese Punkte selbstbewusst auf – sie sind dein Kapital. Wenn du mehr über digitale Skills und KI erfahren möchtest, die heute immer gefragter sind, schau mal bei liasmart.de vorbei. Und wenn du deine Online-Präsenz als persönliche Marke aufbauen willst, unterstützt dich firstnetworks.de mit professionellen Websites.
- Jahresgehalt nennen: Wirkt professioneller als Monatsgehalt.
- Spanne nutzen: Zwischen 46.000 und 50.000 – nicht zu breit, sonst unsicher.
- Begründen: „Basierend auf Qualifikation, Praktika und Marktrecherche“.
- Flexibilität signalisieren: „Offen für Gesamtpaket inkl. Benefits“.
- Krumme Zahlen: 48.700 statt 50.000 – wirkt durchdacht und kompetent.
- Argumente für Einsteiger: Abschluss, Noten, Praktika, Projekte, Zusatzqualifikationen – das ist dein Kapital.
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Häufige Fragen
Was mache ich, wenn das Unternehmen mein Gehaltswunsch ablehnt?
Bleib ruhig und frag nach dem Spielraum: „Was wäre aus Ihrer Sicht möglich?“ Oft gibt es Verhandlungsmasse bei Benefits wie Homeoffice, Weiterbildungsbudget, Urlaubstagen oder einem Gehaltsreview nach sechs Monaten. Wenn das Angebot wirklich zu niedrig ist, darfst du auch Nein sagen – dein Wert ist nicht verhandelbar. Ein zu niedriger Einstieg schadet dir langfristig mehr, als eine Zusage aufzuschieben.
Wie gehe ich mit der Frage nach meinem aktuellen Gehalt um?
Als Berufseinsteiger hast du oft noch kein Gehalt aus einer Festanstellung – das ist völlig normal. Sag ehrlich: „Ich bin Berufseinsteiger und hatte bisher kein festes Gehalt. Meine Vorstellung basiert auf meiner Qualifikation und der Marktrecherche.“ Falls du Werkstudent warst, kannst du das erwähnen, aber fokussiere dich auf deinen zukünftigen Wert, nicht auf vergangene Stundenlöhne. Dein Wert definiert sich durch das, was du jetzt mitbringst, nicht durch das, was du vorher verdient hast.
Sollte ich Benefits in die Gehaltsverhandlung einbeziehen?
Unbedingt! Benefits wie Homeoffice, Weiterbildungsbudget, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge oder Gesundheitsangebote haben einen echten finanziellen Wert. Wenn das Grundgehalt nicht verhandelbar ist, frag nach diesen Zusatzleistungen. Manche Unternehmen sind hier flexibler. Ein umfassendes Gesamtpaket kann ein niedrigeres Grundgehalt teilweise ausgleichen. Sprich das Thema offen an: „Wie sieht das Gesamtpaket aus?“ Mehr zu Gehalt und Finanzen findest du übrigens auf finanzpost.de.
Wie wichtig ist meine Online-Präsenz für die Gehaltsverhandlung?
Deine Online-Präsenz – etwa auf LinkedIn, Xing oder einer eigenen Website – kann deine Verhandlungsposition deutlich stärken. Arbeitgeber googeln dich vor dem Gespräch. Wenn sie eine professionelle Präsenz finden, die deine Expertise und Projekte zeigt, steigt dein wahrgenommener Wert. Eine gut gemachte Website oder ein starkes LinkedIn-Profil signalisiert: Diese Person nimmt ihre Karriere ernst. Investiere Zeit in deinen digitalen Auftritt – er zahlt sich aus.
Was, wenn ich mich in der Verhandlung völlig unsicher fühle?
Das ist völlig normal – Gehaltsverhandlung ist für die meisten Menschen unangenehm, gerade beim ersten Mal. Die Lösung: Vorbereitung und Übung. Je mehr du recherchiert, geübt und simuliert hast, desto sicherer fühlst du dich. Ein professionelles Coaching kann hier Wunder wirken. Bei plangenial.de bekommst du gezieltes Training, Rollenspiele und Feedback – damit du selbstbewusst in die Verhandlung gehst. Unsicherheit verschwindet durch Wissen und Übung. Du musst das nicht alleine durchstehen.
Ein persönliches Wort von Maik
Die erste Gehaltsverhandlung ist für viele junge Menschen eine der größten Hürden beim Berufseinstieg. Ich erlebe das täglich im Coaching: hochqualifizierte Absolventen, die fachlich top sind, aber beim Thema Geld unsicher werden. Dabei ist es so wichtig, dass du deinen Wert kennst und klar kommunizierst. Denn niemand wird dir freiwillig mehr zahlen, als du forderst. Wenn du mit 40.000 Euro zufrieden wirkst, warum sollte ein Unternehmen 48.000 bieten? Du selbst legst die Messlatte – durch deine Recherche, deine Haltung, deine Formulierung. Und glaub mir: Die Mühe lohnt sich. Ein paar tausend Euro mehr am Anfang bedeuten über dein Berufsleben hinweg ein kleines Vermögen. Aber es geht nicht nur ums Geld. Es geht darum, dass du lernst, für dich einzustehen. Diese Fähigkeit wirst du dein Leben lang brauchen – in Gehaltsverhandlungen, in Projekten, in Konflikten. Je früher du sie trainierst, desto erfolgreicher wirst du sein. Ich weiß, dass es Überwindung kostet. Dass du vielleicht Angst hast, zu viel zu fordern oder abgelehnt zu werden. Aber ich verspreche dir: Mit guter Vorbereitung, klaren Argumenten und ein bisschen Mut wirst du überrascht sein, wie positiv die Reaktion ausfällt. Die meisten Arbeitgeber respektieren Bewerber, die ihren Wert kennen und selbstbewusst vertreten. Du hast hart gearbeitet für deinen Abschluss, deine Praktika, deine Qualifikationen. Jetzt ist der Moment, das auch zu zeigen – und den Lohn dafür einzufordern. Ich bin fest davon überzeugt, dass du das schaffst. Und wenn du Unterstützung brauchst, bin ich für dich da.
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Bereit, selbstbewusst in deine erste Gehaltsverhandlung zu gehen?
Sichere dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch und lass uns gemeinsam deinen Marktwert ermitteln, deine Argumente schärfen und die Verhandlung üben. Mit professioneller Unterstützung startest du stark – und holst das Gehalt, das du verdienst.
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Hinweis: Dieser Podcast wird mit KI-Unterstützung produziert. Die Stimmen von Lia und Maik Marx sind teils KI-generiert. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Förder- oder Karriereberatung. Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Maik Marx, plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.



