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Gratis-Begleitheft · Folge 15

Marktwert kennen, Zahlen vorbereiten, selbstbewusst fordern — ohne Bittgang Das Arbeitsheft zur Podcastfolge „Gehaltsverhandlungen“ — mit Übersichten, Zahlen, Fahrplan und Checkliste zum Abhaken.

Titelseite des Begleithefts zur Folge 15: Gehaltsverhandlungen
Dein Arbeitsheft

Alles Wichtige aus der Folge auf einen Blick — zum Ausdrucken, Mitschreiben und Abhaken.

Rund zehn Seiten im plangenial-Design: Kennzahlen, eine Übersicht aller Wege, ein Diagramm mit den harten Zahlen, die häufigsten Stolperfallen, dein Fahrplan und die Checkliste.

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15–25 %mehr sind beim Jobwechsel oft realistisch
3–5 %sind bei der regulären jährlichen Runde üblich
10–15 %bei besonderen Leistungen oder einer Beförderung
1× pro Jahrist der gesunde Takt für ein Gehaltsgespräch

Das steckt drin

  • Warum uns das Sprechen über Geld so schwerfällt
  • Deinen Marktwert ermitteln: das Fundament
  • Welche Faktoren dein Gehalt beeinflussen
  • Der richtige Zeitpunkt
  • Vorbereitung: deine drei Zahlen
  • Das Gespräch führen: Schritt für Schritt
  • Deine Checkliste: Schritt für Schritt zum Ziel
  • Fahrplan mit konkreten Wochen — damit du nicht ins Stocken gerätst
Welche Steigerung ist wann realistisch?
Reguläre Gehaltsrunde3–5 %
Besondere Leistung, Beförderung10–15 %
Jobwechsel15–25 % und mehr
Standortaufschlag Großstadt15–25 %
Quelle: Richtwerte aus Folge 15 des plangenial-Podcasts; Mittelwert der genannten Spannen

Merk dir

Deine Arbeit hat einen Wert — kenne ihn, belege ihn mit Zahlen und fordere ihn auf Augenhöhe ein.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich eine Gehaltsverhandlung führen?

Idealerweise einmal pro Jahr im Rahmen des Jahresgesprächs oder bei besonderen Anlässen wie Projektabschlüssen, neuer Verantwortung oder nach der Probezeit. Häufiger wirkt oft ungeduldig, seltener bedeutet, dass du Geld liegen lässt. Regelmäßigkeit ist wichtig — ohne Anlass solltest du aber nicht ständig nachhaken.

Was mache ich, wenn mein Chef ablehnt?

Bleib ruhig und sachlich und frage nach den konkreten Gründen. Bitte um eine klare Perspektive: Was müsste sich ändern, damit eine Erhöhung möglich wird? Vereinbare einen Folgetermin in sechs Monaten und bitte um schriftliche Zielvereinbarungen. Werden auch Alternativen wie Homeoffice oder Weiterbildung abgelehnt, solltest du mittelfristig über einen Wechsel nachdenken.

Welche Steigerung kann ich realistisch fordern?

Bei regulären Gehaltsrunden sind 3 bis 5 Prozent üblich, bei besonderen Leistungen oder Beförderungen 10 bis 15 Prozent, beim Jobwechsel oft 15 bis 25 Prozent oder mehr. Entscheidend ist, dass du deine Forderung mit Marktdaten und konkreten Erfolgen begründen kannst. Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Soll ich zuerst eine Zahl nennen?

Wer zuerst eine Zahl nennt, setzt den Anker für die Verhandlung. Kennst du deinen Marktwert gut, kannst du ruhig zuerst eine realistische Forderung aussprechen — das zeigt Selbstbewusstsein. Bist du unsicher, frag höflich zurück: „Was schwebt Ihnen denn vor?“ Beide Wege funktionieren, entscheidend ist deine Vorbereitung.

Kann ich im öffentlichen Dienst oder im Tarifbetrieb verhandeln?

Dort sind die Gehälter oft fest an Eingruppierungen gekoppelt. Spielraum gibt es meist bei der Einstufung — welche Erfahrungsstufe, welche Tarifgruppe — oder bei Zusatzleistungen wie Zulagen, Sonderzahlungen und Benefits. Auch hier lohnt sich das Gespräch, nur die Argumente verschieben sich etwas.

Gefährde ich mit meiner Forderung meinen Job?

Ein sachlich vorgetragenes, gut begründetes Gehaltsgespräch gehört zum normalen Berufsleben — Arbeitgeber erwarten es sogar als Zeichen von Professionalität. Entscheidend sind Ton und Vorbereitung: Wertschätzung zuerst, dann Fakten, dann die Forderung. Wer so auftritt, riskiert nichts, sondern gewinnt Respekt.

Du willst das nicht allein durchziehen?

Mit dem AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist dein Einzelcoaching bei plangenial zu 100 % förderbar. plangenial ist AZAV-zertifizierter Träger aus Berlin.

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